Electronic Arts: Jobs gefährdet?

By on 16. April 2012

Vor kurzem machte das Gerücht die Runde, dass bei dem Konzern-Giganten Electronic Arts über 500 Jobs gefährdet seien. Wieviel ist dran?


Electronic Arts ©flickr.com / Machinima_com

Electronic Arts – einer der Großmeister der Spielegenre. Kaum jemanden dürfte es geben, der nicht in die Welten des unbarmherzigen Origin-Vertreibers eingetaucht ist. Ob Rollenspiele à la Star Wars: The Old Republic, ob Strategie-Spiele, ob Lebenssimulationen, ob Shooter (hallo Battlefield 3) oder das Genre des Sports, welches von EA Sports abgedeckt wird – überall scheint der Publisher und Entwickler sich zu laben. Da kommt so ein Gerücht ob möglicher Stelleneinsparungen nicht nur überraschend, sondern stößt gar negativ auf.

Aufgrund der schlechten Performance von SWOTOR und Battlefield 3 ließen Meldungen darauf hindeuten, dass bei dem Konzern zwischen 500 und 1000 Jobs auf der Kippe stünden. Gemäß der Quellen würden diese Stellenstreichungen von Seiten vieler Unternehmensstellen auch bereits bestätigt sein und ermöglichen eine Wirksamkeit von „ab sofort“.
Daneben hieß es, die Stellenstreichungen kämen auch infolge eines sehr schlechten Geschäftsjahres, in welchem auf der einen Seite der CEO Eric Brown das Schiff verließ und auf der anderen Seite der Entwickler PopCap Games teuer eingekauft wurde.

Obwohl etwa 13 Millionen Exemplare von Battlefield 3 abgesetzt wurden, konnten die hohen, durch großen Marketingaufwand resultierenden, Verkaufserwartungen von EA nicht erfüllt werden. Ähnlich Unzufrieden war man auch mit den Absatzzahlen des MMORPGs „Star Wars: The old Republic“.
Trotzdem die Zeichen so schlecht standen, meldete sich kurz darauf EA selbst zu Wort und erklärte, dass etwaige Entlassungsszenarien nicht bestünden. Vielmehr würde man natürliche Wachstum- und Umwandlungsprozesse im Unternehmen durchführen.