Die “klassische” Maus hat mittlerweile einige Jahre auf dem Buckel. Grund genug also für eine Frischzellenkur. Fünf Prototypen sind bei Microsoft in der Entwicklung, die jeweils unterschiedliche Ansätze zur Revolutionierung der bislang bekannten Steuerung darstellen.
Tasten und Rad sollen der Vergangenheit angehören. Die Entwürfe für die Mäuse der nächsten Generation wurden jetzt auf der “User Interface Software and Technology” Konferenz in Kanada vorgestellt.
Grundsätzlich sollen Berührung und Gesten in die Steuerung einbezogen werden. Das Klick-Prinzip wird durch Touch-Oberflächen ergänzt. Per Infrarotsensor oder Kamera werden zum Beispiel Fingerbewegungen auf der Mausoberfläche erfasst. So können z.B. Fotos auf dem Desktop hin und her geschnippt, gedreht und vergrössert werden, ohne die Maus selbst zu bewegen.
Auch für Computerspieler könnten sich so neue Möglichkeiten ergeben. Durch die Bewegung der Hand auf der kugelförmigen Maus der Zukunft kann etwa der Blickwinkel im in den Games verändert werden. Die Spielfigur liesse sich so einfacher und präziser steuern. Technisch ist vieles machbar. Vor den Erfolg haben die Götter aber den Praxistest gesetzt und da gibt es noch einige Schwierigkeiten zu überwinden. Zuverlässig und intuitiv verständlich muss die Mouse 2.0 sein. Nicht nur das etwas klobige Design der vorgestellten Prototypen mag da gewöhnungsbedürftig erscheinen, die Abtastung der Bewegung durch Infrarotsensoren kann darüber hinaus beispielsweise störanfällig gegenüber Sonnenlicht sein. weiterlesen »
Wireless Gigabit, kurz WiGig, heißt die neue Funktechnik, mit der in Zukunft bis zu sechs Gigabit pro Sekunde Daten durch unsere heimischen vier Wände geschossen werden soll. Für die Heimvernetzung durchaus sinnvoll, aber nicht unkompliziert.
Es scheint so, als ob die Kabel immer mehr zur aussterbenden Rasse werden. Der neueste Clou heißt WiGig und soll Daten bis zu zehnmal schneller übertragen, als klassische WLAN-Router.
Alle Big Player der IT-Branche sind drauf und dran, die neue Technik zu entwickeln und im kommenden Jahr den Markt mit entsprechenden Geräten zu versehen. Hierfür haben Unternehmen wie Intel, Microsoft, Dell oder Panasonic die “Wireless Gigabit Alliance” gegründet.
Die Illusion sieht wie folgt aus: Egal ob Computer, Fernseher, Handy oder Videokamera, alles soll über WiGig mit einander in Verbindung stehen. Natürlich kabellos. Dank der 60-Gigahertz-Frequenz, die WiGig nutzt, sind Übertragungsraten von bis zu sechs GB möglich. Zur Vorstellung: eine DVD wäre binnen 15 Sekunden verschickt.
Ein Problem bei der Sache gilt es aber noch zu lösen. Denn die 60-HGz-Technik erlaubt die hohen Datenraten nur, wenn die Mediengeräte direkt in Sichtverbindung zueinander stehen. Wände dürften dabei nicht im Weg stehen. Alternativ könnte man in jedem Raum einen Sender platzieren.
Naja, man darf gespannt sein, wie sich die mögliche Nachfrage gestalten wird. Mir reicht mein WLAN zumindest völlig aus.
Die Firma NorthTec wird in Kürze das erste Netbook auf den Markt bringen, das mit Standard AA-Batterien läuft. Die Laufzeit und der Preis lassen sich auf jeden Fall sehen.
Mit dem Gecko EduBook könnt ihr in Zukunft auf eine klassische Art und Weise euer Netbook mit Strom versorgen. Denn der Mini-Rechner bezieht seinen Saft aus acht klassischen AA-Batterien, wie wir sie beispielsweise noch vom Walkman kennen.
Die Batterien halten laut Hersteller für vier bis sechs Stunden. Und falls ihr das Netbook unterwegs nicht aufladen könnt, könnt ihr euch einfach überall ein paar neue Batterien kaufen. Die lange Laufzeit verdankt das Gerät seinem extrem geringen Stromverbrauch.
Das Gecko EduBook läuft mit einem XCore86-Prozessor, der gerade mal 1,2 Watt Strom benötigt. Dafür verfügt er aber auch nur über eine Taktleistung von 1 GHz. Auch der fehlende Lüfter sorgt für Stromersparnis.
Natürlich ist der Mini-Rechner auch mit Li-Ionen-Akkus erhältlich, was eine anderthalb mal längere Laufzeit ermöglicht, aber den Preis deutlich nach oben steigen lässt.
In der Basisausstattung kostet das Gecko EduBook keine 200 Euro.
Das batterie-betriebene Netbook könnt ihr ab Juli 2009 beim Hersteller bestellen. Der Verkaufsstart in deutschen Läden ist noch unbekannt.
Hier findet ihr weitere Informationen über das Gecko EduBook.
General Electrics ist scheinbar der Durchbruch in Sachen digitaler Datenträger gelungen. Das US-amerikanische Unternehmen will in wenigen Jahren ein Speichermedium auf den Markt bringen, das über eine Speicherkapazität von 500 GB verfügen soll.
Der Datenträger ähnelt von seiner Optik einer herkömmlichen DVD. Bloß mit dem riesigen Unterschied, dass sie nicht nur über 5 GB Speicherplatz verfügt, sondern über das 100-fache. Wer glaubt, dafür Unsummen auf den Tisch legen zu müssen, irrt!
Denn General Electrics will für die mikro-holographischen Disks, die 2011 oder 2012 im Handel erhältlich sein sollen, ungefähr zehn US-Cent pro GB berechnen. Macht bei 500 GB einen Kaufpreis von 50 US-Dollar.
Zum Vergleich: Die Blu-rays haben bei ihrer Markteinführung noch ein Dollar pro GB gekostet. Und mit ihrer Speicherkapazität von 20 bis 50 GB können sie den neuen Disks nicht das Wasser reichen.
Doch wie ist es möglich, soviel Speicherplatz auf eine Disk zu bekommen? Bei der Mikro-Holographie werden die Daten durch Hologramme in dreidimensionaler Form und wesentlich höherer Dichte gespeichert. Diese Hologramme funktionieren dabei als mikroskopisch kleine Spiegel, die das Licht brechen, wenn sie von einem Laser bestrahlt werden.
Seit gut einem Jahr sind Netbooks der absolute Verkaufsschlager. Doch die Ausstattung der kleinen, tragbaren Mini-Rechner ist von Anbieter zu Anbieter fast identisch. Samsung schlägt nun neue Wege ein und bringt ein Netbook auf den Markt, welches ein größeren Display und ein untypischen Prozessor hat.
Die Rede ist von dem NC20, ein überarbeiteter Nachfolger des erfolgreichen NC10. Der 12-Zoll-Bildschirm wirkt im Vergleich zu den handelsüblichen 10-Zoll-Geräten fast gigantisch. Mit seinen 1280 x 800 Pixelpunkten braucht sich das neue Netbook auch nicht mehr vor den Notebooks verstecken.
Abgesehen von der Größe baut Samsung in den NC20 auch untypische Prozessoren ein. Arbeiten die meisten Netbooks bislang mit einem Atom-Chip von Intel, setzen die Koreaner auf Via-Chips.
Genauer gesagt kommt der NC20 mit einem Nano-U2250-Prozessor. Die Taktfrequenz ist jedoch mit 1,6 GHz identisch zum Intel-Atom-Prozessor N70. Somit sind große Leistungsunterschiede nicht erkennbar.
In den ersten Tests des Samsung NC20, der über eine 160-GB-Festplatte verfügt, sorgte jedoch das stark spiegelnde Display eher für Unzufriedenheit. Mag das Netbook in seiner Größe überzeugen, ist es für den Einsatz unter freiem Himmel nur bedingt nutzbar.
Erhältlich ist das Gerät in den kommenden zwei Monaten und kostet um die 500 Euro.
Habt ihr schon mal was von Linguee gehört? Nein, dann wird es aber höchste Zeit. Denn hinter Linguee verbirgt sich ein Übersetzungstool, was den arrivierten Programmen wie “LEO” oder “dict.cc” durchaus den Rang ablaufen kann.
Bislang befindet sich das Programm noch in der Betaphase, wobei nur Übersetzungen von Deutsch – Englisch und umgekehrt möglich sind. Doch bis 2010 wollen die Betreiber auch Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch und Persisch in Kombination mit Englisch anbieten.
Als Grundlage dient eine Datenbank, die derzeit mehr als 100 Millionen Texte verfügt. Das Übersetzungstool findet neben einzelnen Worten auch ganze Sätze. Ich habe Linguee ein bisschen ausprobiert, wobei mir folgende Aspekte besonders gut gefallen haben:
Das gesuchte Wort erscheint in beiden Sprachen im Satzzusammenhang. Damit können die Nutzer das ihm unbekannte Wort besser verstehen. weiterlesen »
Personensuche via Internet ist auf dem besten Wege ein neuer Volkssport zu sein. Hierfür extra optimierte Suchmaschinen wie 123people, Spock oder Yasni haben diesen Trend erkannt und spezielle Suchmasken angefertigt.
Die Anbieter tragen dabei alle im Internet frei verfügbaren Informationen zu einer Person zusammen und erstellen ein Profil. Egal ob Fotos, Kontaktdaten oder nur ein Beitrag in einem Forum. Somit ist auch manch schon längst peinliches Bild oder Video für Freunde und Bekannte schnell und leicht auffindbar.
Wer zuvor zu sorglos mit seinen privaten Angaben umgegangen ist, wird sich wundern, was es alles zu seiner Person gibt. Beschwerden bei Datenschützern sind so ziemlich aussichtslos. weiterlesen »
Wer hätte das gedacht? Eine Studie an der US-Universität Rochester hat belegt, dass Menschen, die regelmäßig Action-Videospiele zocken über ein verbessertes Sehvermögen verfügen.
Im Detail handelt es sich dabei um eine empfindlichere Wahrnehmung für feinere Kontraste. Die Augen von Action-Gamern sind fast eineinhalbmal empfindlicher für Grauschattierungen. Diese Fähigkeit ist besonders in schlechten Sichtbedingungen wichtig. Vor allem für das Autofahren in der Dunkelheit.
Um auf dieses Ergebnis zu kommen, haben die Forscher die Kontrastempfindlichkeit von Action-Videospielern mit denen von Nicht-Spielern verglichen. Da die Augen von erfahrenen Spielern empfindlicher waren, wollte man nun den Einfluss von Action-Spielen nachweisen und so mussten die bisherigen Nicht-Spieler über einige Wochen lang Spiele aus diesem Genre zocken. weiterlesen »
USB-Sticks sind in der Computerwelt gar nicht mehr wegzudenken. Die kleinen Speichermedien sind ungemein praktisch und hervorragend für den schnellen Datenaustausch geeignet. Nun gibt es einen USB-Stick, der gerade mal so groß wie ein Daumennagel ist.
Der japanische Hersteller Elecom hat mit dem MF–SU2 einen der kleinsten USB-Sticks der Welt herausgebracht. Die Winzlinge sind 18 x 15 x 7 mm klein und 2,5 Gramm leicht. Zudem verfügen sie mit 4 bzw. 8 GB über genügend Speicherkapazität. Hinsichtlich der Farbe kann man zwischen schwarz, weiß, blau und pink wählen. weiterlesen »
Die Zahl der Internetanschlüsse steigt stetig, zudem ermöglichen immer breitere Bandbreiten ein schnelleres surfen im Internet. Die Folge: Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit im World Wide Web.
Eine Studie, die der Chiphersteller Intel in Auftrag gegeben hat, hat nun bewiesen, dass dabei der Sex sogar ins Hintertreffen gerät. Von den 2.119 befragten erwachsenden Personen gaben 46 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer an, lieber zwei Wochen lang auf sexuelle Praktiken verzichten zu wollen als auf das Internet.
Auf das www will keiner mehr verzichten. Das konnte auch ein weiteres Ergebnis der Studie aufzeigen. Wenn der Geldbeutel mal enger geschnallt werden müsste, würden die Befragten eher auf Kabelfernsehen, neue Klamotten, Essen gehen oder ihre Fitness-Mitgliedschaft verzichten als auf den Online-Zugang.
Im Zuge des wachsenden Stellenwertes des Internets wurde auch die Online-Sucht thematisiert. Dieses Gebiet sei jedoch noch zu unerforscht. Dabei wurde vor allem auf die Online-Rollenspielsucht verwiesen, die vor allem durch “World of Warcraft” bekannt geworden ist.