Neue Grafikkarte oder neue CPU?

By on 17. September 2019

Wer über einen Hardware-Upgrade nachdenkt, kommt unweigerlich zu der Frage, ob er besser eine neue Grafikkarte oder doch lieber eine neue CPU kauft. Wir klären im Folgenden die Frage, wo sich eine Investition lohnt.

Mit der Zeit wird jeder Rechner einmal alt. Wenn dann die neuen Spiele nur noch ruckelig laufen, die Systemanforderungen überschreiten, Bearbeitungsprogramme immer länger brauchen, um zu laden, sollte man darüber nachdenken aufzurüsten. Die aktuellen Trends finden sich dabei auf der Elektronikmesse IFA in Berlin. Dabei muss nicht gleich ein ganz neuer PC gekauft werden. Oftmals reicht es schon, einzelne Komponenten zu ersetzen. Denn heute gibt es eine Vielzahl von leistungsfähigen Modellen, die das eigene System deutlich aufwerten, wenn sie denn passen. Im Fokus stehen dabei üblicherweise die Grafikkarte und die CPU. Doch in welches der beiden sollte nun investiert werden?

Gerade für Gamer lohnt sich dabei der Kauf einer neuen Grafikkarte wie der MSI RTX 2080. Günstig bezogen, sorgt sie mit der Rechenkraft der GPU für ein einwandfreies Spielerlebnis. Zudem verfügt sie über 8 GB Grafikspeicher und eine maximale Auflösung von 7680 x 4320 Pixel. Doch auch wenn es eine andere sein soll, überzeugt besonders Mindfactory durch hochwertige Komponenten und Grafikkarten zu einem fairen Preis. So kann sich jeder mit ausreichend grafischer Power ausstatten, um auch aktuelle Triple-A-Titel in höchster Auflösung genießen zu können. Zudem wird sie bis an die Haustür geliefert und kann so unkompliziert bezogen werden.

Ebenso profitieren auch andere Nutzer von einem aktuellen Grafikkarten-Modell. Denn nicht nur lassen sich 4K-Inhalte beeindruckend flüssig in 60 Hertz wiedergeben – auch die Bild- und Videobearbeitung profitiert von der schnelleren GPU und dem zusätzlichen Grafikspeicher. Dabei bringt der Grafikkartentausch noch einen weiteren Vorteil mit sich. Denn die aktuelleren Grafikchip-Architekturen sind so ausgelegt, das diese effizienter arbeiten. Damit muss nicht zwingen auch das Netzteil gewechselte werden. Denn Oberklasse-Grafikkarten brauchen ebenso wie der Betrieb von zwei Karten parallel, mehr Energie.

Um in diesem Punkt sicherzugehen, sollte vor einem Kauf die TDP, also die maximale Verlustleistung, und die Kapazität des Netzteils eruiert werden. Ist die TDP höher als die der alten Grafikkarte und läuft das Netzteil schon am Maximum, gilt es dieses ebenfalls zu tauschen. Denn ohne ausreichend Energie geht auch die beste Karte in die Knie.

Wann lohnt sich eine neue CPU?

Grundsätzlich ist diese zu empfehlen, wenn Anwendungen verwendet werden, die überwiegend prozessorlastig ausfallen. Das ist der Fall bei einigen Funktionen im Multimedia-Bereich. Etwa bei der Produktion von Musik oder dem Rendern von Videos. Um herauszufinden, ob eine neue CPU Sinn macht, gilt es die Auslastung des Prozessors im Blick zu haben. Am einfachsten geschieht das über den Windows Task Manager. Liegt die Beanspruchung hier immer bei rund 90 Prozent, sollte dringen über ein neues Modell nachgedacht werden. Jedoch gilt es auch in diesem Fall, erst das System eingehend zu prüfen, um sicherzustellen, dass nicht etwaige Software für den Dauerzustand verantwortlich ist.

Um nun ein gutes Verhältnis zwischen Grafikkarte und CPU herzustellen, sodass sich beide nicht ausbremsen, empfiehlt es sich als Faustregel, die Investitionssumme für beide im Verhältnis 60 zu 40 zu teilen.

Bild: pixabay.com, FuzzyMannerz, 885177

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