Computerview

Computer, Notebooks & Computerzubehör
 


Eines der ersten „Mobile Internet Devices“

Mit dem Aspire setzt das Konzept MID (für “Mobile Internet Device” ) von Intel als einer der ersten Hersteller um. Intel hat eine Initiative zur Entwicklung von MIDs gestartet und steuert mit der Intel Atom-Reihe die Prozessorhardware bei.
Der Unterschied zu normalen und „ultramobilen“ Notebooks besteht darin, dass sie auf die schnelle Anzeige von Informationen – vor allem aus dem Internet - statt auf die klassischen PC-Funktionalitäten wie die Arbeit mit Office-Programmen über die Tastatur zugeschnitten ist. Aus diesem Grunde kommen MIDs auch mit einer Sonderversion des Linux-Betriebssystems, welches auf die Bedienung über Touchscreens zugeschnitten ist.

Die allgemeinen Spezifikationen von Intel für solche Modelle sind unter anderem folgende: Sie sollen „echt“ mobil sein, also in normale Rucksäcke oder Taschen passen und nicht zu viel wiegen. Zum Beispiel soll es mit MIDs ohne weiteres möglich sein, etwa in der U-Bahn im Internet zu surfen oder mit den angepassten Office-Programmen zu arbeiten.
Beim Aspire One sind diese Anforderungen verwirklicht. Tatsächlich ist das Gerät eine Art Mischung zwischen Subnotebook und Blackberry: Ein knapp neun Zoll großer Bildschirm mit 1024×600 Pixeln Auflösung drückt die Größe auf die eines DINA5-Blattes und das Gewicht auf wenig mehr als 900 Gramm (chip.de). Auch ist die Inbetriebnahme sehr einfach: Das Betriebssystem Linpus Linux Lite soll die Zeit zum Booten und zum Herunterfahren auf ein Minimum reduzieren (acer.com). Der Internetzugang wird standardmäßig über WLAN und LAN Interfaces hergestellt. Der Aspire verfügt nicht über eine Magnetfestplatte, sondern hat einen Flash-Speicher mit acht Gigabyte Speicherplatz. Für mehr Speicherplatz steht ein SD-Kartenanschluss bereit. Der Prozessor Atom N270 bietet eine Taktrate von 1,6 GHz. Der Aspire One wird für etwa 330 Euro zu haben sein.

Kurzvorstellung des Aspire One


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Der Q1 wird als „Ultra Mobile PC“ vorgestellt. Es handelt sich dabei jedoch nicht einfach um ein abgespecktes Subnotebook wie den Eee-PC. Samsung versucht hier vielmehr einen Mix aus Tablet-PC und PDA. Das markanteste Merkmal des Q1 ist das Fehlen eines Bildschirms. Der sieben Zoll große Touchscreen dient stattdessen als doppelte Benutzerschnittstelle, man braucht hierzu auch nicht den bei vielen PDAs üblichen kleinen Stift. Als eigentlichen PC kann man das Gerät also weniger gebrauchen. Stattdessen geht es mehr um den schnellen und unkomplizierten Austausch von Informatinoen zu ermöglichen. Das Vorgängermodell auf der letztjährigen CeBIT.Daher fehlen weder eine Webcam noch eine WI-Fi-Antenne. „Ultramobil“ ist derQ1 nicht nur auf Grund seiner kleinen Maße: Auch das Gewicht von genau 700 Gramm ist für Notebooks unschlagbar. Im Vergleich zu Tablet-PCs kommt der Q1 ebenfalls gut weg.

Bereits 2006 war die erste Version des Q1 auf den Markt gekommen. Änderungen sind neben neuen Schnittstellen vor allem an der Rechnerhardware vorgenommen worden. So hat man den SATA-Festplattenspeicher von 40 auf nunmehr 60 Gigabyte aufgestockt. Die CPU kommt von Intel, es handelt sich um das extra für UMPCs entwickelte Mobile A110 mit 600MHz Taktrate und einem 512 L2-Cache. Tester berichten jedoch, dass der Rechner äußerst schwach läuft und selbst die Anzeige von einfachen Bildelementen nur mit einiger Verzögerung geschieht. Auf alle Fälle aber ist das Gerät für Windows Vista ausgelegt, die Software befindet sich auch auf dem Produkt vorinstalliert.
Einen Preis für das Produkt, das gerade auf der CeBIT vorgestellt wurde, hat Samsung noch nicht genannt. Der Vorgänger lag bei 1100 bis 1400 Euro.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...