Microblogging verdrängt traditionelle Blogseiten zunehmend. Denn das Konzept ist für Firmen wie für Privatpersonen häufig attraktiver
Eigentlich ist es merkwürdig: Was kann man schon auf 140 Zeilen mitteilen? Der im Herbst 2006 gestartete Bloggingservice twitter.com bietet genau diese Möglichkeit und hat damit einen irren Erfolg. weiterlesen »
Der durchschlagende Erfolg von Subnotebooks wie dem Eee-PC hat deren Hersteller, Asus, dazu bewogen, auch für stationäre Desktop-PC eine Sparvariante einzuführen. Diese Schritt war natürlich nur logisch, denn auch Heimanwender können die momentan angebotene Rechnerleistung bei Standard-PCs längst nicht immer ausschöpfen. weiterlesen »
(via New York Times) Eye-Fi hat eine Memory Card für digitale Fotoapparate entwickelt, die sich in zwei Hinsichten radikal von normalen Karten unterscheidet: Sie kann stets ihren genauen Aufenthaltsort lokalisieren, und sie kann mit einer eigenen Antenne ihren Speicherinhalt (also Fotos) mit hinzugefügten “Geotag” an das nächste verfügbare WLAN-Netzwerk übertragen. weiterlesen »
Die Entwicklung von Spracherkennungssoftware ist in den letzten Jahren stark voran geschritten und soll in künftigen Windows-Version eine immer größere Rolle spielen. Bei Office-Programmen, vor allem in der Textverarbeitung, stellen Softwarepakete wie Dragon 10 der Firma Nuance mittlerweile voll funktionsfähige Alternativen zur Verfügung, die sich in das Betriebssystem integrieren lassen und mit der man alle wichtigen Anwendungsprogramme auch ohne Tastatur steuern kann. weiterlesen »
Drei mögliche Alternativen zu Bezahlsoftware
Das Programm Rising Antivirus 2008 basiert auf einer kostenpflichtigen Software. Diese hat gegenüber dem Freewareprogramm den Vorteil, dass die Update der Virenmuster über den firmeneigenen Server wesentlich schneller laufen. weiterlesen »
Mit dem Dell Studio Hybrid bringt der bekannte PC-Hersteller einen Mini-PC im Niedrigpreissektor. Scheint jetzt groß in Mode zu sein. In Puncto Aussehen überholt Dell seine Konkurrenten wie schon bei der Notebook Studio Line mit Leichtigkeit. Bleibt noch die Frage, was in den neuen Hybrids an Leistung drinsteckt.
Als Erstes fällt die Größe des Hybrid auf. Der Home-PC ist so groß wie ein Buch und erinnert, zumindest in der vertikalen Aufstellung, eher an eine Spielkonsole als an einen Desktop-Rechner. Laut Herstellerangaben ist er 80 Prozent kleiner als ein normaler Rechner, entsprechend leichter und verbraucht viel weniger Energie. Außerdem soll er optional mit drahtloser Tastatur und Maus, Blu Ray Laufwerk, WiFi und TV-Tuner ausrüstbar sein. Damit zielt Dell mit seinem Gerät ebenfalls in Richtung Home Entertainment.
Wie immer gibt es das Ding in den verschiedensten Gehäusefarben zu kaufen. Graugrünrosarotorangeblau… oder für die ganzen edlen in einem “hellen Bambus-Furnier” (Pressemitteilung).
Innendrin sind die Werte variabel. Mit 2 GB RAM, 160 GB Festplatte, Vista Home und einem Intel Duo beziehungsweise Core 2 Duo prozessor, von dem sich auf der Herstellerseite leider keine genauen Specs auftreiben lassen, kostet das ganze nur 489 Euro. Ich gehe mal davon aus, dass sich die Werte des Prozessors im gemäßigten Bereich aufhalten werden. Die Onboard-Grafikkarte nennt sich “Integrated Graphics Media Accelerator X3100” und ist ein für seine Verhältnisse ordentlicher Grafikchip. Ältere Spiele werden sich auf diesem Rechner ohne Probleme spielen lassen, solange man sich noch eine XP-Partition einrichtet.
Im Großen und Ganzen ist dieser Rechner: Schick, billig und leicht. So sollte ein Mini-PC sein. Leistungsmäßig ist er mit einem guten Notebook zu vergleichen.
Zur Zeit haben Hacker verstärkt die Möglichkeit, Internetnutzer auf Fake-Websites umzuleiten. Diese Form von Extrem-Phishing ist für den Nutzer selbst sehr schwer festzustellen, da der Hacker nicht primär den Computer des Users, sondern den Cache des DNS-Servers der Internetgesellschaft angreift.
Dan Kaminsky, DNS-Experte und IOActive Forscher, war seit Monaten damit beschäftigt, für den Bug in den DNS Systemen der Provider eine Lösung zu finden. Die hatte er auch gefunden und einen Patch veröffentlicht, den die Betreiber aufspielen sollten. Bis zur Black Hat Security Conference am 6. August wollte Kaminsky die Details des Bugs unter Verschluss halten, um den Firmen Zeit zu geben, ihre Systeme zu patchen.
Pikanterweise hat aber der CEO von Zynamics.com, Thomas Dullien alias Halvar Flake, den Misstand in der Programmierung erraten, ohne größere DNS-Kenntnisse zu besitzen. Sein Blogpost, kombiniert mit der überhasteten Bestätigung auf dem Blog einer Sicherheitsfirma, hat laut networkworld dazu geführt, dass das Hacker Tool Metasploit gebaut werden konnte.
Dieses ermöglicht dem Hacker, in die DNS Abfrage des Computernutzers einzugreifen und dem DNS Server vorzugaukeln, die Adresse der gesuchten Website wäre eine andere, als dies in der Realität der Fall ist. Beispielsweise könnte jemand der Meinung sein, er surfe auf Google, der Cache seines DNS-Servers wäre aber vergiftet worden und sein Browser würde zu einer Seite weitergeleitet, die nur so aussähe wie Google.
Vor die Fake-Seite sind dann beispielsweise drei unsichtbare Seiten geschaltet, die automatisch auf eine Werbeanzeige klicken. Es könnten aber auch Versuche gestartet werden, auf dem Rechner Malware oder Trojaner zu installieren.
Quellen: networkworld und Heise
Der Google-Konkurrent hat möglicherweise im deutschen Sprachbereich wenig zu bieten.
Ehemalige Mitarbeiter von Google haben sich zusammen gefunden, um ihrem ehemaligen Arbeitgeber mit einer eigenen Suchmaschine Konkurrenz zu machen. Während es kaum einem Mitbewerber, egal ob Microsoft (SMN Search), Yahoo! oder der Wikipedia Foundation (wikia) gelungen ist, dem Branchenprimus größere Marktanteile abzutrotzen, könnten die Abtrünnigen aus dem eigenen Haus natürlich das dort erworbene Wissen verwenden, um es besser zu machen. Das Ergebnis heißt cuil, was wie “cool” ausgesprochen wird. weiterlesen »
Gehörte der Asus Eee PC im Jahr 2007 noch zu einem der ersten großen Erfolge auf dem Gebiet der Subnotebooks, so sind nun andere Zeiten angebrochen. Die 1983 in Kalifornien gegründete Firma Everex schickt sich an, mit einem ähnlichen Produkt den Markt aufzumischen.
Dieses unter dem Namen Cloudbook angekündigte Modell unterscheidet sich dabei hinsichtlich seiner technischen Spezifikationen vom Asus Eee PC in einigen Punkten. Bevor der Käufer also einen Preisvergleich tätigt, sollte er also ein Auge auf die Ausstattung beider Konkurrenten werfen.
Im Gegensatz zu dem im Eee PC eingesetzten Prozessor Intel Celeron M mit einer Taktfrequenz von 900 Megahertz verfügt das Cloudbook über den Chip VIA C7 mit 1,2 Gigahertz. Der Käufer eines Eee PC musste sich noch mit einem relativ kleinen Flash-Speicher als Festplattenersatz zufrieden geben, die Kapazität betrug hierbei 4 Gigabyte. Im Cloudbook ist eine Festplatte nach dem klassischen Prinzip installiert, der zur Verfügung stehende Speicherplatz ist mit 40 Gigabyte weitaus großzügiger gestaltet. Dieser zusätzliche Freiraum kann jedoch auch als Sicherheitslücke angesehen werden, da der im Eee PC verwendete Flash-Speicher wegen fehlender Mechanik bei der Datensicherung deutlich resistenter gegen abrupte Bewegungen ist.
Der mit 399 US-Dollar angesetzte Verkaufspreis des Cloudbooks lädt zu einem Notebook Preisvergleich ein, dem sich übrige Hersteller langfristig wohl nicht entziehen werden.
Da Subnotebooks in jeglicher Hinsicht so reduziert und zugleich funktional wie möglich sein sollen, kann sich der Kunde auf einen harten Preiskampf einstellen.
Ob das Cloudbook dem Eee PC den Rang ablaufen kann, wird die Zukunft zeigen.
Während Palm ein ähnliches Produkt wieder zurückgezogen hat, wird der etwas ältere Classmate PC der Firma Intel womöglich in Entwicklungsländern Absatz finden. Die Firma Quanta Computer hat zu diesem Zweck den OLPC X-1 entwickelt, der nach den Schulkindern in ärmeren Ländern auch den freien Markt in abgewandelter Form erreichen könnte.
Die Meldung ist schon etwas älter, aber erstens sind wir hier nicht in der IT Beratung, sondern auf einem Computerblog, und zweitens gehts ja um etwas, das noch in der Zukunft liegt. Also:
SAP plant, seine NetWeaver Applikation mit BPM-Tools zu erweitern.
Die beiden Erweiterungen der Plattform für serviceorientierte Architekturen heißen NetWeaver Business Process Management und NetWeaver Business Rules Managment.
Das Business Process Managment bringt erweiterte Prozessanalyse, -simulations und -ausführungsmöglichkeiten. Dabei lassen sich Prozesse auf Basis von BPMN modellieren und ausführen.
Die Tools gibts für SAP Kunden im dritten Quartal 2008 zu erwerben. Allgemein verfügbar ist das Process Management erst 2009 im Rahmen des Enhancement packages für SAP NetWeaver Composition Environment.
Eine schöne Sache für alle SAP Kunden und sicherlich ein Erfolg für das größte deutsche IT-Unternehmen. Jobs bei SAP sind ja nicht umsonst begehrt, schließlich bauen die langsam und stetig an ihrem Titel “verlässlichste Business Anwendung aller Zeiten”!