Das schnellste Notebook der Welt?

By on 16. Mai 2008

Dell liefert den M6300 optional mit 8 GB Hauptspeicher aus.

Stolz brüstet sich Dell in Werbeanzeigen, dass es mehr als die Hälfte der in den USA von Firmen genutzten PCs verkauft. Dieser Erfolg hängt unter anderem damit zusammen, dass das Angebot nach Preis und Leistung weit aufgefächert ist; der günstigste Laptop mit XP-Betriebssystem ist schon ab 280 Euro zu haben. Da sind selbst der als Preisbrecher gefeierte Eee-PC von Asus und der Nachahmer A120 von One PC nicht günstiger. Jetzt geht Dell auch nach oben hin in die Extreme: Der M6300 aus der Edel-Serie Precision kommt mit dem 64-Bit-Zweikernprozessor Core 2 Extreme von Intel und, optional, mit einem Dual-Channel-Arbeitsspeicher, der es auf eine Kapazität von 8 GB bringt. Diese enorme Kapazität wird allerdings durch eine „Parallelschaltung“ zweier DIMM-Speichermodule mit jeweils 4 GB erreicht. Dell gibt jedoch in seiner Produktbeschreibung an, dass die tatsächlich nutzbare Speicherkapazität geringer sein kann. Ein Leistungsvorteil gegenüber den meisten anderen Laptops dürfte aber bleiben. Ein größerer Arbeitsspeicher ermöglicht beispielsweise ein schnelleres paralleles Arbeiten mit mehreren gleichzeitig geöffneten Programmen.
Um echte Mobilität zu erreichen, hat Dell auf eine Magnetfestplatte verzichtet und benutzt stattdessen eine „Solid-State“-Platte, die aus Speicherchips besteht. Ein Vorteil dieser Architektur: Unabhängig von der Qualität des Akkus verringert sich der Energieverbrauch. Außerdem verspricht Dell einen schnelleren Boot-Vorgang.
Der M6300 wird mit XP, Vista Busisness, aber auch mit der Linux-Distribution Red-Hat angeboten.

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