Bildbearbeitung: Mit dieser Software sichern Sie sich Ihren Bilderbuchurlaub

By on 25. Dezember 2013

Frau im SchneeZu Zeiten der analogen Fotografie musste man sich aufgrund der limitierten Anzahl an Fotos, die einem zur Verfügung standen, selbst im Urlaub gut überlegen, welches Motiv man tatsächlich fotografiert.

Außerdem musste man sich wegen der besagten Problematik beim Fotografieren viel Mühe gegeben, damit die Fotos auch tatsächlich gelingen. Seit dem Siegeszug gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Heute können Sie einfach nach Herzenslust Fotos knipsen, zumal Sie missglückte Schnappschüsse mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen noch nachträglich denkbar einfach aufwerten können.

Bildbearbeitungsprogramme müssen nicht teuer sein!

Bildbearbeitungsprogramme für den professionellen Einsatz können schon mal 1.000 und mehr Euro kosten. Erschwerend kommt hinzu, dass Profiprogramme so viele Funktionen umfassen, dass nicht nur Laien von der Funktionsfülle schnell überfordert sind. Dabei ist noch anzumerken, dass Ihnen solche Programme unzählige Funktionen bieten, die Sie als Privatanwender wohl nie brauchen werden. Erfreulicherweise gibt es hier mittlerweile aber viele Programme, die zwar völlig kostenfrei sind, aber dennoch alle Funktionen, die Sie sich wünschen, bieten und sich dabei auch noch denkbar einfach bedienen lassen.

Einige Gratisprogramme im Überblick

Da Sie dank der digitalen Fototechnik Fotos nunmehr – salopp formuliert – aus der Hüfte schießen können, bleiben diverse Fotofehler, wie etwa der typische Rote-Augen-Effekt oder über- respektive unterbelichtete Schnappschüsse nicht aus. Mit „DigiFoto“, „Paint.NET“ und „Gimp“ können Sie solche Malheure aber ohne nennenswerten Aufwand noch nachträglich beheben. Eine weitere Empfehlung in diesem Zusammenhang ist unter anderem noch das Programm „Fotor“, das Ihnen sogar sogenannte HDR-Features zum Erstellen von atemberaubenden HDR-Bildern bietet. Um nicht den Überblick über Ihre stetig wachsende Bildersammlung zu verlieren, sollten Sie sich zum Beispiel noch die kostenfreien Bildbetrachter „InfranView“ oder „XnView“, die Ihnen neben vielen Bildbearbeitungs- und Bildbetrachtungsfunktionen auch zahlreiche wirklich praktische Verwaltungsfunktionen bieten, installieren. Alternativ dazu böte sich zum Beispiel noch „Windows Fotogalerie 2012“ an. Für die richtige Präsentation Ihrer Urlaubsfotos bietet sich neben anderen noch „Ashampoo Slideshow Studio 2012“ an. Wenn Sie Ihre Fotos online veröffentlichen wollen, kann Ihnen zum Beispiel die Gratissoftware von Picasa empfohlen werden. Bevor Sie Ihre Fotos im Internet hochladen, sollten Sie sie zuvor aber mit „Watermark Image“, also einem digitalen Wasserzeichen versehen.

Fazit

Selbstverständlich reicht der Funktionsumfang von kostenfreien Programmen nicht an den der kostenpflichtigen Bildbearbeitungsprogramme heran. Doch da Sie in letzter Instanz einfach mehrere Programme installieren können und dadurch ausschließlich die Funktionen, die Sie wirklich brachen bekommen, kann der geringere Funktionsumfang letztendlich sogar von Vorteil sein.

Bild: T.Tulic – Fotolia