Microsoft geht mit Windows Live, seiner frei erhältlichen Sammlung von internetbasierten Diensten, in eine neue Runde. In der letzten Woche wurde eine Beta-Version zum Download zur Verfügung gestellt. Verfügbare Programme sind unter anderem eine Textverarbeitung (Google lässt grüßen…), eine Toolbar, ein Fotoverwaltungsprogramm und die unten besprochenen Programme. weiterlesen »
Ja… irgendwie kann man die Überschrift so stehenlassen. Ich war in diesem Jahr auch nicht wirklich motiviert, aber so voller “Neuheiten” und gleichzeitig so leer ist mir noch nie eine IFA vorgekommen.
Um mein technisches Erinnerungsvermögen die Messe betreffend steht es, als hätte man mir per Walimex direkt ins Gehirn geblitzt. Oder per Blitzdings. Oder einem Video von Barbara Streisand.
Aufgebaut wurde schon seit Wochen auf dem Messe - Gelände unter dem Funkturm. Morgen ist es endlich soweit: Die IFA wird eröffnet.
Neben Haushaltsgeräten und Flat - Screens werden auch wieder jede Menge Computer und entsprechendes Zubehör aufgeboten um den Gästen etwas zu bieten.
Für Mac- und für PC-Liebhaber wird es einiges zu sehen geben, wie zum Beispiel das beliebte Mac Airbook oder die neuen X27, mit dem Intel Atom Prozessor und die neuesten Rechner ohne laute Belüftung durch Ventilatoren. Ich denke, es steht der Mini - PC im Fokus der diesjährigen Messe. Aber es wird auch interaktive Fernseher und Neues vom Fraunhofer Institut geben. Also viele, viele interessante Dinge.
Das Ganze geht bis zum 3. September.
Microblogging verdrängt traditionelle Blogseiten zunehmend. Denn das Konzept ist für Firmen wie für Privatpersonen häufig attraktiver
Eigentlich ist es merkwürdig: Was kann man schon auf 140 Zeilen mitteilen? Der im Herbst 2006 gestartete Bloggingservice twitter.com bietet genau diese Möglichkeit und hat damit einen irren Erfolg. weiterlesen »
Die Entwicklung von Spracherkennungssoftware ist in den letzten Jahren stark voran geschritten und soll in künftigen Windows-Version eine immer größere Rolle spielen. Bei Office-Programmen, vor allem in der Textverarbeitung, stellen Softwarepakete wie Dragon 10 der Firma Nuance mittlerweile voll funktionsfähige Alternativen zur Verfügung, die sich in das Betriebssystem integrieren lassen und mit der man alle wichtigen Anwendungsprogramme auch ohne Tastatur steuern kann. weiterlesen »
Add-On für die Spielkonsole Wii
(via engadget)
Aufmerksame Beobachter hatten in der letzten Zeit häufiger darauf hingewiesen, dass Nintendo einigen Patente im Zusammenhang für Bewegungssensoren für Game-Controller angemeldet hat. Der Wii ist es ja schon seit längerem möglich, auf Bewegungen der Spieler zur reagieren und so ein realistischeres Setting zum Beispiel für Sportspiele oder Jump&Runs zu ermöglichen. Gestern hat der Gamehersteller auf der Spielemesse E3 nun ein Zusatzgerät für Wii-Gamecontroller vorgestellt, indem die neuen Patente offensichtlich Verwendung gefunden haben. Die Rede ist von MotionPlus.
Das Ziel ist, eine echte 1:1-Übertragung der eigenen körperlichen Bewegung auf die des Charakters im Spiel zu ermöglichen. Es handelt sich bei dem Gerät um einen kleinen Stecker, den man an den Controller anschließt. Er registiert Bewegungen in 3D, und leitet die Informationen an die Spielkonsole weiter. Nintendo kann sich nun freuen, dass seine Kunden jetzt allen Grund haben, neue, mit dem Add-On kompatible Spiele zu kaufen. Zuerst wird man MotionPlus an dem Spiel „Wii Sports Resort“ ausprobieren können.
Bei der gleichen Gelegenheit stellte Nintendo mit „Wii Speak“ ein weiteres Zusatzmodul vor (e3.gamespot.com). Es ermöglicht es Spielern von Online-Games, sich via Spielkonsole miteinander zu unterhalten. Dieser Frontalangriff auf die PC-basierten Browsergames kommt ebenfalls zeitgleich mit der Vorstellung des neuen Spiels „Animal Crossing“, mit dem man so schöne Sachen wie Fische fangen spielen kann.
Alle Jahre wieder - dieses Jahr zum letzten Mal in Leipzig: Die Games Convention 2008. Hier treffen sich Leute, die sich für Computerspiele interessieren, um zwischen spärlich bekleideten Messehostessen und Massen von Gleichgesinnten einen Blick auf die neuesten Games zu erhaschen. weiterlesen »
Media Player mit Festplattenspeicher stellen die ideale Schnittstelle zwischen Computer und Fernseher, bzw. Stereoanlage da. Auf bis zu 1000 Gigaybite Speicherplatz kann man über den PC Daten von DVDs, CDs oder aus dem Internet speichern, um sie direkt über die Unterhaltungselektronik abzurufen. Dabei werden die gespeicherten Daten direkt in analoge Signale umgewandelt, die von einem Stereoverstärker oder einem Fernseher wiedergegeben werden können. Angesichts dessen sind HDD-Player eine günstige und praktische Alternative zu Stereoanlagen und komplexen Heimkinosystemen, auch wenn High-End-Geräte mit 1000 Gigabyte Festplatte bis zu sechshundert Euro kosten. Momentan kommt diese Technik allerdings noch relativ schlecht beim Kunden an. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile eine große Menge verschiedener Modelle auf dem Markt. Ein gutes Beispiel ist der neue Raidsonic Icybox IB-MP308. Hier wird auf eine eigene Festplatte verzichtet, stattdessen kann man das Gerät entweder mit einer externen Festplatte direkt verbinden, oder man nutzt den Speicher seines PC als Ablageort für seine Mediendateien. Wer keinen Speicherplatz zur Verfügung stellt, kann das Gerät noch zum Abspielen von Streams, bspw. Von Internet-Radios, benutzen. Mit dem PC kann die Icybox über USB 2.0, aber auch über eine WLAN-Antenne Kontakt aufnehmen. Die Datenübertragungsrate von maximal 460 Mbit/sek erlaubt eine Wiedergabe von Medienstreams auch bei großer Datendichte, der WLAN-Anschluss bringt es auf immerhin 54 Mbits/sek. Als Datenübertragungsprotokoll unterstützt die Icybox unter anderem FTP. An Datenformaten unterstützt das Gerät so ziemlich alles, was für den privaten Gebrauch in Frage kommt: Bilder werden als JPG, PNG oder Bitmap gespeichert, Audiodaten als u.a. MP3 oder verlustfrei als WAV. Unterstützte Videoformate sind beispielsweise WMV, und MPEG1-4.
Vom Magazin „Time“ 2007 wurde die erste Generation des iPod zur Erfindung des Jahres gewählt. Das jetzt schon Generation 3 in den Läden steht wirft natürlich die Frage auf, ob sich der Austausch eines alten Telefons nach so kurzer Zeit lohnt. Wie sich zeigt, hat das neue iPhone zwar einige neue Verbesserungen und neue Features, ist aber im Wesentlichen das gleiche Produkt wie seine Vorgänger. Das zeigt sich auch beim Kaufpreis, der fast um die Hälfte geringer als der anfängliche Preis der ersten Generation ist.
Eine wichtige Neuerung ist die Einführung des Apple App Store. Diese Software, die iTunes für den iPod ähnelt, macht das iPhone erweiterbar wie einen Computer. Übers Internet werden Funktionalitäten von Drittanbietern zum Download zur Verfügung gestellt. Die Software selbst ist für iPhone-Besitzer kostenfrei, aber die dort angebotenen Applikationen häufig aber nicht.
Ein weiteres Plus ist Assisted-GPS. Die Ortung per Satellitensignalen, die in der Stadt häufig zu ungenau und in Gebäuden von Signalstörungen geplagt ist, wird hierbei durch eine Dreiecksortung per Mobilfunkmasten unterstützt. Darüber hinaus ist Sprachwiedergabe verbessert und eine UMTS-Unterstützung implementiert worden.
Schon seit den Vorgängern dabei ist hingegen das Multi-Touch-Display. Dies ist nicht nur ein einfacher Touchscreen, der den Finger als Ersatz für den Mauscursor nimmt. Dss Display erlaubt vielmehr die Bedienung durch mehrere Finger gleichzeitig, dadurch können dann auch mehrere Anweisungen gleichzeitig vom System aufgenommen und verarbeitet werden.
Ein Minuspunkt: Nach wie vor bleibt das Surfen übers iPhone an vielen Stellen hinter der Performance eines PC zurück. Neben der naturgemäß viel geringeren Verbindungsgeschwindigkeit ist hier vor allem die fehlende Java-Flash-Unterstützung durch Apples’ Browser Safari zu nennen.
Zum Preis: Wie in Deutschland bei Handys üblich, wird auch das iPhone nicht direkt von vom Hersteller vermarkt, sondern in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag, in diesem Fall von T-Mobile, verkauft. T-Mobile subventioniert das iPhone, der maximale Preis 249,95 Euro (16 GB-Variante) ist allerding deutlich teurer als der Kaufpreis von 299 $, den US-amerikanische Kunden auf den Tisch legen müssen.
Für Blinde gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, Computer und insbesondere das Internet auch ohne visuelle Informationen zu nutzen. So genannte Screenreader können Texte und Metadaten beispielsweise aus HTML-Seiten per maschineller Sprachverarbeitung entweder in gesprochene Sprache oder in Zeichen des Blindenalphabets übersetzen. Leider ist dies nicht für beliebige Webseiten möglich; denn die Übersetzung der Sprache macht Maschinen nach wie vor Probleme. Um das Suchen nach Informationen in mehreren Dokumenten zu erleichtern, wären zudem
Zusammenfassungen der auf einer Seite gespeicherten Seiten sinnvoll. Außerdem können Grafiken und Fotografien sehbehinderten Nutzern und Blinden auf diese Weise nicht zugänglich gemacht werden. Im Allgemeinen sind hierzu spezielle Metadaten erforderlich, mit denen allerdings nur wenige im Internet verfügbare Seiten ausgestattet sind.
IBM hat nun ein Programm vorgestellt, dass dies ändern soll. Das so genannte “Social Accessibility” Project soll Nutzern, Anbietern und möglichen (Weiter-)Entwicklern von Web-Content ermöglichen, an der Verbesserung von Internetinhalten zu arbeiten. Wer sich die entsprechende Software herunterlädt, kann Seiten, die für Sehbehinderte und Blinde nur sehr schwer zugänglich sind, an einen IBM-Server melden. Von dort aus werden dann Softwareentwickler, die an dem Projekt teilnehmen, informiert. Sie können sich dann über eine Verbesserung der Seite beraten und Änderungen vornehmen, wenn der Anbieter der Seite dies zulässt. Ein zusätzlicher Service: Blinde Nutzer können Seiten mit speziellen Tags versehen und sie auf diese Weise anderen Nutzern empfehlen.
Die nötige Software ist für teilnehmende Nutzer ein Screenreader und eine von IBM bereitgestellte Erweiterung hierzu. Teilnehmende Entwickler hingegen installieren sich eine Browsererweiterung, die die Kommunikation mit dem IBM-Server und den anderen Unterstützern des Projektes ermöglicht.