Nach dem Eee-PC: Asus bringt jetzt auch Desktop-PCs in der Sparversion

By on 11. August 2008

Der  durchschlagende Erfolg von Subnotebooks wie dem Eee-PC hat deren Hersteller, Asus, dazu bewogen, auch für stationäre Desktop-PC eine Sparvariante einzuführen. Diese Schritt war natürlich nur logisch, denn auch Heimanwender können die momentan angebotene Rechnerleistung bei Standard-PCs längst nicht immer ausschöpfen. Die Eee-Box ist mit einer Größe von 23 mal 18 Zentimetern nach Herstellerangaben der weltweit kleinste Desktop-PC. Mit seinem mobilen Bruder hat er unter anderem gemein, dass auch er die nicht so anspruchsvolle ältere Windows-Version XP verwendet. Im Rechenwerk arbeitet außerdem ein Atom-Prozessor von Intel. Dieser hat
keine sehr starke Rechenleistung, verbraucht dafür aber nur 20 Watt. Für stationäre PCs scheint die Atom-Baureihe eigentlich nicht sehr gut geeignet zu sein, da diese ja schließlich Zugang zum Stromnetz haben; der einzige erkennbare Vorteil neben geringfügig niedrigeren Stromkosten dürfte sein, dass etwa beim Fernsehen über den PC (die Eee-Box unterstützt IPTV) oder ähnlichen Vergnügungen der Lüfter nicht so nervt. Trotzdem Hat Intel bereits im Juni eine Plattform für Nettops auf Basis des Atom-Prozesors vorgestellt. Das Konzept sieht unter anderem die Verwendung von Windows XP vor, dass extra für diesen Zweck weiterhin von Microsoft ausgeliefert wird; eigentlich sollte es ja ab Ende Juni nicht mehr im Handel erhältlich sein. Das komplette Paket mit Intel-GMA Grafikkarte soll weniger als 300 US-Dollar kosten.

Noch ist die Eee-Box nicht in Deutschland im Handel erhältlich. Aber golem.de berichtete bereits im Juni, dass eine Markteinführung auch hierzulande geplant sei. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich per Mailorder zum Beispiel mit einem britischen Anbieter behelfen. Hier kostet die Box 350 Euro.

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