Microblogging verdrängt traditionelle Blogseiten zunehmend. Denn das Konzept ist für Firmen wie für Privatpersonen häufig attraktiver
Eigentlich ist es merkwürdig: Was kann man schon auf 140 Zeilen mitteilen? Der im Herbst 2006 gestartete Bloggingservice twitter.com bietet genau diese Möglichkeit und hat damit einen irren Erfolg. weiterlesen »
Die Entwicklung von Spracherkennungssoftware ist in den letzten Jahren stark voran geschritten und soll in künftigen Windows-Version eine immer größere Rolle spielen. Bei Office-Programmen, vor allem in der Textverarbeitung, stellen Softwarepakete wie Dragon 10 der Firma Nuance mittlerweile voll funktionsfähige Alternativen zur Verfügung, die sich in das Betriebssystem integrieren lassen und mit der man alle wichtigen Anwendungsprogramme auch ohne Tastatur steuern kann. weiterlesen »
Add-On für die Spielkonsole Wii
(via engadget)
Aufmerksame Beobachter hatten in der letzten Zeit häufiger darauf hingewiesen, dass Nintendo einigen Patente im Zusammenhang für Bewegungssensoren für Game-Controller angemeldet hat. Der Wii ist es ja schon seit längerem möglich, auf Bewegungen der Spieler zur reagieren und so ein realistischeres Setting zum Beispiel für Sportspiele oder Jump&Runs zu ermöglichen. Gestern hat der Gamehersteller auf der Spielemesse E3 nun ein Zusatzgerät für Wii-Gamecontroller vorgestellt, indem die neuen Patente offensichtlich Verwendung gefunden haben. Die Rede ist von MotionPlus.
Das Ziel ist, eine echte 1:1-Übertragung der eigenen körperlichen Bewegung auf die des Charakters im Spiel zu ermöglichen. Es handelt sich bei dem Gerät um einen kleinen Stecker, den man an den Controller anschließt. Er registiert Bewegungen in 3D, und leitet die Informationen an die Spielkonsole weiter. Nintendo kann sich nun freuen, dass seine Kunden jetzt allen Grund haben, neue, mit dem Add-On kompatible Spiele zu kaufen. Zuerst wird man MotionPlus an dem Spiel „Wii Sports Resort“ ausprobieren können.
Bei der gleichen Gelegenheit stellte Nintendo mit „Wii Speak“ ein weiteres Zusatzmodul vor (e3.gamespot.com). Es ermöglicht es Spielern von Online-Games, sich via Spielkonsole miteinander zu unterhalten. Dieser Frontalangriff auf die PC-basierten Browsergames kommt ebenfalls zeitgleich mit der Vorstellung des neuen Spiels „Animal Crossing“, mit dem man so schöne Sachen wie Fische fangen spielen kann.
Alle Jahre wieder - dieses Jahr zum letzten Mal in Leipzig: Die Games Convention 2008. Hier treffen sich Leute, die sich für Computerspiele interessieren, um zwischen spärlich bekleideten Messehostessen und Massen von Gleichgesinnten einen Blick auf die neuesten Games zu erhaschen. weiterlesen »
Media Player mit Festplattenspeicher stellen die ideale Schnittstelle zwischen Computer und Fernseher, bzw. Stereoanlage da. Auf bis zu 1000 Gigaybite Speicherplatz kann man über den PC Daten von DVDs, CDs oder aus dem Internet speichern, um sie direkt über die Unterhaltungselektronik abzurufen. Dabei werden die gespeicherten Daten direkt in analoge Signale umgewandelt, die von einem Stereoverstärker oder einem Fernseher wiedergegeben werden können. Angesichts dessen sind HDD-Player eine günstige und praktische Alternative zu Stereoanlagen und komplexen Heimkinosystemen, auch wenn High-End-Geräte mit 1000 Gigabyte Festplatte bis zu sechshundert Euro kosten. Momentan kommt diese Technik allerdings noch relativ schlecht beim Kunden an. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine große Menge verschiedener Modelle auf dem Markt. Ein gutes Beispiel ist der neue Raidsonic Icybox IB-MP308. Hier wird auf eine eigene Festplatte verzichtet, stattdessen kann man das Gerät entweder mit einer externen Festplatte direkt verbinden, oder man nutzt den Speicher seines PC als Ablageort für seine Mediendateien. Wer keinen Speicherplatz zur Verfügung stellt, kann das Gerät noch zum Abspielen von Streams, bspw. Von Internet-Radios, benutzen. Mit dem PC kann die Icybox über USB 2.0, aber auch über eine WLAN-Antenne Kontakt aufnehmen. Die Datenübertragungsrate von maximal 460 Mbit/sek erlaubt eine Wiedergabe von Medienstreams auch bei großer Datendichte, der WLAN-Anschluss bringt es auf immerhin 54 Mbits/sek. Als Datenübertragungsprotokoll unterstützt die Icybox unter anderem FTP. An Datenformaten unterstützt das Gerät so ziemlich alles, was für den privaten Gebrauch in Frage kommt: Bilder werden als JPG, PNG oder Bitmap gespeichert, Audiodaten als u.a. MP3 oder verlustfrei als WAV. Unterstützte Videoformate sind beispielsweise WMV, und MPEG1-4.
Vom Magazin „Time“ 2007 wurde die erste Generation des iPod zur Erfindung des Jahres gewählt. Das jetzt schon Generation 3 in den Läden steht wirft natürlich die Frage auf, ob sich der Austausch eines alten Telefons nach so kurzer Zeit lohnt. Wie sich zeigt, hat das neue iPhone zwar einige neue Verbesserungen und neue Features, ist aber im Wesentlichen das gleiche Produkt wie seine Vorgänger. Das zeigt sich auch beim Kaufpreis, der fast um die Hälfte geringer als der anfängliche Preis der ersten Generation ist.
Eine wichtige Neuerung ist die Einführung des Apple App Store. Diese Software, die iTunes für den iPod ähnelt, macht das iPhone erweiterbar wie einen Computer. Übers Internet werden Funktionalitäten von Drittanbietern zum Download zur Verfügung gestellt. Die Software selbst ist für iPhone-Besitzer kostenfrei, aber die dort angebotenen Applikationen häufig aber nicht.
Ein weiteres Plus ist Assisted-GPS. Die Ortung per Satellitensignalen, die in der Stadt häufig zu ungenau und in Gebäuden von Signalstörungen geplagt ist, wird hierbei durch eine Dreiecksortung per Mobilfunkmasten unterstützt. Darüber hinaus ist Sprachwiedergabe verbessert und eine UMTS-Unterstützung implementiert worden.
Schon seit den Vorgängern dabei ist hingegen das Multi-Touch-Display. Dies ist nicht nur ein einfacher Touchscreen, der den Finger als Ersatz für den Mauscursor nimmt. Dss Display erlaubt vielmehr die Bedienung durch mehrere Finger gleichzeitig, dadurch können dann auch mehrere Anweisungen gleichzeitig vom System aufgenommen und verarbeitet werden.
Ein Minuspunkt: Nach wie vor bleibt das Surfen übers iPhone an vielen Stellen hinter der Performance eines PC zurück. Neben der naturgemäß viel geringeren Verbindungsgeschwindigkeit ist hier vor allem die fehlende Java-Flash-Unterstützung durch Apples’ Browser Safari zu nennen.
Zum Preis: Wie in Deutschland bei Handys üblich, wird auch das iPhone nicht direkt von vom Hersteller vermarkt, sondern in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag, in diesem Fall von T-Mobile, verkauft. T-Mobile subventioniert das iPhone, der maximale Preis 249,95 Euro (16 GB-Variante) ist allerding deutlich teurer als der Kaufpreis von 299 $, den US-amerikanische Kunden auf den Tisch legen müssen.
Für Blinde gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, Computer und insbesondere das Internet auch ohne visuelle Informationen zu nutzen. So genannte Screenreader können Texte und Metadaten beispielsweise aus HTML-Seiten per maschineller Sprachverarbeitung entweder in gesprochene Sprache oder in Zeichen des Blindenalphabets übersetzen. Leider ist dies nicht für beliebige Webseiten möglich; denn die Übersetzung der Sprache macht Maschinen nach wie vor Probleme. Um das Suchen nach Informationen in mehreren Dokumenten zu erleichtern, wären zudem
Zusammenfassungen der auf einer Seite gespeicherten Seiten sinnvoll. Außerdem können Grafiken und Fotografien sehbehinderten Nutzern und Blinden auf diese Weise nicht zugänglich gemacht werden. Im Allgemeinen sind hierzu spezielle Metadaten erforderlich, mit denen allerdings nur wenige im Internet verfügbare Seiten ausgestattet sind.
IBM hat nun ein Programm vorgestellt, dass dies ändern soll. Das so genannte “Social Accessibility” Project soll Nutzern, Anbietern und möglichen (Weiter-)Entwicklern von Web-Content ermöglichen, an der Verbesserung von Internetinhalten zu arbeiten. Wer sich die entsprechende Software herunterlädt, kann Seiten, die für Sehbehinderte und Blinde nur sehr schwer zugänglich sind, an einen IBM-Server melden. Von dort aus werden dann Softwareentwickler, die an dem Projekt teilnehmen, informiert. Sie können sich dann über eine Verbesserung der Seite beraten und Änderungen vornehmen, wenn der Anbieter der Seite dies zulässt. Ein zusätzlicher Service: Blinde Nutzer können Seiten mit speziellen Tags versehen und sie auf diese Weise anderen Nutzern empfehlen.
Die nötige Software ist für teilnehmende Nutzer ein Screenreader und eine von IBM bereitgestellte Erweiterung hierzu. Teilnehmende Entwickler hingegen installieren sich eine Browsererweiterung, die die Kommunikation mit dem IBM-Server und den anderen Unterstützern des Projektes ermöglicht.
Viele Menschen, die vor dem Kauf eines neuen PCs stehen, fragen sich, wo kaufe ich, um möglichst gute Qualität zu niedrigem Preis zu erhalten. Hierbei kommen oft große Elektrofachmärkte ins Spiel, die neue Modelle zu - wie diese meinen - Schleuderpreisen zu verkaufen. Dies ist aber nicht richtig. Bekanntermaßen lässt sich viel Geld sparen, wenn man was selbst machen kann oder will, egal ob das beim Hausbau, beim Renovieren, beim Auto oder Kochen ist. Und wie auch hier hat sicherlich jeder irgendwie die Möglichkeit entweder auf einen unabhängigen Händler zurückzugreifen, der oftmals günstigere Rechner als große Ketten anbieten kann, bedingt auch nicht zuletzt durch individuelle Zusammenstellung – hier zahlt der Kunde tatsächlich nur das, was auch wirklich benötigt wird. Oder man hat jemanden, der einem den Rechner in Eigenregie aus einzeln gekauften Komponenten zusammenstellen kann, hierbei kann man dann auch viele Schnäppchen kombinieren. Bei Händler A ist vielleicht gerade der Arbeitspeicher im Angebot, bei Händler B gibt’s das passende Board als Restposten wegen neuer Ware. Diese Möglichkeit bietet neben der Preisersparnis auch noch eine praktische Variante. Bei vielen Rechnern, die komplett erworben werden verfällt ausdrücklich die Garantie, wenn zum Beispiel das Gehäuse vom Anwender geöffnet wird, hier werden entsprechende Siegel angebracht, Nachrüsten bedarf dann hier das ein oder andere Mal auch einer Info an den Hersteller.
An Stelle einer fest eingebauten Festplatte liest das Gdium genannte Subnotebook alle notwendigen Daten von einem USB-Stick mit 16 GB Speicherplatz, der vom Rechner getrennt werden kann. Das ist zwar nicht viel, aber Gdium weist darauf hin, dass man ja auch noch SD-Karten oder ähnliche externe Speichermedien anschließen könne.
Etwas ungenau ist es natürlich, wenn Spiegel-Online schreibt, das Gdium habe das Hirn (d. h. seine Festplatte) in der Hose (des Benutzers, der darin den Speicherstick transportiert). Denn einzig die Festplatte wird hier durch einen tragbaren Flash-Speicher ersetzt. Die gleiche Technik, allerdings ohne portablen Stick, ist auch in anderen Subnotebooks verwendet worden. Das hat unter anderem den Grund, dass Magnetfestplatten mehr Platz wegnehmen und schwerer sind. Alle anderen in einem Rechner notwendigen Zwischenspeicher wie der RAM, die Caches und natürlich die internen Speicher der CPU sind selbstverständlich auch beim Gdium mit an Bord.
Ansonsten ist das Gdium, übrigens das bisher offensichtlich einzige Produkt des gleichnamigen Herstellers, ein ganz normales Subnotebook. Auf dem Flash-Speicher finden sich die bekannten kostenlosen Open-Source-Produkten, insbesondere eine Linux-Distribution sowie der Browser Firefox und der E-Mail-Client Thunderbird von Mozilla. Das Gerät ist WLAN-fähig, hat einen zehn Zoll großen LCD-Bildschirm, eine Webcam, einen Ethernet-Anschluss und was man sonst noch so braucht.
Manche technischen Rahmendaten sind allerdings auch für ein Sub-Notebook nicht ganz up-to-date. Die neue Intel-Atom-Reihe durfte die CPU nicht beisteuern, stattdessen verrichtet ein Chip aus der Loongson-Baureihe der chinesischen Akademie der Wissenschaften seinen Dienst. Diese Staats-CPU aus dem Land der Mitte bringt es auf eine Taktfrequenz von 900 Mhz und liegt damit deutlich unter den heute auch für Sub-Notebooks erreichbaren Leistungen. Immerhin soll das 25×18 Zentimeter kleine Gerät nur ungefähr 1100 Gramm wiegen. Die Abtrennbarkeit der Festplatte soll übrigens das gewährleisten, was der Hersteller „Personalisierung“ nennt: Alle persönlichen Daten kann der Nutzer bei sich tragen, so können sich mehrere Benutzer einen Rechner teilen, ohne vorher unterschiedliche Zugänge anzulegen. Man könnte sich so vorstellen, den so in öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten oder Bibliotheken einzusetzen. Über das genaue Datum des Verkaufstarts und den Kaufpreis ist noch nichts bekannt.
Zwei kostenfreie Services machen alle mp3s mobil verfügbar.(via pcworld) Wer eine Webseite betreibt, kennt die Kosten für Speicherplatz auf Servern. Mit Ausnahme von kostenlosen E-Mail-Providern gibt es kaum eine Möglichkeit, eigene Daten ins Internet hochzuladen, ob von beliebigen Orten darauf zugreifen zu können. MP3tunes und Orb bilden hier eine löbliche Ausnahme. Sie bieten die (offenbar werbefinanzierte) Möglichkeit, bis zu 25 Gigabytes kostenlos auf ihren Servern zu speichern. In Kombination mit einem Smartphone oder einem anderen portablen Abspielgerät mit Internetanschluss also der ideale Weg, um jederzeit und an jedem Ort der Welt auf die komplette Musiksammlung zugreifen zu können.
Der Service MP3tunes funktioniert so ähnlich wie die Apple-Software iTunes für iPods, nur dass hier Daten vom heimischen Rechner ins Internet geladen werden und nicht umgekehrt. Wer sich bei MP3Tunes einen Account erstellt und das entsprechende Programm installiert, kann in einem ersten Schritt beliebige Ordner hochladen. Darüber hinaus ist eine Synchornisationsfunktion verfügbar, die regelmäßig spezifizierte Order auf neue Musik überprüft und sie ggf. in das internetbasierte Verzeichnis überträgt.
Die Fachzeitschrift PCWorld fand genau hier jedoch einen Haken, der den Service wesentlich unkomfortabler als iTunes macht. Denn fast alle Internet-Provider stellen ihren Kunden deutlich größere Bandbreiten für den Down- als für den Upload zur Verfügung. Das hat zur Folge, dass die Übertragung eines großen Datenpaketes schon mal einen Tag oder länger dauern kann.
Orb geht, wohl um Serverkapazitäten zu sparen, einen anderen Weg: Der Service bietet lediglich eine Transportfunktion an, mit der Musikdaten vom eigenen Rechner auf ein beliebiges anderes Gerät transportiert werden können. Das macht für den Nutzer kaum einen Unterschied, allerdings muss sein PC zu Hause stets eingeschaltet und mit dem Internet verbunden sein. Für den Urlaub empfiehlt daher wohl eher MP3tunes. Alles in allem kann man aber sagen, dass hier eine echte Konkurenz für den iPod entsteht.