Diablo III – Blizzard zeigt sich von Kritik überrascht

By on 5. August 2011

Am Anfang des Monats gab Entwickler Blizzard bekannt, dass ihr heiß ersehnter Titel nur mit permanenter Onlineverbindung spielbar sein wird – und lockte damit die Entzürnung so manch eines Fans auf sich.


Diablo 3 ©flickr.com / Brian_Duff

Bei dem Zwang zur permanenten Online-Verbindung handelt es sich nicht etwa nur um einen Multiplayer-Modus. Auch der Einzelspieler, der gar nichts von anderen Spielern wissen will, wird eine dauerhafte Online-Verbindung vorweisen müssen. Um diesen mittlerweile recht populären Kopierschutz (DRM) zu legitimieren, führt natürlich auch Blizzard tolle Features an, die damit erst möglich seien. Diablo III bringe so, laut Blizzards Rob Prado, etwa die Möglichkeit für eine online gespeicherte Freundesliste mit. (Aha?)

Außerdem gäbe es einen spielübergreifenden Chat über das RealID-System, unbegrenzt abspeicherbare Charaktere auf dem Server, PvP und Matchmaking für öffentliche Spiele, einen dynamischen Spielbeitritt (à Drop in / Drop out)  im Koop, eine größere Truhe für Gegenstände, welche allen Charakteren gleichermaßen zur Verfügung steht, Achievements, detaillierte Statistiken und ein Banner-System, das den Spieler zum digitalen ..Größenvergleich auffordert. Tolle Sache. Aber ob dafür der Online-Zwang wirklich notwendig war?

Ein Großteil der Fans ist davon nämlich nicht wirklich angetan – denn ein stetiger Internetkontakt nimmt viele Freiheiten, was Ort und Stelle des Spielgenusses betrifft. Außerdem ist der Aufschrei aufgrund des aufgewendeten Kopierschutzes groß. Blizzard beharrt auf seine Ansichten der größeren Vorteile, nur so könne schließlich ein möglichst cheatfreies Spielerlebnis gewährleistet werden.

Anbei folgen frische Bilder eines dreiminütigen Gameplay-Videos der Diablo III-Beta.

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