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Archiv: Hardware

Acer Aspire One vorgestellt

Autor: Felix
abgelegt in: Hardware, Notebook

Eines der ersten „Mobile Internet Devices“

Mit dem Aspire setzt das Konzept MID (für “Mobile Internet Device” ) von Intel als einer der ersten Hersteller um. Intel hat eine Initiative zur Entwicklung von MIDs gestartet und steuert mit der Intel Atom-Reihe die Prozessorhardware bei.
Der Unterschied zu normalen und „ultramobilen“ Notebooks besteht darin, dass sie auf die schnelle Anzeige von Informationen – vor allem aus dem Internet - statt auf die klassischen PC-Funktionalitäten wie die Arbeit mit Office-Programmen über die Tastatur zugeschnitten ist. Aus diesem Grunde kommen MIDs auch mit einer Sonderversion des Linux-Betriebssystems, welches auf die Bedienung über Touchscreens zugeschnitten ist.

Die allgemeinen Spezifikationen von Intel für solche Modelle sind unter anderem folgende: Sie sollen „echt“ mobil sein, also in normale Rucksäcke oder Taschen passen und nicht zu viel wiegen. Zum Beispiel soll es mit MIDs ohne weiteres möglich sein, etwa in der U-Bahn im Internet zu surfen oder mit den angepassten Office-Programmen zu arbeiten.
Beim Aspire One sind diese Anforderungen verwirklicht. Tatsächlich ist das Gerät eine Art Mischung zwischen Subnotebook und Blackberry: Ein knapp neun Zoll großer Bildschirm mit 1024×600 Pixeln Auflösung drückt die Größe auf die eines DINA5-Blattes und das Gewicht auf wenig mehr als 900 Gramm (chip.de). Auch ist die Inbetriebnahme sehr einfach: Das Betriebssystem Linpus Linux Lite soll die Zeit zum Booten und zum Herunterfahren auf ein Minimum reduzieren (acer.com). Der Internetzugang wird standardmäßig über WLAN und LAN Interfaces hergestellt. Der Aspire verfügt nicht über eine Magnetfestplatte, sondern hat einen Flash-Speicher mit acht Gigabyte Speicherplatz. Für mehr Speicherplatz steht ein SD-Kartenanschluss bereit. Der Prozessor Atom N270 bietet eine Taktrate von 1,6 GHz. Der Aspire One wird für etwa 330 Euro zu haben sein.

Kurzvorstellung des Aspire One


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Das Modell “Enlighten” von Suissa (Q: suissacomputers.com)Bislang gibt es außerhalb der Mac-Welt kaum nennenswerte Versuche, Computer zum Gegenstand eines echten Produktdesigns zu machen. Das kanadische Unternehmen Suissa hat sich der Sache angenommen und bietet seine High-End-Geräte ind edlen Holzgehäusen an.
Bei den sechs verschiedenen Modellen fällt auf, dass alle bis auf eines nichts mit der üblichen Gehäuseform von PC-Towern zu tun haben. Vielmehr wird die Hardware in eleganten scheiben- oder zylinderförmigen Holzkästen untergebracht.
Suissa ist aber anders als man meinen könnte, keine Tischlerei. Vielmehr werden mit den Gehäusen die Rechner gleich mitverkauft. Für seine High-End-Produkte bietet Suissa entweder den Intel Core 2 Extreme QX6700 Quad-Core 2.66 GHz Prozessor oder als Alternativ einen AMD Athlon 64 X2 6000+ (125W) Dual-Core Socket AM2 mit einer Taktrate von 3.0GHz an. Die beiden Festplatten von Hitachi bringen es zusammen auf 1000 GB.
Ein kleines Manko der Holzgehäuse dürfte sein, dass Suissa wohl aus ästhetischen Gründen auf Lüftungsschlitze verzichtet hat. Um einer Überhitzung entgegenzuwirken, werden daher Wasserkühlungssysteme verwendet.
Die Gehäuse sind jeweils in fünf verschiedenen Holzmustern zu haben. Wem die Standardangebote nicht ausgefallen genug sind, kann sich sein Gehäuse auch persönlich zusammenstellen lassen.


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Nvidia lässt sich nach dem riesigen Sprung in Sachen Leistung bei der 8er Serie offensichtlich Zeit mit Neuerungen in Sachen Grafikkarte.

Die neue Geforce 9, die NVidia Geforce 9800 GTX, bietet innendrin nichts sonderlich revolutionäres. Der Chip ist eine getunte Version der in der 8800 GTS verbauten Rechnereinheit. Mit 512 MB verbautem Speicher ist die Geforce 9800 GTX nicht viel mehr als eine übertaktete GeForce 8800 GTS.

Diese Lässigkeit in der Präsentation neuer Grafikkarten kann NVidia sich leisten, weil im Moment keine ernsthafte Konkurrenz vorhanden ist. Intel steigt zwar ins Grafikkartengeschäft ein, und ATI erholt sich langsam wieder, aber zur Zeit ist die 8er Serie von NVidia einfach Spitzenreiter.

Deswegen werde ich, sollten die Nachfolgemodelle der Geforce 9 nicht große Überraschungen bieten, diese Generation von NVidia mit Sicherheit überspringen. Eine 8800 GTS reicht für aktuelle Anwendungen (und nur Spiele brauchen zur Zeit eine so schnelle Karte) vollkommen aus.


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Diesen Sonntag wurde ein absoluter Knaller im Grafikkartengeschäft bekannt. Bei Computerbase gelesen, will ich Euch dieses Schnäppchen natürlich nicht vorenthalten.

Die ATI Radeon HD 3870 gab es am Sonntag bei mehreren Herstellern für unter 119 Euro zu erwerben. Der Preis ist etwas geklettert und liegt bei 125 Euro, was immer noch verdammt billig ist. Dafür enthält man eine Direct X 10.1 Karte, kein Noname Modell sondern von Sapphire, mit 775 Mhz und 512 MB. In Reviews vor einem Jahr hat das Ding durchgängig gut abgeschnitten, damit sollte man in der nächsten Zeit erstmal keine Performance-Probleme mehr haben.

Kann sein, dass die angekündigten High-End-Grafikkarten, u.a. Intels Geheimprojekt Larrabee, den Preissturz auf dem Markt vorantreiben. Vielleicht liegts auch am Wetter? ;)

Was auch immer der Grund ist, solche Rechenpower zu so einem Preis, wer es sich gerade leisten kann und genug Geld übrig hat, der sollte unbedingt zugreifen!


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Larrabee - Intels neue Grafikkarte

Autor: Mark
abgelegt in: Hardware

Seit Jahren wird darüber spekuliert, Fakten sind bis heute immer noch rar. Intel hält sich, was seine High-End-Grafikkarte “Larrabee” betrifft, sehr bedeckt.

Das Gerät soll 16 Prozessorkerne besitzen und dabei einen Teraflop an Leistung bringen. Mit der Parallelstruktur der Prozessoren leistet der Grafikchip dabei doppelt so viel wie ATIs schnellste Grafikkarte zur Zeit.

Intel sieht die Vorteile seiner Grafikkarte vor allem im mitgelieferten SDK. Das Speichermodell und die Interrupt-Verwaltung entsprechen einem PC-Prozessor, so dass theoretisch für die Larrabee alles mögliche programmiert werden kann - nicht nur Grafikanwendungen. Wer sich für die bisher bekannten technischen Details interessiert, liest mal hier rein. Der Artikel ist zwar schon ein Jahr alt, aber besonders der zweite Teil ist sehr interssant.

So wäre für Intel mal wieder eine Monopolstellung in Aussicht: Mainboard, CPU und jetzt auch GPU - wenn die Larrabee verspricht, was sie hält, wäre eine Anschaffung der Komponenten beim gleichen Hersteller insofern clever, als man da auf maximale Kombabilität hoffen darf.

Dabei wird die im Laden erhältliche Larrabee wohl unter dem Namen des jeweiligen Herstellers laufen. Der Grafikchip wird von Intel selbst hergestellt, ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz, den Intel aufgrund seiner großangelegten Prozessorfabriken von Hause aus hat.

Wahrscheinlich hält sich Intel deswegen so bedeckt, weil sie fürchten, die Grafikkarte zu sehr zu hypen und dann den Erwartungen nicht gerecht zu werden. Ein sehr löbliches Verhalten, wie ich finde, ich jedenfalls freue mich auf die neue Grafikkartengeneration.


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Der Sieg des Blu Ray Formats im Rennen um den Datenträger der Zukunft ist jetzt ziemlich genau einen Monat her. Toshiba gab in einer Pressemitteilung bekannt, die Entwicklung und Vermarktung von HD-DVD Spielern und Recordern einzustellen. Als Reaktion erklärte Sony sein Format zum Gewinner des Streites.

So weit, so gut. Aber was passiert jetzt eigentlich genau? Nun, erstmal ist ein Preissturz bei den momentan existierenden HD-DVD-Geräten zu betrachten. Laufwerke, die vorher 80 Euro kosteten, gibt’s jetzt schon für 30. Filme für HDTV mit dem Format sind von 30 auf 10 Euro gesunken – wenn man sich beeilt, kann man hier sicherlich ein paar nette Schnäppchen abgreifen.

Natürlich lohnt der Kauf eines ganzen HD-DVD-Rekorders nicht wirklich. Sollte aber noch Platz im PC vorhanden sein und die Grafikkarte HDTV unterstüzen, dann spricht eigentlich nichts dagegen, sich eins der billigen Laufwerke jetzt zu holen und mit dem Kauf eines Blue-Ray-Laufwerks noch etwas zu warten.

Dann profitiert vom Sieg im Formatkrieg wenigstens nicht ausschließlich Sony, denn dadurch werden sicherlich die Verkaufszahlen der PS3 etwas nach oben klettern, denn momentan scheint die Playstation3 der günstigste Blue-Ray-Player zu sein, mit dem man auch noch daddeln kann.


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Ist die HD-DVD am Ende?

Autor: Felix
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Toshiba stellt Unterstützung für das Format ein.

Toshiba kündigte gestern an, keine weitere Hardware für das HD-DVD-Format herstellen zu wollen. Dies könnte das Aus für die Technologie bedeuten. Denn Toshiba ist im Bereich der Unterhaltungselektronik der wichtigste Unterstützer der HD-DVD gewesen. Zusammen mit anderen großen Firmen wie Microsoft, Intel, IBM und Hewlett Packard gehört Toshiba dem “Advanced Optical Disc”-Konsortium (AOD) an, dass sich für die Einführung der HD-DVD als künftigem Standard für Video-Disks einsetzt. Kurz nach der Ankündigung Toshibas erklärte daher das Filmstudio Universal, fortan nur noch auf das Konkurrenzformat Blu-Ray zu setzen. Noch jedoch ist nichts entschieden: Der Gerätehersteller LG will an der HD-DVD festhalten (heise.de).
Zwischen beiden Technologien hatte es eine jahrelange Konkurrenz gegeben. Die Entscheidung einiger amerikanischer Filmstudios im letzten Jahr für Blu-Ray könnte letztlich den Ausschlag für die Entscheidung von Toshiba gegeben haben. Ein technischer Nachteil gegenüber dem Format Blu-Ray besteht in der so genannten „numerischen Apertur“. Diese Größe bezeichnet das Vermögen eines Körpers, Licht (hier das optische Signal ) zu sammeln und damit die Feinheit, mit der es aufgelöst werden kann. Eine größere numerische Apertur ermöglicht prinzipiell ein größeres Speichervermögen. Der entsprechende Wert bei der HD_DVD beträgt 0,65 gegenüber 0,85 bei Blu-Ray (DVD: 0,6). Mit der HD-DVD hätte man aber dennoch eine gegenüber der herkömmlichen DVD deutlich höhere Datenmenge gespeichert werden können: Der gescheiterte Nachfolger fasst auf dem bisherigen Stand der Technik 30 Gigabyte Daten; unter Laborbedingungen hat man mit dieser Technik sogar bereits eine Speicherkapazität von 51 Gigbyte realisiert.

Einen pikanten Nebeneffekt dürfte die Entscheidung für die Liebhaber und Hersteller von Pornofilmen haben: Wegen der günstigeren Herstellungskosten verwendet die Industrie in diesem Bereich fast ausschließlich das Format von Toshiba und seinen Partnern. Wer sich also bereits eine umfangreiche Bibliothek solcher Filme angelegt hat, dürfte diese (wenn er den Kopierschutz nicht knacken kann) bald wegschmeißen können. Die Hersteller müssen sich andererseits durch den eventuell bald notwendigen Umstieg auf Blu-Ray auf höhere Herstellungskosten einstellen, die sie wohl an die Kunden weiterreichen müssen. Möglicherweise könnte die Branche also auf Grund der sich abzeichnenden Entwicklung bedeutende Umsatzeinbrüche erleiden.


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Weiterer Erfolg für Blu-Ray

Autor: Felix
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Auch die Warner Studios werden ihre Filme künftig allein in dem Video-Format von Sony und anderen vertreiben.

Vorderseite einer DVD. Quelle: WikimediaMomentan ist noch unklar, welches Format für die digitale Speicherung von Videos auf die DVD folgen wird: Neben dem Standard Blu-Ray steht das Format HD-DVD (HD für High Definition) der HD DVD Promotion Group. Diese besteht unter anderem aus Toshiba, Intel und IBM. Blu-Ray wird seit 2002 von einem Konsortium verwaltet, dem Gerätehersteller wie Sony, Panasonic, LG und Sharp angehören. Das Format VMD ist mittlerweile unbedeutend geworden.

Eine Schlüsselrolle bei der Beherrschung des Marktes spielen die großen amerikanischen Filmverleihe, da sie für die populären Hollywood-Filme die Markenrechte haben und als Home-Videos weltweit vertreiben. Einige dieser Studios setzen auf jeweils ein Format, Warner hatte bisher jedoch beide Standards vertrieben. Ein dauerhaftes Nebeneinander ist aber natürlich nicht möglich, da dies sowohl für die Hersteller von Abspielgeräten als auch für die Verleihe einen höheren finanziellen Aufwand mit sich bringen würde. Die Unsicherheit, welches Format sich dauerhaft durchsetzen wird, lässt wiederum die Kunden mit dem Kauf von Filmen und den entsprechenden Abspielgeräten zögern. Die Verleihbranche gerät also unter einen immer größer werdenden Entscheidungsdruck.

Bislang gestaltete sich das Rennen spannend: Die Paramount-Studios entschieden im vergangenen August, allein das Format HD-DVD zu verwenden, und auch Microsoft unterstützt den Standard von Toshiba. Ein Argument gegen Blu-Ray sind etwas höhere Produktionskosten. Die US-amerikanische Pornoindustrie, die wegen enormer Umsätze ebenfalls die Entscheidung im „Formatkrieg“ beeinflussen wird, verwendet daher nach wie vor das Format HD-DVD.


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Ein Glasfaserkabel. Quelle: Technikmuseum AachenIn der Filmherstellung laufen zur Zeit analoge und digitale Produktionstechniken nebeneinander her: Es werden nach wie vor analoge Kameras eingesetzt, deren Bilder dann digitalisiert werden. Darüber hinaus liefern die Filmverleihhäuser auch noch analoge Kopien der Filme aus; denn längst nicht alle Kinos konnten sich teure Umrüstung auf digitale Beamer statt der bislang üblichen Projektoren leisten; die Anschaffungskosten liegen zur Zeit bei mehreren zehntausend Euro.
Ein wesentliches Problem bei der Umstellung auf eine digitale Filmproduktion sind die großen Datenmengen; denn um eine hinreichende Endqualität zu erreichen, müssen Regisseure bei der Aufnahme Kameras mit einer enorm hohen Auflösung verwenden. Außerdem wird am Set ein Vielfaches des am Ende veröffentlichten Films aufgenommen. Dies hat zur Folge, dass das Rohmaterial zur weiteren Verarbeitung (Schnitt, digitale Effekte) häufig nur in festen Datenträgern und nicht über Datenleitungen verschickt werden kann. Dies verlangsamt und behindert natürlich den Workflow enorm und verursacht große Kosten. Um einen Transport über Datenleitungen zu ermöglichen, muss in jedem Fall auf Glasfaserkabel zurückgegriffen werden. Darüber hinaus bedarf es eines geeigneten Übertragungsprotokolls für solche großen Datenmengen. Insbesondere darf im Falle fehlerhafter Übertragungen nicht die ganze Übertragungskette zusammenbrechen; wenn Filme in Echtzeit übertragen werden sollen, dies würde zu einem Stottern des Films führen. Eine entsprechende Technologie ist nun von Thomson in Hannover vorgestellt worden. Ein Maximum von zehn Gigabit pro Sekunde soll mit dem neuen Übertragungsprotokoll über Glasfaserleitungen geschickt werden können. Diese extrem hohe Datenrate bietet die Möglichkeit, Filme ohne Auslastung der Übertragungskapazität zu verschicken. So können fehlerhafte Datenpakete parallel zu den später verschickten Paketen nachgesendet werden. Auf der Empfängerseite befindet sich dann ein Puffer, der die übertragenen Pakete zunächst in die richtige Reihenfolge bringt und dann an die Ausgabe weiterleitet (via Frankfurter Allgemeine Zeitung).


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Der Forscher Yi Cui von der Stanford University hat ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Ladezyklen von Lithium-Akkus möglicherweise um das Zehnfache steigern lassen.
Zellen von Lithium-Ionen-Akkumulatoren bestehen aus einer Anode aus Lithium und Metalloxid und einer beispielsweise aus Graphit gefertigten Kathode. Wenn Strom an die Zelle angelegt wird, wandern die Ionen durch eine Trennschicht an die Kathode. Beim Betrieb (d.h. Entladen) des Akkus wandern innerhalb der Zelle die Ionen von der Kathode zur Anode zurück und im Stromkreis außerhalb der Zelle die Elektronen von der Kathode zu Anode. Die Leistungsfähigkeit solcher Zellen ist dadurch beschränkt, wie viel Ionen die Kathode aufnehmen kann. Es kommt also auf das Material der Kathode an. Neben Graphit kann Silikon in Li-Ionen-Akkus eingesetzt werden. Dieses hat jedoch den Nachteil, dass es bei Ent- und Beladevorgängen sein Volumen um ein Vielfaches ändert. Daher wären zum Beispiel sehr viel größere Akkuzellen als bei der Verwendung von Graphit nötig, ein zum Beispiel bei mobilen elektronischen Geräten wie Laptops entscheidender Nachteil. Außerdem wird bei der Volumenänderung ein Teil des Materials pulverisiert, woraus sich eine sehr kurze Lebenszeit des Akkus ergibt. Ein Team um Yi Cui von der kalifornischen Stanford University hat nun in der Zeitschrift Nature Nanotechnology eine mögliche Lösung dieses Problems durch die Verwendung von Nanotechnologie vorgestellt. Cui veränderte die Verarbeitung des Siliziums in den Speicherzellen. Er verwendete Drähte aus Silizium, deren Durchmesser im Nanometerbereich liegt. Versuche zeigten nun, dass das Ein- und Austreten der Lithium-Ionen beim Be- und Entladen des Akkus in diesem Fall ohne große Volumenveränderung vor sich ging. Cui prognostiziert, dass sich auf diese Weise die Ladekapazität der Akkus verzehnfachen lässt. Für einen handelsüblichen Laptop würde dies in etwa einen Ladezyklus von zwanzig Stunden bedeuten.


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