E-Sport & Progaming: kann man davon leben?

By on 21. März 2014

Computerspiele verbreiten sich immer mehr in der Gesellschaft und finden eine große Anzahl von Anhängern. Der eine oder andere leidenschaftliche Zocker wird dabei den (Wunsch-)Traum nicht los, einmal beruflich E-Sport zu betreiben und von dieser Beschäftigung leben zu können. Doch was ist dran an dieser Phantasie? Wie stehen die Chancen wirklich?
Artikelgebend sind E-Sport und Progaming.

Das Hobby zum Beruf machen

Tatsächlich gibt es schon seit vielen Jahren einigen Progamer die von dem Hobby E-Sport leben können beziehungsweise ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Zunächst einmal muss man dazu jedoch wissen, dass die meisten Gamer dieser Art nicht in Deutschland leben. Beispielsweise gibt es eine große Starcraft-Szene in Südkorea und dort auch den einen oder anderen Gamer, der von nicht unerheblichen Brands gesponsert wird. Ebenso ist Progaming in den USA recht verbreitet.

Professionelles Gaming in Deutschland

Letzten Endes kann man sich diesen Traum auch in Deutschland erfüllen. Um ein solches Ziel zu erreichen, müssen jedoch einige Voraussetzungen gegeben sein:

  • Gefragte Games im Repertoire
  • Als Gamer wirklich gut spielen können
  • Teamplay sollte kein Fremdwort sein
  • Ein gewisser Geschäftssinn

Insbesondere der letzte Punkt wird oftmals vernachlässigt – es reicht nicht aus, einfach nur gut zu zocken. Vielmehr muss man diese Eigenschaft auch gut vermarkten können und sich zum Beispiel selbstständig auf die Suche nach einem Sponsor begeben. In der Regel ist sogar die Anmeldung eines Gewerbes erforderlich, denn nur in wenigen Fällen wird man als Progamer fest angestellt.

Sponsoren und Preisgelder

Die wohl wichtigste Einnahmequelle eines Profi-Zockers sind auf der einen Seite Sponsoren und auf der anderen Seite Preisgelder, die man für den Sieg bei Turnieren erhält. Diese können durchaus auch einmal im fünfstelligen Bereich liegen. Allerdings sollte man hierbei auch bedenken, dass die tatsächliche Chance, einen solchen Preis zu  gewinnen, verhältnismäßig gering ist.



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