Einige Optimierungsvorschläge für Windows

By on 5. Juni 2008

Windows ist bekannt dafür, voller kleiner Mängel zu sein. Um diese zu beheben sind in PC-Zeitschriften und PC Foren unzählige „Tuning“-Anleitungen veröffentlicht worden. Hier ein paar Tipps von der CHIP:
Beschränkungen für die Länge von Dateinamen existieren bei neueren Windows-Versionen nicht : Denn sie verwenden 32 Bit große Befehle, und so werden Dateinamen im Alltagsgebrauch praktisch nie zu lang. Um die Abwärtskompatibilität mit älteren Programmen zu gewährleisten, werden die Dateinamen im Hintergrund aber auch bei XP und Vista auf acht Zeichen gekürzt. Diese arbeitsaufwändige Umwandlung kann durch eine Änderung in der Registry gestoppt werden.
Auch das Herunterfahren des Rechners kann beschleunigt werden: Das Betriebssystem wartet im Normalfalls darauf, dass die vielen im Hintergrund laufenden Prozesse sich selbständig abschalten. Man kann aber hierfür eine Deadline festlegen, nach der alle Prozesse einfach OS-seitig abgeschossen werden.
Wer in Windows viele Fenster gleichzeitig geöffnet hat, belastet damit den Zwischenspeicher, der die notwendigen Daten für die inaktiven Fenster bereit hält. Wer also oft viele Fenster gleichzeitig nutzt, sollte die Zuweisung von Speicher für diese Funktion erhöhen.

Ein weiterer Bremser sind Protokollprozesse. Diese zeichnen so ziemlich alles auf, was der Nutzer macht; wann er etwa welche Ordner öffnet und wieder schließt, sowie, wann Programme gestartet und wieder gestoppt werden. Diese Funktionen sind eigentlich nur sinnvoll, wenn man nach Systemabstürzen analysieren will, wodurch die Instabilität verursacht wurde. Der Normalanwender dürfte dies aber kaum tun, daher kann man die Protokollierung gefahrlos deaktivieren.

Windows erlaubt nur zwei parallele Downloads gleichzeitig. Parallelisierung von Downloads zu höheren Graden kann aber sinnvoll sein, wie ich als ehemaliger Napster-Nutzer weiß: Denn die einzelnen Übertragung können Schwankungen unterworfen sein, die dazu führen, dass die eigene Bandbreite nicht optimal ausgenutzt wird. Hat der eigene Rechner aber immer genügend Download-Angeboten zur Verfügung, tritt dieses Problem nicht auf. Die Windows-eigene Beschränkung kann ebenfalls aufgehoben werden.

Ein letzter Optimierungsvorschlag an dieser Stelle ist ein Blick auf Programme, die von Windows automatisch im Hintergrund gestartet werden. Darunter befinden sich nämlich auch Netzwerkprogramme, die eigentlich nur für Administratoren interessant sind. CHIP bietet für alle diese Probleme Änderungs-Makros für die Registry an.

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