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Google startet Google Music – Konkurrenz für iTunes?

Autor: Sascha
abgelegt in: News

Google verpackt gerne Altes neu. Nicht nur mit Google+ sondern jetzt auch neu mit Google Music, einem iTunes-Abklatsch. Der Lizenzstreit ist jedoch beendet und Google startet jetzt einen Musikstore.

Wie man schon bei Google+, dem Facebookkonkurrenten gesehen hat, verpackt Google Altes neu und gibt noch ein paar Features hinzu, welche bei äquivalenten Produkten fehlen. Eigentlich keine schlechte Idee. Ganz nach dem Motto: “ Das können wir besser“ startet Google Music mit 13 Millionen Songs für den Standartpreis von 99Cent pro Song. Und wo sind die Features?

Was kann Google Music?

Im Android Market kann man Songs für 99 Cent kaufen und den Kontakten bei Google+ zeigen. Die Freunde können sich den Song dann einmal kostenlos anhören. Des Weiteres können die Nutzer von ihrem Rechner Songs hochladen, speichern und auf anderen Geräten wiedergeben. Es gibt Platz für 20000 Songs. Zu dem kann man mit der Music App Songs aus dem Internet streamen.

Wen kann man hören und wen nicht?

In Deutschland kann man bisher noch gar nichts hören, da Google noch nicht in Verbindung mit der GEMA, welche die Rechte für die Künstler wahrnimmt, getreten ist. Hier muss erst ein Vertrag geschlossen werden bis Google Music in Deutschland starten kann. In Amerika gibt es Google Music seit dem 16. November 2011. Da einige Plattenfirmen skeptisch bezüglich der Sicherheit vor Raubkopien sind, gibt es beispielsweise keine Musik von Warner Music Künstlern wie Bruno Mars, Neil Young und Co.

Ein weiterer Vorteil

Musiker ohne Plattenlabel können ihre Musik selbst hochladen und verkaufen, was für Myspace eine herbe Niederlage darstellt. Sie zahlen dafür 25 Dollar und können ihre eigenen Songs zum Verkauf anbieten.

Fazit

Bis auf das etwas kleine Musikrepertoire von Google Music triumphiert Google natürlich, da man Google Music auch auf Android bringt und so die Lücken zu Apple immer kleiner werden lässt. Es bleibt nur sehnsüchtig abzuwarten bis „iNetwork“ erscheint und die Apple-Community ihr eigenes Socialnetwork bekommt.Similar Posts:


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