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Archiv: Software

SAP will NetWeaver erweitern

Autor: Felix
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Netzwerk © flickr / tanakawho

Die Meldung ist schon etwas älter, aber erstens sind wir hier nicht in der IT Beratung, sondern auf einem Computerblog, und zweitens gehts ja um etwas, das noch in der Zukunft liegt. Also:

SAP plant, seine NetWeaver Applikation mit BPM-Tools zu erweitern.

Die beiden Erweiterungen der Plattform für serviceorientierte Architekturen heißen NetWeaver Business Process Management und NetWeaver Business Rules Managment.

Das Business Process Managment bringt erweiterte Prozessanalyse, -simulations und -ausführungsmöglichkeiten. Dabei lassen sich Prozesse auf Basis von BPMN modellieren und ausführen.

Die Tools gibts für SAP Kunden im dritten Quartal 2008 zu erwerben. Allgemein verfügbar ist das Process Management erst 2009 im Rahmen des Enhancement packages für SAP NetWeaver Composition Environment.

Eine schöne Sache für alle SAP Kunden und sicherlich ein Erfolg für das größte deutsche IT-Unternehmen. Jobs bei SAP sind ja nicht umsonst begehrt, schließlich bauen die langsam und stetig an ihrem Titel “verlässlichste Business Anwendung aller Zeiten”!


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MS OfficeAb Mitte dieses Monats bietet Microsoft ein Softwarepakt zur Miete an. MS Equipt umfasst die Office-Suiten Home 2007 und Students 2007. Diese enthalten zusammen die Standardanwendungen Word, Excel, PowerPoint, Outlook und das Notizenverwaltungsprogramm OneNote. Darüber hinaus sind in dem Paket auch diverse internetbasierte Dienste des Programms Windows Live enthalten. Zusätzlich bekommt der Mieter eine Sicherheits-Suite. Sie umfasst u. a. eine Firewall und ein Virenprogramm zum Schutz vor Viren- Spyware und Phishing-Angriffen. Auf Grund der Größe der Pakete soll Equipt als DVD im Laden verkauft werden. Für ein Jahr soll das Paket 70 Euro (ungefähr 45 Euro) kosten, natürlich inklusive der in diesem Zeitraum anfallenden Updates. Dafür erhält man die Lizenz zur Installation auf drei Rechnern. Das Angebot richtet sich dementsprechend an Privathaushalte mit mehreren PC-Nutzern.
Equipt wird zunächst nur in den USA verkauft. Auf Nachfragen des Nachrichtenmagazins der Spiegel und des Onlinedienstes golem.de gab Microsoft zwar an, momentan kein vergleichbares Angebot für den deutschen Markt zu planen. Im Allgemeinen ist es jedoch so, dass erfolgreiche Produkte von Microsoft meist irgendwann weltweit angeboten werden. Und Equipt ist sicher mehr als irgend eine schräge Idee. MS reagiert hiermit vielmehr auf die Verbreitung von webbasierter Software wie die Textverarbeitungsprogramme von Google oder den Trend zu SAS-Angeboten (Software as a Service). Auch bei letzterem Modell kauft der Kunde nicht die Software selbst , sondern erwirbt das Recht zu ihrer Nutzung. Der Vorteil hierbei ist, das der Kunde sich nicht mit der Wartung der Programme (z.B. Updates ) beschäftigen muss. Mit dem ebenfalls in Equipt enthaltenen Windows Live Workspace ist dieser Ansatz schon teilweise verwirklicht. Der Kunde kann seine Office-Dokumente auf einem Server speichern und online von beliebigen Systemen aus darauf zugreifen. Allerdings muss er die Anwendungsprogramme selbst noch lokal speichern. Microsoft betont dementsprechend, dass es sich hierbei auch nicht um einen weiteren Schritt hin zu webbasierten Diensten handelt.


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Verkaufe Vista, verschenke XP

Autor: Felix
abgelegt in: Software

Dell und Microsoft bieten ein „Downgrade Right“ für das alte Betriebssystem XP an.

Windows XP war relativ lange auf dem Markt und, daher gibt es eine Menge Software, die noch nicht (in einigen Fällen vielleicht niemals :+) ) für Vista angeboten wird. Wenn XP nun Ende dieses Monats aus dem Handel verschwindet, sollen aber Umsatzeinbrüche für Microsoft und für die PC-Hersteller vermieden werden. Aus diesem Grunde wird den Kunden das so genannte Downgrade-Recht eingeräumt. Wer einen PC mit Vista-Software kauft, bekommt das Betriebssystem XP gleich dazu. Allerdings sind die Detailregeln kompliziert.

Dell stellt diesen Service unter anderem bei einigen Rechnern der Vostro-Baureihe zur Verfügung. Dort kann man sich das alte OS sogar ab Werk (zu einem Aufpreis von 15 Euro) vorinstallieren lassen (Dell). Jedoch eignet sich dieser Service nur dazu, den Upgrade vom einen auf das andere Betriebssystem zu verzögern. Umgekehrt geht das ganze aber nicht: Man bekommt nicht einfach einen PC, der mit Vista läuft, und eine XP-Installations-CD mit Lizenz dazu.

Nur noch diesen Monat im Handel: Windows XPTatsächlich möchte Microsoft sein altes OS nicht einfach so verscherbeln. Das Unternehmen erläutert auf seiner Homepage das Programm: “Sie können Ihrem Kunden Windows Vista Business bzw. Windows Vista Ultimate am neuen Rechner installieren und dem Kunden dann als zusätzliches Service die Installation von Windows XP Professional anbieten”. Dies passiert, wenn der Kunde den Rechner bereits gekauft hat. Dann muss der Endbenutzer, wenn er XP Professional oder Windows XP Tablet PC Edition dazu bekommen möchte, dem PC-Hersteller eine eigene lizenzierte Installations-CD für XP aushändigen. In diesem Fall bekommt er also lediglich ein Upgrade von bspw. XP Home auf XP Professional. Außerdem beschränkt Microsoft das Downgrade-Recht auf Vista Ultimate und Vista Business. Bei diesem komplexen System ist es kein Wunder, das bislang nur Dell die Möglichkeit der Downgrade Rights nutzt.


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Screeshot des Add-Ons GooglePreview mit ThumbnailsAm neuen Firefox überzeugt die meisten Nutzer sicher vor allem der hohe Nutzerkomfort; gegenüber der alten Version und vor allem dem Internet Explorer bietet die Version 3.0 viele kleine Features, die etwa das Verwalten von Lesezeichen erheblich vereinfachen. Das vielleicht stärkste Argument für den Open-Source-Browser liegt jedoch in den vielen zusätzliche erhältlichen Add-Ons. Mit diesen frei integrierbaren Softwaremodulen kann man die Funktionalität des Programms auf seine persönlichen Nutzungsgewohnheiten abstimmen. Sie Seite mozilla.addons ist das wichtigste Portal zum Download von Firefox-Add-Ons. Im Folgenden seien einige populäre Add-Ons erwähnt, die sicher fast jedem User irgendwie von Nutzen sein könnten.

Da ist zum Einen Clippings. Dieses Tool ermöglicht es, kleine Textpassagen zu speichern und mit einem Rechtsklick in beliebige HTML-Formulare zu integrieren. Praktisch ist das nicht nur zum Ausfüllen der immer gleichen Formulare (Name, Adresse, Kontonummer…). Größe und Position des Bildes in diesem Artikel habe ich zum Beispiel im Quellcode der Seite mit einem HTML-Tag bestimmt, der als Clipping abgespeichert ist.
Der Zusammenarbeit mit Google bietet das Add-Ons „Google Preview“ . Es fügt Thumbnails (kleine Vorschaubilder) zu HTML-Links in Google-Ergebnislisten ein. So bekommt man einen besseren Überblick über Suchergebnisse und muss nicht jeden Link einzeln aufrufen. Die gleiche Funktionalität für Links in HTML-Seiten bietet Cooliris Preview . Insbesondere bei solchen genuinen Internetfunktionen ist jedoch Vorsicht geboten; das Thumbnail kann nur durch einen internen Aufruf der entsprechenden Seite produziert werden, und das belastet natürlich die Internetverbindung. Man spart hier also nur einige Mausklicks, nicht aber Bandbreite.
Auf das Look&Feel des Browsers zielt das Add-On ColorfulTabs. Dieses Tool ist dazu gedacht, Seiten verschiedener Kategorien verschiedene Farben zuzuordnen. Wenn der Browser also etwa zehn Tabs zugleich anzeigt, lässt sich der eine wichtige Tab durch eine bestimmte Farbgebung von den anderen abgrenzen, und so findet man ihn leichter.

Man könnte noch viele tausend andere Beispiele für nützliche Add-Ons bringen. Klar ist jedenfalls: Die „Geschwindigkeit“ eines Browser sollte man nicht danach bemessen, wie schnell er aufgerufene Seiten anzeigt. Vielleicht noch wichtiger ist, wie man sich im Internet „zurechtfindet“. Und dabei sind Add-Ons geniale Helfer.


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Prototyp des „Fennec“ ist bereits zum Testen vorgestellt worden.

In den nächsten Jahren wird die Möglichkeit, mit Blackberrys und anderen Handheld-Geräten im Internet zu surfen, dank besserer Übertragungstechniken immer stärker genutzt werden. Klar, dass das Mozilla-Team, welches mit dem Firefox die einzig ernsthafte Konkurrenz zum Internet Explorer anbietet, auch auf diesem Terrain versucht. Im letzte Oktober war die Mozilla Mobile Initiative“ ins Leben gerufen worden, und in den letzten Wochen wurde bereits ein erster „Pre-Alpha“-Prototyp ausgewählten Journalisten zum Test vorgelegt.

Die Funktionalitäten des Browser sollen an jene des Firefox 3.0 angelehnt sein. Zum Beispiel wird es möglich sein, eine angewählte Seite mit einem Klick zu bookmarken. Zusätzlich gibt es eine Lupenfunktion. Den vollen Funktionsumfang eines PC-Browsers wird aber auch Fennec nicht bieten.

Immerhin ist bereits der Prototyp beeindruckend schnell. Das PC_Portal ars technica verglich die Leistung mit dem bereits zum Verkauf stehenden Mobile-Browser MicroB, der unter anderem in Geräten von Nokia Verwendung findet. Der Test ergab, dass die Ausführung von Java-Script-Programmen durch den Fennex nahezu sechsmal so schnell wie der des MicroB erfolgte.firefox

Nach Aussage des Mozilla Mobile – Direktors Jay Sullivan steht die Entwicklung des Programms jedoch noch eher am Anfang (arstechnica.com). Eine bislang ungelöste Herausforderung ist die Benutzerschnittstelle, an die ja bei mobilen Geräten mit kleinen Monitoren naturgemäß besonders hohe Erwartungen gestellt werden. Mozilla hofft hier auf die Mithilfe externer Programmierer. Vor allem soll der neue Browser Add-Ons unterstützen und so wie der PC-Browser durch eine variable Anzahl von Zusatzfunktionen ergänzt werden können.Ein weiteres Ziel ist es, webbasierte Anwendungen für Fennec zugänglich zu machen. Dienste, wie sie über AJAX oder SQLite angeboten werden, sollen einen Ersatz für lokal gespeicherte Programme bieten.

Im August soll bereits der erste, voll funktionsfähige Prototyp zum freien Download zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin darf sich die Mozilla-Gemeinde über den Erfolg des Firefox 3.0 freuen: Bereits am ersten Tag nach der Veröffentlichung wurde das Programm acht Millionen Mal gedownloadet. Die Redaktion des Guiness-Buch der Rekorde prüft gerade, ob damit tatsächlich eine neuer Download-Weltrekord aufgestellt wurde (ZDNet).


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In der Mechanik nennt man ein Gerät „auskonstruiert“, wenn es sich technisch nicht mehr verbessern lässt; die Form eines Brecheisen ist ein Beispiel hierfür. Bei Softwareanwendungen könnte man auf den Gedanken kommen, Internetbrowser seien mittlerweile so anwenderfreundlich, dass zusätzliche Features lediglich die Komplexität nund den Lernaufwand für den Nutzer erhöhen könnten. Wer das glaubt, wird ab heute von der Mozilla Foundation eines Besseren belehrt. Mit Firefox 3.0 ist es gelungen, auch für die abwegigsten Bedien-Situationen noch Erleichterungen zu schaffen. Nicht umsonst heißt das Motto der neuen Version: „Der Browser, der alles hat, hat jetzt noch mehr“.
Die Verwaltung von Tabs und Lesezeichen ist enorm vereinfacht worden. Nutzer konnten sich davon bereits vor einigen Wochen anhand des Release Candidates von Firefox 3.0 überzeugen. Einige interessante Kleinigkeiten sind seitdem hinzu gekommen.

Ein rechter Mausklick auf ein Textelement einer HTML-Seite bietet die Option, eine Google-Suche für markierten Text durchzuführen. Gegen die berüchtigte „Scrollblindness“ hilft, dass das Scrollen mit den Richtungstasten jetzt beinahe stufenlos vor sich geht. Bei Windows kann man mit der Option „Ruhezustand“ den Rechner herunterfahren, um beim nächsten Hochfahren den alten Bildschirm mit allen geöffneten Programmen wieder angezeigt zu bekommen. Auch Firefox bietet diese Option für ein Programm, in dem es Benutzer-Sessions speichert.
Benutzerfreundlichkeit: Beim Internet Explorer trifft man häufig auf eher lästige Dialoge, wie etwa, ob man ein Passwort für eine bestimmte Seite speicher möchte. Angenommen, ein Passwort soll für eine Seite immer wieder neu eingegeben werden, weil es sich um besonders sensible Inhalte handelt; bei anderen Seiten möchte man sich hingegen die Option offenhalten, Passwörter zu speichern. Firefox bietet nun einen eingebetteten Dialog, der die Navigation auf der Seite nicht beeinträchtigt. Zudem wird automatisch eine Liste der aktuell meistbesuchten Seiten erstellt. Nützlich ist dies zum Beispiel, wenn diese Seiten nicht gebookmarkt werden oder tief im Archiv verborgen sind.

Aber auch „unter der Haube“ hat die Version 3.0 einige Verbesserungen erhalten. Angeblich ist die Geschwindigkeit, mit der Seiten angezeigt werden können, gegenüber dem Vorgänger um über 200 Prozent gesteigert worden.

LogoMozilla verspricht sich offensichtlich einigen Erfolg mit dem neuen Programm. Für heute wurde ein „Download-Day“ ausgerufen: Es ist geplant, einen neuen Guiness-Weltrekord für Downloads einer Datei an einem Tag aufzustellen. Obs geklappt hat? Näheres wird man wohl erst morgen erfahren, FIrefox hält sich momentan noch bedeckt.


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Gina Lisa ist ein Topmodel, welches dem kleinen Programm namens “Zlob” zu mehr Bekanntheit verhelfen könnte. Einige Fake-Videos der Frau im Netz benötigen nämlich einen “Codec”, den sich leichtgläubige User herunterladen. Dieser ist der Trojaner Zlob. Aber was ist Zlob eigentlich?

Zlob ist ein Trojaner, laut Netz schon etwas älter. Die Symantec Eintragung ist von 2005, mit letztem Update 2007.

Ein Trojaner simuliert ein Programm, das etwas anderes tut, öffnet aber den Computer, um dann weitere fremde Programme herunterzuladen, bzw Informationen vom Rechner einem fremden Angreifer preiszugeben.

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(via Technology Review[US]) Soziale Onlinenetzwerke sind nach wie vor beliebt, aber etwas macht ihnen zunehmend zu schaffen: Es hat sich weder in Deutschland, noch in den USA jeweils ein Anbieter durchsetzen können. Die Folge ist, dass sich nicht mit allen Personen über ein Portal vernetzen kann, wenn man nicht Accounts auf vielen verschiedenen Portalen haben will. Wer aber auf allen Portalen präsent sein will, hat alle Hände voll zu tun.

Der sei letztem November verfügbare Browser Flock (dt: „Herde“) vereinfacht die Verwaltung von Social-Network-Accounts erheblich. Da ist zum Beispiel die Funktion „MyWorld“. Dahinter steckt ein RSS-Reader, der Veränderungen an den Profilen von Internetkontakten registriert und den Nutzer darüber informiert. Darüber hinaus kann man parallel Änderungen an den allen eigenen Accounts vornehmen. Das Hinzufügen von Fotos etwa kann von einer Funktionalität des Browsers übernommen werden. Der Nutzer muss dann nur noch angeben, in welche Portale die Fotos jeweils eingefügt werden sollen. Flock umgeht auch die sonst üblichen Anmeldedialoge von geschützten Diensten wie etwa internetbasierten E-Mail-Clients; man kann sich einfach über ein Drop-Down-Menü einloggen. Eine im Browser integrierte Anzeige ermöglicht die sofortige Anzeige von Nachrichten der eigenen Kontakte, etwa Hinweise auf interessante Seiten.

Bei all den komfortablen neuen Funktionen hat der übrigens auf Mozilla Firefox basierende Flock aber auch noch große Schwächen. Zum Beispiel sind die Extrafunktionen nicht für MySpace und andere wichtige Portale verfügbar. Integriert sind hingegen Flickr, Youtube, Twitter und Facebook. Da Flock auch in den deutschen Sprachraum expandiert, die Beta 1.2. des deutschsprachigen Programms ist bereits verfügbar, kann immerhin auf eine baldige Integration von nationalen Netzwerken wie SchülerVZ und StudiVZ hoffen.
Screenshot des Browsers.


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Mozilla hat bereits im letzten November die erste Beta-Version seines neuen Browsers zum Download bereit gestellt, die dritte Beta folgte noch Mitte Februar. Insgesamt veröffentlichte Mozilla damit elf Vorabversionen, die meisten allerdings für Entwickler. Der jetzige Release Candidate ist ein fertig programmiertes Programm, das allerdings mit Vorsicht zu genießen ist: Möglicherweise enthält es Bugs, und nicht alle verfügbaren Add-Ons sind schon mit der neuen Version kompatibel.

Flickr.omAllgemeine Entwicklungsziele für den Webbrowser waren natürlcih eine Erhöhung der Sicherheit, zum Beispiel der Schutz vor Spyware, Trojanern und anderem Unrat. Es sind aber auch einige neue Funktionalitäten dazu gekommen, die weder beim Firefox 2, noch beim Internet Explorer von Microsoft zu finden sind (Chip.de).
Firefox 3.0 eröffnet neue Möglichkeiten, große Bookmarkverzeichnisse zu organisieren. Lesezeichen können mit Schlagworten versehen und somit später leicht mit einer Datenbanksuche gefunden werden. Diese Schlagwortsuche kann man einfach über die URL-Adresszeile ausführen; so muss man sich kaum noch komplette Internetadressen merken. Statt etwa “www.computerview.de/category/software/“  zu besuchen, kann man die gewünschte Seite einfach mit der Suchanfrage „computerview, software” anwählen, falls man die Seite schon einmal gebookmarkt hat. Dies wiederum wird durch die durch neue Sternmarkierung erleichtert. Wenn man eine interessante Seite angewählt hat, kann sie mit dem Sternbutton automatisch ins Bookmark-Verzeichnis überführen, wo sie auch mit dem Stern gekennzeichnet wird und sich so leichter finden lässt.
Der neue, browserinterne Downloadmanager hat ebenfalls eine erweiterte Funktionalität gegenüber der Vorgängerversion : Man kann hier zum Beispiel Downloads abbrechen oder pausieren lassen, um sie über den gleichen Dialog zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Eine weitere Annehmlichkeit des neuen Firefox ist die Möglichkeit, mehrere Textstellen in den angezeigten Webseiten zugleich zu markieren und zum Beispiel zu kopieren. Um sich besser mit mehreren Tabs zurecht zu finden, gibt es in der neuen Version eine Scrollbar für geöffnete Seiten.


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(via PC-Welt) Windows Vista macht nach wie vor schlechte Schlagzeilen. Dass nun nach langer Vorbereitungszeit und vierjährigem Abstand zum SP2 das dritte Service Pack für den immer noch beliebten Vorgänger XP herausgebracht wurde, wird wohl weit mehr als die Hälfte der Windows-User freuen. Trotzdem wird es keine neuen Microsoft Jobs mehr in Sachen XP Service Pack Entwicklung geben, das dritte soll das letzte sein.

Unter den Neuerungen dominieren, wie auch schon beim 2004 erschienen SP2, Verbesserungen der Netzwerksicherheit. Dazu gehören eine ständige Überwachung von Clients und das Aufspüren von Netzwerkroutern, die unbemerkt fremde Datenpakete auf die eigene Festplatte speichern (sog. Black-Hole-Routers). Darüber hinaus wird die ohnehin schon hohe Zahl des Windows-internen Dienstprogramme weiter erhöht. Auch hier dreht sich alles um die Netzwerktechnologie: Diese Dienste sollen vor allem die Kompatibilität mit der Server-Version 2008 sicher stellen. PC Welt berichtet zudem von einer Leistungssteigerung durch das Package von bis zu zehn Prozent. Schließlich werden noch u. a. der Windows Installer, die Management Console (die u.a. die Verwaltung von Dienstprogrammen ermöglicht), mit dem neuen SP aktualisiert. Updates für Applikationen wie den Media Player oder den Internet Explorer finden sich hier, wie bei SPs üblich, nicht. Damit ist das Pack vor allem auf Leistung optimiert. beispielsweise für professionelle User in IT Jobs. Die meisten Profis ziehen XP weiterhin dem instabileren Vista vor.

Microsoft bietet schon seit längerem Release Candidates des Packs auf seiner Update-Homepage an. Die Zeitschrift PC-Welt hat hingegen auch schon die endgültige Version zum Download bereit gestellt, die ich auf der MS-eigenen Seite nicht finden kann.


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