Angry Birds durchbrechen Grenze zum realen Raum

By on 18. Juni 2019

Berlin – Spätestens seit «Pokémon GO» ist Augmented Reality den meisten Spielern ein Begriff. Dabei werden digitale Inhalte in die reale Welt eingebunden.

Mit Smartphones funktioniert das so: Die Kamera filmt die reale Welt und darein werden auf dem Bildschirm zusätzliche Grafiken eingefügt. Bei «Angry Birds: Isle of Pigs» wird das altbekannte Spielprinzip also in die reale Welt übertragen. Auf dem Wohnzimmertisch erscheinen dann wackelige Bauten, die der Spieler mit einer Schleuder und den namensgebenden Vögeln als Geschoss einreißen soll.

In den Gebäuden verstecken sich die fiesen Schweine. Traditionsgemäß haben sie die Eier der eigentlich gar nicht so wütenden Vögel gestohlen. Natürlich sind die Flattermänner jetzt auf Rache aus. Das bekannte Spielprinzip – Dinge und Gebäude mit einer begrenzten Anzahl von Vogel-Geschossen mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften vollständig zu zerstören – funktioniert immer noch sehr gut.

Neu ist die 3D-Darstellung und natürlich die ungewöhnliche Perspektive. Spieler können um die 3D-Konstrukte herumlaufen, gezielt nach Schwachpunkten suchen und den nächsten Schuss genau planen. Bei einem Volltreffer krachen die Gebilde physikalisch korrekt zusammen, was nicht nur gut aussieht, sondern auch die Hardware zum Schwitzen bringt.

«Angry Birds AR: Isle of Pigs» ist bislang nur für iOS erschienen. Das Spiel an sich ist kostenlos, es gibt aber Werbeeinblendungen – zum Beispiel für zusätzliche Vögel. Falls die gefiederte Munition mal ausgeht.

Fotocredits: Rovio,Rovio,Rovio,Rovio
(dpa/tmn)

(dpa)

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