Auf der Suche nach einer ungewöhnlichen und einprägsamen Bezeichnung für seinen neuen Rechner hat sich Belinea “s.book” einfallen lassen. Das „S“ steht unzweifelhaft für small. Bei einer Größe von 23×29x17 – die Bildschirmdiagonale misst mit sieben Zoll gerade einmal halb so viel wie die handelsüblicher Notebooks — handelt es sich hier um ein Mittelding zwischen Subnotebook und richtigem Laptop. Dabei soll die Neuheit von Belinea das Beste aus beiden Welten vereinen: Das Gewicht von knapp über einem Kilo ist nur unwesentlich schwerer als jenes des hier vor zwei Wochen besprochenen Subnotebooks Eee-PC. Andererseits kommt das s-book aber mit einer adäquaten PC Hardware. Es hat eine immerhin 80 GB große Magnetfestplatte, einen 1 GB großen Hauptspeicher und ist mit Windows Vista ausgestattet. Allerdings verwundert die Wahl der Prozessortechnologie etwas: Die CPU kommt nämlich vom taiwanesischen Hersteller VIA – der Name steht bescheidenerweise für „Very Innovative Technology“ mit einer Takfrequenz von 1.2 Ghz. Dies ist keine sonderlich starke Architektur: Die Baureihe Intel Core 2 Duobietet 1 bis 3,16 Ghz.
Der eigentliche Gag beim s.book ist ein neben dem Bildschirm in das Gehäuse integriertes Voice-Over-IP-Telefon. Überall, wo man über die ebenfalls mitgelieferte Antenne einen Internetanschluss herstellen kann, ist also auch billige Telefonie komfortabel möglich. Telefon und Rechner sind über eine Bluetooth-Schnittstelle miteinander verbunden. Darüber hinaus soll auch ein Touchscreen den Bedienkomfort erhöhen. Diese Benutzerschnittstelle scheint Zukunft zu haben, denn Microsoft plant nach eigenen Angaben, die Technologie mittelfristig auch in Windows einzuführen. Die Funkt
Ob aus Gründen der Platz- oder der Kostenersparnis, mit nur zwei USB-Schnittstellen kann man schnell Probleme bekommen. Hier zeigt sich, dass Belina einen Rechner für den Gebrauch unterwegs bauen wollte. Für einen Zweitlaptop ist der Kaufpreis von knapp 700 Euro aber gar nicht mal billig.
Vorstellung des s.book auf der CeBIT 2008 (engl.)
Der Sieg des Blu Ray Formats im Rennen um den Datenträger der Zukunft ist jetzt ziemlich genau einen Monat her. Toshiba gab in einer Pressemitteilung bekannt, die Entwicklung und Vermarktung von HD-DVD Spielern und Recordern einzustellen. Als Reaktion erklärte Sony sein Format zum Gewinner des Streites.
So weit, so gut. Aber was passiert jetzt eigentlich genau? Nun, erstmal ist ein Preissturz bei den momentan existierenden HD-DVD-Geräten zu betrachten. Laufwerke, die vorher 80 Euro kosteten, gibt’s jetzt schon für 30. Filme für HDTV mit dem Format sind von 30 auf 10 Euro gesunken – wenn man sich beeilt, kann man hier sicherlich ein paar nette Schnäppchen abgreifen.
Natürlich lohnt der Kauf eines ganzen HD-DVD-Rekorders nicht wirklich. Sollte aber noch Platz im PC vorhanden sein und die Grafikkarte HDTV unterstüzen, dann spricht eigentlich nichts dagegen, sich eins der billigen Laufwerke jetzt zu holen und mit dem Kauf eines Blue-Ray-Laufwerks noch etwas zu warten.
Dann profitiert vom Sieg im Formatkrieg wenigstens nicht ausschließlich Sony, denn dadurch werden sicherlich die Verkaufszahlen der PS3 etwas nach oben klettern, denn momentan scheint die Playstation3 der günstigste Blue-Ray-Player zu sein, mit dem man auch noch daddeln kann.
Das Service Pack 1 für Windows Vista soll endlich offiziell erscheinen.
Noch in dieser Woche wird es auf der Microsoft-Seite zum Download angeboten werden. Über die automatischen Updates von Vista wird man es erst im April beziehen können.
In der Vergangenheit hatte es ja einigen Zoff gegeben: Geleakte Beta-Versionen, die Abstürze en masse verursachten, eine Liste der zu SP1 inkompatiblen Programme und massenhaft Gerüchte ließen zweifeln, ob Microsoft mit diesem Servicepack wirklich die erhofften Verbesserungen bringen würde.
Mittlerweile scheint aber sicher: Das SP1 wird Vista zumindest stabiler laufen lassen und viele Probleme des Betriebssystems verbessern. Für fast alle zum SP1 inkompatiblen Programme gibt es Workarounds, und die verfügbaren Tests der Vorabversion sind eigentlich durchweg positiv. Spielefans wird außerdem die DirectX 10.1 Kompabilität freuen. Ausführliche Infos gibt es hier.
Gute News für Freunde preiswerter Leistung: Es kommt für 699 Euro relativ günstig daher, und macht optisch einen durchaus annehmbaren Eindruck. Das Aldi Medion Akoya ist kein MacBook, aber es sieht auch nicht verboten klobig aus wie viele seiner Laptop-Genossen.
Was also leistet das neue Schnäppchen von Aldi Nord?
Mit dem Intel Pentium Dual Core T2330 von Merom ist einer der Low-End-Prozessoren von Intel verbaut worden. Die Doppelprozessorarchitektur läuft zwar auf 1,6 Gigahertz je Prozessor, bietet aber nur 1 MB L2-Cache und 133 Mhz Frontsidebus.
Die 2 GB RAM gleichen das für normale Programme mehr als aus, rechnerintensive Anwendungen wie Computerspiele kann man sich mit diesem Laptop jedoch schenken: Die verbaute Intel GMA X3100 ist eine Shared Memory Karte, benutzt also den Arbeitsspeicher mit. Das Resultat sind 12 Bilder pro Sekunde, für ein schnelles Spiel unzumutbar.
Für alles andere aber ist das Laptop gut ausgerüstet. Ein DVD-Brenner und 150 (!) GB Festplatte – das ist in dieser Preisklasse ziemlich gut. Auch der 15,4 Zoll Monitor ist groß genug, um beispielsweise Filme zu sehen. Damit liegt die Stärke des Laptops sicherlich im Medienbereich: Die große Festplatte kann einiges an Musik und Filmen aufnehmen, mit dem Brenner sind davon schnell DVDs für den heimischen Gebrauch angefertigt. Der Computer wird damit zum mobilen Mediencenter.
WLAN ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Der Umfang des Softwarepaketes geht auch in Ordnung, neben Vista sind eine Finanzsoftware sowie MS Office bereits vorinstalliert.
Damit ist das Aldi Medion Akoya ein gutes Laptop für Leute, die preiswerte Leistung für Office-Anwendungen und drahtloses Surfen suchen. Erfahrungsgemäß sind die Aldi-Rechner immer sehr schnell vergriffen, bei Interesse also aufpassen: Am 19. März ist das Notebook bei Aldi Nord erhältlich.
Die Lüftung von Laptops ist nach wie vor ein schwieriges Problem. Das liegt vor allem an ihrer kompakten Bauweise: Nirgendwo kommt Frischluft an die stromdurchflossenen Komponenten wie den RAM oder die CPU. Die Gehäuse von Notebooks bestehen zudem meist nicht aus Alu, sondern aus Kunststoff. Damit sollen Gewicht und Kosten eingespart werden, zudem ist Kunststoff elektrisch isolierend. Er leitet Wärme aber extrem schlecht. Die Folge kann sein, dass der Lüfter sehr häufig anspringen muss, um die geforderte Betriebstemperatur zu gewährleisten. Das nervt natürlich und kostet viel Strom. Wenn der Lüfter zudem überfordert ist, muss das Betriebssystem die Leistung der CPU herunterfahren, der Rechner wird langsamer. Darüber hinaus besteht für Laptops immer das Risiko, dass Schrauben oder die Lagerung des Lüfters bei Stößen während des Transports ausgeschlagen werden. Dann entstehen beim Betrieb des Lüfters unangenehme Vibrationen, die quälende Geräusche verursachen können. Das Problem tritt insbesondere bei billigen Notebooks auf. Diese sind häufig mit einer Vielzahl von Komponenten vollgestopft. Bei der Verarbeitung des Gehäuses und der Konzeption der Lüftungswege im Gerät hat man dann aber in vielen Fällen gespart. Zudem haben die Lüfter häufig eine schlechte Qualität: Wer achtet beim Computerkauf schon darauf, ob es sich hier um ein Markenteil handelt?
Mittlerweile ist eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, die den internen Lüfter unterstützen sollen. Bei den meisten Geräten wie dem im Video gezeigten QuadCooler (kommerzielles Video) handelt es sich um eine Unterlage aus Aluminium (wegen der guten Wärmeleitung), in die ein oder zwei zusätzliche Kühler eingelassen sind. Die meisten Notebooks haben eine Vielzahl von Lüftungsschlitzen an der Unterseite, durch die die Lüfter dann CPU und RAM effektiv kühlen können. Natürlich ist es bei dieser Technik wichtig, dass die zusätzlichen Lüfter sehr leise sind. Übrigens blasen die Lüfter die Luft nicht in den Laptop. Vielmehr saugen sie die Warmluft aus ihm ab, und leiten sie zur Seite ab.
Microsoft entwickelt ein System, das aus Daten nicht nahe liegende, aber dennoch zuverlässige Prognosen generieren soll.
(via technologyreview.com) Man stelle sich folgende Aufgabenstellung für ein Softwaresystem vor: Gebe in Abhängigkeit von relevanten Faktoren Prognosen darüber ab, wann auf welcher Straße in einer großen Stadt freie Fahrt sein wird, und wo vermutlich ein Verkehrsstau entsteht. Als Datengrundlage seien alle möglichen Informationen gegeben, zum Beispiel anstehende Staatsbesuche, Streiks im öffentlichen Nahverkehr, und natürlich Wochentag und Uhrzeit. Die Programmierung wäre nicht sonderlich schwer: In einem ersten Schritt müsste das Programm anhand von alten Daten auswerten, welche statistischen Auffälligkeiten mit hohem und mit niedrigem Verkehrsaufkommen auf den einzelnen Straßen in der Vergangenheit korrelierten. Durch dieses wohlbekannte Verfahren des “Data Mining” “lernt” das System dann, welche Faktoren für das Verkehrsaufkommen relevant sind. Das Problem ist nur: Die meisten Fahrer wissen das im Großen und Ganzen auch selber. Wenn in Paris etwa ein Staatsbesuch ansteht oder die letzte Etappe der Tour de France gefahren wird, man wohl kaum über die Champs Elysèe nach Hause fahren wollen. Von einem elektronischen Assistenten würde man wohl eher Informationen darüber erwarten, was man noch nicht weiß. Nützlich wäre eine Prognose, die der Fahrer selbst nicht treffen würde. Solche „Überraschungen“ zu erkennen, ist die Aufgabe eines Forschungsprojektes bei Microsoft.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Wenn die Wirkung eines einfachen Faktors stark mit einem relevanten Ereignis (Verkehrsstau, bzw. freie Fahrt) korreliert, dann wird der Nutzer der Software das wohl auch wissen. Also muss das System die offensichtlichen von den nicht so leicht erkennbaren Korrelationen unterscheiden und erstere aussondern. Da die interessanten Korrelationen nun aber nicht so stark sind, ist auch die Trefferwahrscheinlichkeit geringer. Tatsächlich existiert aber ein solches System für den Straßenverkehr mit dem Namen SmartPhlow, bereits, und bietet immerhin eine Trefferwahrscheinlichkeit von fünfzig Prozent. Das ist nicht viel, in der Hälfte der Fälle bekommen die Nutzer dann aber auch echte Geheimtipps.
Wer seine Musiksammlung schon einmal auf einer Party über den Laptop abgespielt hat, kennt das Problem: Man möchte nur eine Funktion laufen lassen (nämlich die Musik abzuspielen) und dafür möchte man das Laptop eigentlich nicht offen und ungeschützt herumstehen lassen. Das Gleiche im Zug: Dreißig Zentimeter vor einem befindet sich der Sitz des Vordermannes, eigentlich zu wenig Platz, um den Laptop aufzuklappen. Trotzdem möchte man hier auf seine iTunes-Bibliothek zugreifen. Der bislang ziemlich unbekannte Hersteller One hat mit seinem Notenbook C8500 auf der CeBIT nun eine mögliche Lösung dieses Problems vorgestellt: Das so genannte „Außendisplay“: An der Außenseite der Abdeckung befindet sich ein kleiner Bildschirm und einige Funktionstasten, mit denen einfache Befehle an das gerade laufende Programm gegeben werden können. Für Anweisungen wie die Bedienung eines Media-Players genügt das allemal. Außerdem können auf diese Weise auch E-Mails können empfangen und gelesen werden.
Das Notebook von One ist ganz offensichtlich nicht für den Büroeinsatz, sondern vielmehr für private Anwendungen konzipiert worden. Deutlich wird das vor allem an der Vielzahl der Features: zum Beispiel hat das Gerät nicht bloß die üblichen kleinen On-Board-Lautsprecher, mit denen man vor allem Signale des Betriebssystem oder von Anwenderprogrammen abspielen kann. Der Laptop von One hat darüber hinaus sogar einen Subwoofer. Die Philosophie dieses Produktes scheint zu sein, möglichst viele PC-typische Funktionalitäten für den Gebrauch unterwegs zu Verfügung zu stellen. Der gar nicht mal hohe Kaufpreis von eintausend Euro legt jedoch den Verdacht nahe, dass man dafür bei der Qualität der Komponenten (bis auf den eigentlichen Rechner) und der Verarbeitung gespart hat. Besitzer von Medion-Laptops können ein Lied davon singen: Wenn zum Beispiel die Lüftungskanäle in einem mit sehr vielen Komponenten vollgestopften Laptop nicht ausreichend groß sind, springt ständig der Lüfter an; dies dürfte ohnehin der Fall sein, wenn man über den Subwoofer Musik hört. Wenn der Lüfter wiederum ein schlechtes Fabrikat ist, wird der Nutzer ständig durch dessen Betriebslärm gestört. Außerdem muss die Rechengeschwindigkeit eines überhitzten Gerätes heruntergefahren werden, dann nützt einem auch der schicke Zweikernprozessor von Intel (Core 2 Duo) nichts mehr. Allein dieser Aspekt zeigt, dass ein guter Laptop mehr ist als die Summe seiner Teile. Man sollte No-Name-Produkten mit spektakulären Features wie diesem gegenüber also skeptisch sein. Das mit dem Außendisplay ist trotzdem eine gute Idee.
Auf der CeBit zeigt sich, wie nahe der neue Standard der Marktreife bereits ist.
Mitte Januar gab die Bundesnetzagentur das für das funkbasierte Bus-System „Wireless USB“ benötigte Frequenzband frei. Auf der CeBIT stellen Hersteller wie Dell bereits erste Modelle vor, die den Standard bereits verwenden. Da mit Bluetooth bereits ein ähnlicher Standard auf dem Markt ist, zeichnet sich ein neuer Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Formaten ab, ähnlich dem, der sich in den letzten zwei Jahren bei DVD-Formaten ereignet hat. Dabei könnte Wirless USB die Nase vorn haben: Im Nahbereich unter zehn Metern ist bereits bei der ersten Version ein Datendurchsatz von 480 Mbit/sek realisierbar. W-USB lässt sich prinzipiell überall dort nutzen, wo jetzt der kabelbasierte Standard USB 2.0 eingesetzt wird, darüber hinaus aber auch bei Geräten ohne Bezug zum PC wie Camcordern.
Der wohl wichtigste Grund für den bisherigen Erfolg des Bluetooth-Standards ist rein rechtlicher Natur: Der Frenquenzbereich dieser Signale (zwischen 2,402 GHz und 2,480 GHz, Wikipedia), ist zulassungsfrei. Anders als zum Beispiel beim für über fünfzig Milliarden Euro versteigerten Frequenzbereich des UMTS-Standards müssen die Hersteller hier also keine teuren Lizenzen vom Staat erwerben. Die Technik wird seit Mitte der Neunziger Jahre vor allem von Nokia, IBM, Toshiba Intel und Ericsson, unterstützt, der dänische Hersteller war bei der Entwicklung federführend. Die Datenübertragungsrate ist auf mittlerweile über 2 Mbit/sek angewachsen (Bluetooth 2.0, seit 2004), die nächste Version soll es auf bis zu 480 Mbit/sek bringen. Die Reichweite von Sendern und Empfängern hängt jeweils von den Eigenschaften der Antennen ab, in der höchsten Reichweitenklasse sind bis zu 100 m realisierbar.
Neben beiden Standards ist die Infrarotübertragung eine dritte Möglichkeit der kabellosen Signalübermittlung zwischen Computern und anderen Peripheriegeräten. Wesentliches Kennzeichen und zugleich unüberwindlicher Nachteil dieser Technologie ist allerdings, dass es sich dabei um eine Übertragung durch (für den Menschen unsichtbare) Lichtsignale handelt. Wer Angst vor Elektrosmog hat, wird sich dieser Technologie also vielleicht eher zuwenden. Im Allgemeinen hat es sich jedoch als ein großes Hemmnis erwiesen, dass Nutzer die zu verbindenden Objekte jeweils dicht beieinander positionieren müssen.
Demonstration des Wireless-USB Standards von Alereon
Werden Billig-Laptops zu einem neuen Marktsegment?
Nachdem das Projekt des 100-Dollar-Laptops vor allem zur Überwindung des „Digital Divide“ in den ärmeren Ländern der Erde gedacht war, kommt der PC-Hersteller Asus nun mit einem auf die Industrieländer zugeschnittenen Billig-PC auf den Markt: Der Eee-PC bietet eine gegenüber anderen Rechnern eingeschränkte Funktionalität: Vorinstalliert ist eine Abwandlung des Linux-OS mit einigen einfachen Anwenderprogrammen. Die Windows-Kompatibilität ist begrenzt: Das „Subnotebook“ (Wikipedia) hat keine Magnetfestplatte, sondern ein sogenanntes Solid State Drive, welches nur aus Speicherchips besteht.
Asus bietet sein neuestes Produkt in der günstigsten Ausführung für 230 Euro an. Für diesen Preis bekommt man momentan nicht einmal einen nichtmobilen Desktop-PC.
Der niedrige Preis eröffnet dem Eee-PC ganz neue Nutzungsmöglichkeiten: Zum Beispiel kann man ihn als zusätzliches Gerät für Anwendungen einsetzen, die keine große Rechenleistung erfordern: Beispielsweise könnten Handwerker während ihrer Einsätze beim Kunden Daten vermerken, Rechnungen zusammenstellen oder neue Termine vereinbaren. Mit einem sehr kleinen Bildschirm von nur sieben Zoll (in der Diagonalen) und einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm liegt der Eee-PC irgendwo zwischen herkömmlichen Notebooks und Tablet-PCs. Letztere haben sich vor allem auf Grund ihres hohen Preises – ein solches Gerät ist nicht unter 1000 Euro zu haben und damit sogar noch teuerer als Laptops – nicht recht durchsetzen können. Das neue Gerät von Asus schließt hier also eine wichtige Lücke.
Interessant ist das Modell auch, weil es zeigen wird, wie wichtig den PC-Nutzern eine hohe Rechenleistung eigentlich ist. Weil das Betriebssystem Vista recht hohe Anforderungen an die Hardware stellt und Microsoft keine „Sparversion“ anbietet, sind auch die meisten PC mittlerweile mit einer sehr starken Dual-Core-Architektur von Intel oder AMD ausgestattet. Die für einen Großteil der Nutzer wichtigsten Office-Programme sind aber kaum anspruchsvoller geworden, wenn man einmal von der Rechtschreibprüfung und anderen Plug-Ins absieht. Die Leistungssteigerung der letzten Jahre könnte also an den Bedürfnissen der Kunden vorbeigegangen sein, und dafür bekommen die Hersteller nun vielleicht die Quittung. Schade wärs nicht.
Werbevideo für den Eee-PC von Asus.
Für PCs ohne integrierte WLAN-Antenne sind mittlerweile einfache USB-Lösungen für unter fünfzig Euro zu haben. Ähnlich wie bei USB-Flash-Speichern ist auch hier die Auswahl mittlerweile verwirrend groß. Zumindest die folgenden beiden Modelle sind jedoch auf alle Fälle in die engere Wahl zu nehmen.
Bei Netzwerkhardware für den privaten Gebrauch denkt man schnell an die Produkte der Firma AVM, welche die legendäre Fritz!-Card herstellt. AVM hat sich auch im neuen Segment für WLAN-Sticks engagiert und den FRITZ! WLAN USB-Stick herausgebracht.
Besonders praktisch an diesem Gerät ist, dass man den Treiber auf dem Produkt gleich mitgeliefert bekommt: Denn der hat auch einen kleinen Flash-Speicher, auf dem die Software vorinstalliert ist. Ohne eine zusätzliche CD zu bemühen, braucht man den Stick nur in den Slot schieben und kann von da an die nötige Installation vornehmen. Man muss dabei (dies gilt im Allgemeinen für WLAN-Sticks) nur die relevanten Einwahldaten für das Funknetzwerk parat haben. Auch in puncto Leistung überzeugt das Produkt von AVM: ComputerBild zum Beispiel hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von knapp über zwanzig Megabit pro Sekunde gemessen. Das ist ja wesentlich mehr, als die meisten Internetanschlüsse bieten, und somit setzt die Übertragungstechnologie dem Internetnutzer an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsgrenzen.
Eine weitere bekannte Marke im Bereich WLAN ist Netgear. Für seine cool designten Router bekannt, hat sich Netgear auch mit seinem WN111 Rangemax Next
Mühe gegeben. Wie der Name schon sagt, soll sich dieses Produkt vor allem durch seine hohe Reichweite auszeichnen. Aber auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist hoch: Mit einer Rate von biszu 300 Mbit pro Sekunde wirbt der Hersteller in seiner Artikelbeschreibung. Die Geschwindigkeit wird jedoch dynamisch in Abhängigkeit von der Empfangsqualität geregelt. Einen Wert in der Nähe der maximalen Geschwindigkeit wird man nur erreichen, wenn der Stick wirklich direkt neben dem Sender steht. Und man muss für diese Leistung auch etwas mehr Geld hinlegen: Mit rund fünfzig Euro ist der Rangemax eher in der preislichen Oberklasse unter den WLAN-Sticks anzusiedeln. Wer also bei der Qualität nichts verkehrt machen und trotzdem Geld sparen will, ist mit dem günstigeren Modell von AVM wohl am besten bedient.