Fraps – Videos für jeden und eben auch für ESportler

By on 23. Juli 2008

Kennt sicherlich jeder. Für die, bei denen das nicht der Fall ist, hier der krasse Teaser:

Ihr wundert euch, wie diese Leute ihre Gameplay-Videos machen, die dann auf halbprofessionellen Seiten (oder Youtube) als die Erleuchtung in Sachen Leet-Skils und optimal-Performance angeboten werden? Ihr wacht nachts auf, von einer klagenden Stimme geweckt, die schreit „Ich will meine eigenen Esports-Videos machen“?

Also, wenn jetzt nicht eure Neugier geweckt wurde, dann weiß ichs auch nicht… immerhin geht es hier um ein extrem nützliches Tool. Den Namen kennt ihr ja schon, wenn ihr die Überschrift gelesen habt. FRAPS. Steht für Foll Realistische Aufnahmen Pure Sexay. Oder Fiele Riesige Ansichten Perverser Skills. Oder FRAmes Per Second.

[youtube qQ_rStJqi2o]

Frames Per Second heißt eigentlich nur, wie schnell der Computer Bilder erzeugen kann, so dass der langsam rezipierende Spieler glaubt, er sähe einen Bewegungsablauf. Akzeptabel sind 30-60 fps. Aber ich schweife ab. FRAPS, also das Tool, nicht der Begriff, kann mehrere Dinge. Neben der nützlichen Benchmark-Funktion und Screenshot-Möglichkeiten ist eine Funktion zum Recorden von Live-Video vorhanden. Die wird mit den Jahren immer besser und greift von DirectX oder Open GL Schnittstellen direkt ab. Das bedeutet, ihr habt dann das, was ihr auf dem Bildschirm seht, als Video. Das bedeutet, gerade bei First-Person-Spielen, dass man etwas üben muss, um einen perfekten Kamerawinkel hinzubekommen, weil man sich als digitale Kamera anders bewegt, als wenn man das Spiel aktiv spielt.

Daran kranken gerade im ESport noch eine Menge Mitschnitte, weil die Spieler einfach Fraps mitlaufen lassen und das dann, am besten noch ohne Schnitt, direkt ins Netz stellen. Professionell ist es, beispielsweise bei Strategiespielen einen Spectator filmen zu lassen. Schneiden sollte auf jeden Fall drin sein, die wenigstens Videos sind durchgängig verwertbar.