![]()
Der größte deutsche Internet-Knoten befindet sich in Frankfurt. Die Firma “Deutsche Commercial Internet Exchange (DE-CIX)” unterhält eine Infrastruktur, die den Austausch von einem Terabit Daten pro Sekunde ermöglicht. Im Wesentlichen basiert das Geschäftsmodell des Unternehmens daraus, die Verbindung zwischen PC-Nutzern und Anbietern von Daten im Internet zu ermöglichen. Letztere bezahlen auch diesen Service.
DE-CIX hat sich in den letzten Jahren zum zweitgrößten Internet-Knotenpunkt der Welt gemausert. Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens spiegelt den rasanten Anstieg des Internet-Traffic in Deutschland und Europa wieder: Vor gerade einmal zwei Jahren lag der Datendurchfluss im Mittel bei 50 Gigabit pro Sekunde. Mittlerweile meldet die Unternehmenswebsite einen fünfmal so hohen Traffic, im Oktober hat DE-CIX sogar die Marke von 250 GB/Sek geknackt.
In einem Interview mit tagesschau.de zeigte sich Firmensprecher Frank Orlowski zuversichtlich, dass diese positive Entwicklung noch lange nicht zu Ende sei: DE-CIX will bis Ende 2008 die Zahl seiner Standorte verdoppeln. Die starke Zunahme von multimedialen Internetdiensten in den letzten Jahren könnte dies auch notwendig machen, wie jüngst eine Studie des US-amerikanischen Think-Tanks “Nemertes Research” offen legte: Nemertes geht davon aus, das zur Aufrechterhaltung der bisherigen Versorgungssicherheit weltweit Investitionen von über 137 Milliarden Dollar in die Netzwerkinfrastruktur notwendig wären. Sollten die Netzwerkanbieter dem nicht Rechnung tragen, könnte dies negative Folgen sowohl für private Nutzer als auch für kommerziellen Anbieter von Internet-Inhalten haben. PC-Besitzer könnten an manchen Tagen eine stark verminderte Verbindungsgeschwindigkeit verspüren. Langfristig wäre zudem der Spielraum zur Entwicklung neuer, datenintensiver Services eingeschränkt und könnte damit die Fortentwicklung des Internet-Business entscheidend hemmen. Die Studie nennt explizit Anbieter wie Google und Amazon, deren Services zunehmend auf der Bereitstellung von Bildmaterial beruhen. Immerhin ist, wie auch Nemertes einräumt, gerade die große wirtschaftliche Bedeutung des Internet ein Grund zur Hoffnung, dass die nötigen Investitionen bald fliessen. DE-CIX wird jedenfalls, so scheint es, mit gutem Beispiel vorangehen.
Firefox hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ernsthaften Konkurrenten des Internet Explorers gemausert und bringt jetzt mit dem Firefox 3 Beta eine neue Version auf den Markt. Bei dieser überarbeiteten Form des Firefox gibt es mehrere neue Features, die das Arbeiten im Netz erheblich erleichtern sollen.
Mit der neuen Lesezeichen-Funktion „Orte“ können interessante Websites neben der Adressleiste mit einem Stern gekennzeichnet werden. Durch die Vergabe des Sternes werden die Seiten automatisch in einer Datenbank verwaltet und ohne separates Anlegen eines Lesezeichens zwischengespeichert. Für das dauerhafte Speichern genügt ein Doppelklick auf das Sternsymbol. Sie können dann für die bessere Zuordnung noch einzelne Tags vergeben.
Sehr viel Wert wurde auf die Sicherheit bei der Entwicklung des neuen Firefox gelegt. Neben der klassischen Phishing-Warnung führt Mozilla eine Liste entdeckter gefährlicher Internet-Seiten und verhindert somit schon im Voraus ein zufälliges ansurfen dieser Seiten, außerdem schaltet sich sofort ein Warnhinweis ein. Beim Firefox besteht nun auch die Möglichkeit, alte oder riskante Plug-ins zu deaktivieren, zudem bietet Mozilla direkt zahlreiche Downloads von gängigen Plug-ins an, um unsichere Quellen vermeiden zu können.
Dies sind nur zwei Beispiele für den neuen Firefox. Letztendlich könnte sich der neue Firefox wieder zum Trendsetter auf dem Browsermarkt entwickeln, der mit seiner Benutzerfreundlichkeit und neuen Features beim Publikum punkten kann. Wer die Beta-Version downloaden möchte, kann hier klicken.
Aldi mit Glitzernotebook
Ab dem 15. November 2007 hat der Discounter Aldi-Süd
für seine Kunden ein neues Notebook im Angebot, das Medion Akoya MD 96350. Das Design-Notebook soll 799 Euro kosten und ist mit 300 Svarovski-Kristallen verziert. Noch vor einer Woche konnte Aldi-Nord mit einem Laptop für 699 Euro für Furore bei den Kunden punkten, es war nach wenigen Stunden ausverkauft.
Die technische Ausrüstung lässt auch bei den Discountern nicht zu wünschen übrig, alle Anwendungen lassen sich problemlos ausführen. Lediglich Gamern mit einem hohen Grafikanspruch wird die Leistung nicht ausreichen. Für den Preis ist die vorhandene Grafik durchaus ansprechend. Fraglich ist, ob die kunstvollen Verzierungen für ein Notebook zwingend notwendig sind, aber für den Hausgebrauch ein sehr gutes Notebook zu einem fairen Preis. Einen Nachteil hat das Softwarepaket, bei einigen Programmen läuft das Probeabonnement nach 90 Tagen aus und um weiterhin für eine ausreichende Sicherheit sorgen zu können, muss man Vollversionen kaufen.
Die technischen Daten lauten:
• AMD Turion 64 X2 TL-56 Dualcore Mobile Prozessor (1,8 GHz)
• 160 GByte Festplatte
• 2048 MByte Arbeitsspeicher
• ATI Mobility Radeon Xpress 1150
• 12 Zoll TFT WXGA Widescreen Display (1280 mal 800 Pixel, 16:10 Breitbildformat)
• 4 in 1 Kartenleser (SD, MMC, MS, MS PRO)
• Multinorm-DVD-Brenner
• 2 Multimedialautsprecher
• Fast Ethernet 10/100 Mbit/s, WLAN, Modem
• 3 x USB 2.0, 1 x Firewire
• Windows Vista Home Premium
• Microsoft Works 9
• Microsoft Office 2007 Trial Version
• Nero Essentials, Medion Home Cinema Suite u.a.
• BullGuard Internet Security inkl. 90 Tage Update
• Design-Notebook-Tasche, USB Scroll Maus
• 3 Jahre Garantie
Ich habe mal einen PC günstiger bekommen, der eine Woche zuvor schon einmal verkauft worden war: Der Erstbesitzer hatte ihn zurückgebracht. Sein Tinnitus vertrug das Kühlergeräusch nicht.
Zwar verschaffte mir das einen preiswerten Rechner. Aber die Eingewöhnungszeit war ziemlich hart. Das Geräusch konnte ich mittels Kopfhörern halbwegs ausblenden; der Computer neigte aber aufgrund des schlechten Kühlers zum Überhitzen – und ging ständig aus.
Irgendwann hatte ich genug und beschloss, etwas zu unternehmen. Auf Anraten eines Freundes erneuerte ich die Wärmeleitpaste. Mit bescheidenem Erfolg.
Die nächste (und letzte) Möglichkeit bestand im Austauschen des Kühlsystems. Und da der PC meine nicht ganz bescheidenen Ansprüche sonst gut erfüllte, investierte ich in eine Wasserkühlung.
Wasserkühlungen sind momentan die effektivsten Computer-Kühlsysteme. Der Trick besteht darin, dass Wasser Wärme viel besser leitet als Luft. Leitet – in beide Richtungen: Kühlung nach innen, Wärme nach außen.
Ich kaufte ein Set zum Selbsteinbau. Das hat, mit ein bisschen Hilfe, gut geklappt; daneben gibt es aber inzwischen auch fertige Gehäuse mit integrierter Kühlung und Einsteiger-Sets. Letztere muss man zwar auch selbst einbauen, die wesentlichen Komponenten sind aber schon zusammengefügt, was die Sache deutlich erleichtert.
Das Resultat ist verblüffend: Der Computer überhitzt gar nicht; weder im Winter noch bei tagelangem Betrieb; und ist unglaublich leise. Die Wasserkühlung ist eine mehr als überzeugende Alternative; langfristig werden Wasserkühlungen sich zweifellos gegen konventionelle Kühlsysteme behaupten.