Das sind ja mal rasante Aussichten. Pünktlich zum Beginn der CeBIT hat die Bundesregierung ein hohes Ziel in Sachen schnelle Internetverbindung formuliert. So sollen bis 2018 alle deutschen Haushalte und Unternehmen mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunden durchs Netz surfen.
Schon heutzutage ist der Drang nach einem schnellen Anschluss ans Internet riesengroß. Keiner will mehr viel Zeit beim Datentransfer vergeuden. Dabei surft ein Großteil der DSL-Kunden aktuell “nur” mit einem bis sechs Megabit pro Sekunden im World Wide Web. weiterlesen »
Die CeBIT wirft ihre Schatten voraus und die Aussteller scharren schon mit den Hufen, um ihre neuen Produkte den Fach- und Messebesuchern vorzustellen. So auch AVM. Der Router-Spezialist präsentiert die neue “Fritz!Box Fon WLAN 7390″ mit integriertem WLAN-Router sowie ein VDSL- und ein ADSL-Modem.
Der Router soll dabei mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde funken - gleichzeitig im 2,4- und im 5-GHZ-Bereich. Vorteil: Mehrere WLANs innerhalb eines Gebäudes können sich nicht gegenseitig stören. Die Verwendung der höheren Frequenz sorgt hierbei für eine störungsfreie Übertragung. weiterlesen »
Die Branchenriesen Deutsche Telekom und Vodafone arbeiten beim Ausbau des VDSL-Netzes erstmals zusammen. Dabei sollen in zwei deutschen Städten die Pilotprojekte im kommenden Jahr durchgeführt werden, wobei unterschiedliche Herangehensweisen vorgesehen sind.
Insgesamt sollen 50.000 Haushalten in Würzburg und Heilbronn mit einem 50-MBit-Internetanschluss ausgestattet werden. Hierbei werden in Heilbronn die Zugänge von Vodafone erschlossen und die Telekom stellt die Infrastruktur. Die Telekom wird hingegen in Würzburg ausbauen und wird von Vodafone mit Vermittlungs- und Glasfasertechnik unterstützt. weiterlesen »
In den USA sind die digitalen Videorecorder der Firma TiVo schon lange ein Begriff. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Rekordern dadurch, dass die aufgenommenen Sequenzen digitalisiert und auf einer internen Festplatte gespeichert werden.
Online-Commercial von Tivo
weiterlesen »
Das Handy wird in den USA von T-Mobile angeboten. Hersteller ist das taiwanesischen Unternehmen High Tech Computers. HTC hat auf dem Sektor der SmartPhones bereits vor kurzem von sich Reden gemacht, als es das funktionsreiche PDA-Handy Touch Diamond in neuer Version auf den Markt brachte. weiterlesen »
New Yorker Start-Up bietet mobiles E-Mail-Gerät ohne Zusatzfunktionen
Unter dem Stichwort „Convergence“ haben Projekte wie Blackberry in den vergangenen Jahren versucht, möglichst viele Funktionen in ein einziges mobiles „Über-Device“ zu packen. Aus diesem Grund gibt es momentan ab den mittleren Preissegmenten praktisch kein neues Handy auf dem Markt, das nicht zumindest über eine Fotokamera verfügt. Ein Nachteil dieser Entwicklung: Wirklich wichtige Funktionen wie der Abruf und das Produzieren von E-Mail-Nachrichten sind in mobilen Geräten nur zu sehr hohen Preisen zu haben. Andererseits sind die meisten Geräte mittlerweile so hoch integriert, dass ihre Größe nach unten hin durch den Monitor und die Tastatur bestimmt wird; es stellt sich dann die Frage, ob man wirklich alle Funktionen in einem Gerät haben muss. In etwa so müssen die Marktstrategen des New Yorker IT-Unternehmens Peek gedacht haben, als sie sich für die Entwicklung eines monofunktionalen E-Mail-Readers entschieden. Der Peek Pocket bietet für einen Kaufpreis von 100 US-Dollar und die Datenübertagung zu 20 Dollar monatlich lediglich die Möglichkeit, E-Mails zu lesen und zu schreiben. Zu diesem Zweck hat Peek noch einen Picture-Viewer, der Bilder als Anhänge speichern und wiedergeben kann, und einen Kontaktmanager. Der Speicherplatz beträgt insgesamt 8 MB. Allzu viele Photos passen also nicht auf das Gerät. Die meisten Rezensenten loben hingegen die große und einfache QWERTY-Tastatur und den Bildschirm.
Rezension von David Pogue (New York Times)
Möglicherweise waren die Entwickler jedoch allzu minimalistisch, als sie auch auf eine allgemeine Internetnutzung für den E-Mail-Reader ausschlossen. Denn die Kunden, für die eine mobile Internetnutzung, müssten zusätzlich zum Reader auch ein Smart-Phone besitzen. Dieses kann dann aber auch die E-Mail-Verwaltung übernehmen.
Die PC-Welt ist in ihrer Rezension skeptisch und verweist auf zwei Fakten: Einerseits seien günstige Smart-Phones inklusive Vertrag teilweise schon ab umgerechnet 100 Dollar zu haben. Andererseits würde nur ein kleiner Teil der Nutzer von Smartphones deren E-Mail-Funktionen auch tatsächlich ausnutzen.
(via New York Times) Eye-Fi hat eine Memory Card für digitale Fotoapparate entwickelt, die sich in zwei Hinsichten radikal von normalen Karten unterscheidet: Sie kann stets ihren genauen Aufenthaltsort lokalisieren, und sie kann mit einer eigenen Antenne ihren Speicherinhalt (also Fotos) mit hinzugefügten “Geotag” an das nächste verfügbare WLAN-Netzwerk übertragen. weiterlesen »
Neues PDA-Phone kommt in den nächsten Tagen in den USA auf den Markt.
Der Rummel um das iPhone hat andere wichtige Hersteller von Smart-Phones etwas in Vergessenheit geraten lassen. HTC aus Taiwan beispielsweise bietet eine beeindruckende Produktpalette mit allen möglichen Kreuzungen aus PDA, Mobiltelefon und Mobile Computer. Das PDA-Telefon Touch Diamond etwa vereint die Funktionalitäten Internetzugang (über HSDPA), Media Player (Videos und natürlich Audiodateien), einer Digitalkamera und eines GPS-Navigationssystem in sich. Damit geht es weit über den Funktionsumfang normaler Smart-Phones hinaus. Über das Windows-Betriebssystem lassen sich auch PDA-Funktionen nutzen. Etwas fürs Auge ist das Gehäuse aus gebürstetem Stahl. Die wichtigste Eigenschaft des Touch Diamond aber ist, der Name sagt es bereits, der Touchscreeen. Die gesamte Programmoberfläche lässt sich mit einem Finger bedienen. Damit entfällt die Notwendigkeit der nervigen kleinen Tastaturen, wie sie zum Beispiel die Blackberry-Phones haben.
In London wurde bereits der Nachfolger des aktuellen Modells vorgestellt, und man munkelt im Netz, das die Markteinführung zumindest in den USA in den nächsten Tagen stattfinden wird. Neuheiten sind unter anderem eine verbesserte Bedienoberfläche. So hat HTC die in Windows Mobile vorgegebene Bildschirmtastatur überarbeitet. Das gibt dem Gerät nicht nur ein individuelles Look & Feel, sondern dürfte auch praktisch einige Vorteile bringen. Zudem soll die Umsetzung von Anweisungen über den Bildschirm durch eine neue GPU (Graphics Processing Unit) verbessert werden. Das alles hat natürlich seinen Preis: Das auslaufende Edel-iPhone kostet bei Amazon immerhin knapp 500 Euro.
Ein kleiner Rückschlag für das „Internet der Dinge“
Mit seinem Entwicklungsprogramm „smart personal object technology“, kurz SPOT, versucht Microsoft, sein Geschäft vom Computer als Träger der eigenen (Software-)Produkte auf andere elektronische Konsumgüter auszuweiten. Die Anstrengungen gehen dahin, die Funktionsweise von elektronischen Haushaltsgeräte mit Hilfe intelligenter Software auf die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. Die erste Frucht dieser Bemühungen war 2004 die zunächst in den USA und in Kanada angebotene SPOT-Watch. Die Uhr empfängt im Rahmen von sogenannten „Service-Plans“ Informationen wie Wetter- und Vorkehrsvorhersagen vom Microsoft eigenen Informationsdienst MSN Direct. Es handelt sich also um die Funktionalitäten, die auch gerade im Internet unter dem Namen Widget populär werden. Dabei trifft streng genommen der Untertitel dieses Artikels auf das SPOT-Programm nicht zu. Denn die Uhr ist nicht durch ein WLAN-Netz ansprechbar, sondern ähnlich wie Funkuhren über ein Radiosignal. Der kommerzielle Erfolg der SPOT-Watches blieb jedoch bisher aus. Microsoft hat sich daher nun entschlossen, den Support für das System einzustellen. Seit längerem schon deutete sich auch ein Rückzug der assoziierten Uhrenhersteller an: Suunto etwa zog seine SPOT-Produktpalette nach kurzer Zeit vom Markt zurück.
Die Rückkehr der Digitaluhr fällt also wohl ins Wasser. Darüber müssen aber weder Nutzer, noch Microsoft selbst traurig sein: Im Zeitalter der Tablet-PCs, Smartphones und Blackberries können Internetzugriffe von unterwegs auch ohne die SPOT-Watch realisiert werden, Microsoft ist mit Windows Mobile hier bereits gut im Geschäft.