Computerview

Computer, Notebooks & Computerzubehör
 


Report bescheinigt der Community stetes Wachstum, aber auch immer höheren Profit
(via PCWorld/Technorati) Der Report wurde von Technorati herausgeben, dem Anbieter eine auf Blogs spezialisierten Suchmaschine. weiterlesen »


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Gina Lisa ist ein Topmodel, welches dem kleinen Programm namens “Zlob” zu mehr Bekanntheit verhelfen könnte. Einige Fake-Videos der Frau im Netz benötigen nämlich einen “Codec”, den sich leichtgläubige User herunterladen. Dieser ist der Trojaner Zlob. Aber was ist Zlob eigentlich?

Zlob ist ein Trojaner, laut Netz schon etwas älter. Die Symantec Eintragung ist von 2005, mit letztem Update 2007.

Ein Trojaner simuliert ein Programm, das etwas anderes tut, öffnet aber den Computer, um dann weitere fremde Programme herunterzuladen, bzw Informationen vom Rechner einem fremden Angreifer preiszugeben.

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Computer finden längst nicht nur in der Form von Stand-alone-PCs Anwendung. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden in die verschiedensten technischen Systeme kleine Computer „eingebettet“. In den ersten Jahren waren vor allem militärische Systeme wie die Zielleit-Elektronik amerikanischer Bomber mit zunächst noch analogen Rechnern ausgestattet. Seit einigen Jahren werden aber Vorhersagen gemacht, dass auch Geräte des täglichen Gebrauchs wie Mikrowellen bald über komplizierte Rechensystemen verfügen werden, die unter anderem das “Internet der Dinge” ermöglichen sollen.
Manche Systeme wie die Bordelektronik von Autos haben so spezielle Anforderungen zu erfüllen, dass die in ihnen verwendete Software nichts mit den uns bekannten Formaten zu tun hat.


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Ein kleiner Rückschlag für das „Internet der Dinge“

Spot Watch von Abacus: Eines der letzten am Markt verbliebenen Modelle.Mit seinem Entwicklungsprogramm „smart personal object technology“, kurz SPOT, versucht Microsoft, sein Geschäft vom Computer als Träger der eigenen (Software-)Produkte auf andere elektronische Konsumgüter auszuweiten. Die Anstrengungen gehen dahin, die Funktionsweise von elektronischen Haushaltsgeräte mit Hilfe intelligenter Software auf die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. Die erste Frucht dieser Bemühungen war 2004 die zunächst in den USA und in Kanada angebotene SPOT-Watch. Die Uhr empfängt im Rahmen von sogenannten „Service-Plans“ Informationen wie Wetter- und Vorkehrsvorhersagen vom Microsoft eigenen Informationsdienst MSN Direct. Es handelt sich also um die Funktionalitäten, die auch gerade im Internet unter dem Namen Widget populär werden.  Dabei trifft streng genommen der Untertitel dieses Artikels auf das SPOT-Programm nicht zu. Denn die Uhr ist nicht durch ein WLAN-Netz ansprechbar, sondern ähnlich wie Funkuhren über ein Radiosignal. Der kommerzielle Erfolg der SPOT-Watches blieb jedoch bisher aus. Microsoft hat sich daher nun entschlossen, den Support für das System einzustellen. Seit längerem schon deutete sich auch ein Rückzug der assoziierten Uhrenhersteller an: Suunto etwa zog seine SPOT-Produktpalette nach kurzer Zeit vom Markt zurück.
Ein Verkehrsservice von MSN Direct. Die Rückkehr der Digitaluhr fällt also wohl ins Wasser. Darüber müssen aber weder Nutzer, noch Microsoft selbst traurig sein: Im Zeitalter der Tablet-PCs, Smartphones und Blackberries können Internetzugriffe von unterwegs auch ohne die SPOT-Watch realisiert werden, Microsoft ist mit Windows Mobile hier bereits gut im Geschäft.


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Der rasante Ausbau der Infrastruktur für das Internet macht es möglich: Mittlerweile sind Geschwindigkeiten, die noch zur Jahrtausendwende astronomisch hoch schienen, für den durchschnittlichen Internetnutzer alltäglich geworden. Verschiedene Internet-Anbieter bieten Raten über 20 Mbit an - man erinnere sich nur mal zehn Jahre zurück, als man mit tutendem Analog-Modem versucht hat, seine Nachrichten abzurufen…

Der Geschwindigkeitszuwachs macht das Netz für verschiedene Business-Dienste noch attraktiver. Was früher an mangelnden Streaming- oder Download-Raten scheiterte und meist einen etwas amateurhaften Touch hatte, kommt heute hochprofessionell daher: Die Rede ist von Download Portalen. Nicht von den illegalen, die sich zum Beispiel des BitTorrent- Protokolls bedienen und damit bereits seit einiger Zeit sehr hohe Downloadraten erzielen können. Nein, die Firmen selbst stellen ihre digitalen Produkte ins Netz.

Die Welt vernetzt sich immer mehr © flickr / meyshanworld

Alles, was sich digital speichern lässt, kann ich mittlerweile legal herunterladen. Was als Reaktion der Musikindustrie auf zunehmende Verlusteinnahmen durch Raubkopien begann - der iTunes-Store bietet mittlerweile alle auf dem Markt erhältlichen Songs in guter Qualität zum Einzeldownload - setzte sich in anderen Bereichen fort. Ich kann bei Anbietern wie Maxdome Filme herunterladen, im offiziellen Sony-Shop meine PSP Spiele downloaden oder mir ganze Betriebssystem-CDs als digitales Image ziehen, statt sie in der Box zu kaufen.

Damit einher geht die immer stärkere Bindung des Freizeitgeschehens an den Computer. Der Fernseher wird, sollte sich die Online-Videothek durchsetzen, in ein paar Jahrzenten ausgedient haben. Musik, Spiele, Bücher, Programme - alles wird in Zukunft über das Internet bestellbar und sofort zu nutzen sein.

Ein Nachteil dabei ist sicherlich der Verlust der Wertschätzung des einzelnen Produktes, gerade, was Musik und Filme betrifft. Wenn alles auf einen Knopfdruck zu haben ist, hat es schon heute nicht mehr den gleichen Stellenwert wie ein Kinobesuch oder ein Konzert (bzw ein Fernsehabend und eine CD). Trotzdem, gerade weil es immer noch möglich ist, sich diese ganzen Dinge ungestraft illegal zu besorgen, ist es wichtig, eine legale Alternative anzubieten, die funktioniert.


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Das Semantic Web

abgelegt in: Software

Viele der größten kommerziellen Erfolge des Internet-Geschäfts in den letzten Jahren gehen auf Suchanwendungen im Internet zurück. Diese haben jedoch einen Hacken: Über Google und andere Anbieter kann man, will man nicht die vielen Verzeichnisse durchblättern, lediglich Zeichenketten, nicht aber Inhalte selbst suchen. Wer etwa bei Google nach “Grillen” sucht, kann ebenso gut Dokumente über die gleichnamigen Insekten, wie auch Informationen und Angebote für das Zubereiten von Lebensmitteln auf offenem Feuer finden. Der Grund für dieses Problem ist die Mehrdeutigkeit von Wörtern. Viele Fachbegriffe sind der normalen Alltagssprache entlehnt, und daher kann ein Begriff häufig die verschiedensten Dinge benennen. Zwar kann man dieses Problem dadurch verringern, dass man mehrere aus einem Themenbereich stammende Wörter nebeneinander in der Suchanfrage platziert; So würden etwa die Paare “Grillen”, “Insekten” sowie “Grillen” “Lebensmittel” bessere Ergebnisse liefern. Es bleibt jedoch das Problem, dass die Suche an bestimmten Begriffen hängt. Tatsächlich kann heute im Wesentlichen entweder in thematisch geordneten Verzeichnissen nach Informationen suchen, oder nach Begriffen, die für den Rechner nur Zeichenketten sind.

Eine Lösung dieses Problems wird durch eine Vielzahl von Software-Entwicklungen in greifbare Nähe gerückt, die unter dem Namen “semantic web” zusammengefasst werden. Dabei geht es im Wesentlichen darum, Dokumente mit Metadaten zu versehen, die der Suchmaschine ihre Arbeit erleichtern. Diese Metadaten sind jedoch ihrerseits nicht nur anonyme Zeichenketten; vielmehr sind sie Teil einer “Ontologie”, d. h. eines Systems von miteinander je nach thematischer Nähe verbundenen Begriffen. Wer etwa “Grillen” in eine Semantic-Web-Suchmaschine eingibt, kann je nach System eine Rückfrage zur Vereindeutigung des Suchbegriffs erwarten; Das System würde sich in diesem Fall rückversichern, ob nach Insekten oder nach Dingen rund um den “Grill” gesucht werden sollte. Die Grafik zeigt ein Ontologiesystem der Semantic-Web-Anbieters W3c.
Semantic-Web-Stack


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