Eine Domain kaufen – so geht’s

By on 18. Juni 2013

Das Internet ist voller unterschiedlichster Webseiten, Blogs und anderen Onlinepräsenzen: im Dezember 2012 schwirrten bereits 634 Millionen davon durchs Netz, und jeden Tag stoßen neue hinzu. Damit jede Website explizit erreicht werden kann, existiert ein hierarchisch aufgebautes System, das den einzelnen Websites ihre Namen zuweist. Doch wie kann der Name für eine neue Internetseite gekauft werden?
Domain

Das Domain Name System

Um zu verstehen, wie sich der Name einer Website überhaupt zusammensetzt, ist es unabdingbar, über das Domain Name System unterrichtet zu sein. Das Wort „Domain“ stammt aus dem Englischen und bedeutet zu Deutsch sowohl „Besitz“ als auch „Geltungsbereich“. Jede Internetseite besteht aus dem obligatorischen „www“ (für World Wide Web), dem frei wählbaren Mittelteil und der sogenannten Top Level Domain (TLD) am Ende der Internetseite. Diese Endung kann beispielsweise auf ein Land verweisen (beispielsweise „.de“ für Deutschland) oder auch auf den Inhalt der jeweiligen Website, etwa „.org“ für Organisationen.

Wer verwaltet Domains und verkauft sie weiter?

Jede Top Level Domain wird von einem sogenannten Network Information Center (NIC) verwaltet. Dieses kümmert sich um alle Verwaltungsaufgaben und kann beispielsweise auch eine neue TLD festsetzen. Außerdem betreibt jedes NIC einen Whois-Server, der Internetnutzer Zugang zu den gewünschten Websites verschafft. Um eine neue Wunschdomain zu erhalten, muss man sich jedoch nicht an ein NIC wenden. Dies wird von Domain-Name-Registraren erledigt. Diese Registrare – auch Domainer genannt – sind Unternehmen, die mit den einzelnen Domains handeln. Dabei sind Registrar-Unternehmen nicht auf eine TLD beschränkt, sondern können Websites mit den unterschiedlichsten Endungen zum Verkauf anbieten, sofern eine Partnerschaft mit dem jeweiligen NIC besteht.

Rechtliches, zusätzliche Services & Laufzeiten: Was bieten die Registrare an?

Zunächst muss vor der Registrierung einer neuen Domain überprüft werden, ob die gewünschte Domain bereits vorhanden ist. Außerdem darf der Domainname keinerlei Recht verletzen, es dürfen demnach keine registrierten Markennamen als Website-Namen verwendet werden. Die meisten Registrare bieten nicht nur die Domains selbst, sondern auch gewisse Hosting Services an. Dadurch kann der Besitzer der neuen Domain gewisse Services einfacher in seine Website einbinden, wie etwa die Bereitstellung von Online-Speicherplatz oder einer speziellen Seitenstruktur, sodass ein Online Stammtisch zum Diskutieren für Besucher der Seite offeriert werden kann. Wie lange der Name einer Domain in den Besitz des neuen Eigentümers übergeht, ist unterschiedlich. Die meisten Registrare bieten Domains für je ein Jahr an, wonach sich der Besitzervertrag meist automatisch verlängert.

Foto: FOTOCROMO – Fotolia

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