Probleme bei Festplatten von Seagate – kompletter Datenverlust droht

By on 28. Januar 2009

Wer in seinem Rechner eine Seagate-Festplatte eingebaut hat, muss mit einem kompletten Verlust aller seiner Daten rechnen. Vor allem bei den Seagat-Laufwerken des Typs Barracuda 7200.11 ist die Gefahr groß.

Dabei kommt es bei Modellen mit einer Speicherkapazität von 500, 750, 1000 und 1500 GB am häufigsten zum plötzlichen Ausfall. Doch auch andere Laufwerke können betroffen sein.

Und zwar die DiamondMax 22, Barracuda ES.2 SATA und SV 35. Dabei geschieht der Ausfall der Festplatten ohne Fehlermeldung oder Vorwarnung. Bei einem Neustart des Computers kann die Festplatte in diesem Falle nicht mehr erkannt werden oder sie wird mit null GB angezeigt.

Mysteriös an der Geschichte: Die Festplatten laufen normal an und nichts deutet auf einen Hardwarefehler zu. Dabei sollen das verwendete Betriebssystem und die Hardware keinen Einfluss auf den plötzlichen Defekt haben.

Seagate hat nach langem Zögern nun eingelenkt und die Probleme eingeräumt. Die Kunden, bei denen es zu einem Ausfall kam, können einen Anspruch auf eine kostenlose Datenrettung erheben. Zudem bekommen diese ihre Festplatten ersetzt. Doch das gilt vorerst nur, wenn die Garantie noch nicht abgelaufen ist.

Wem ein Datenverlust passiert ist und wichtige Daten verloren gegangen sind, dem kann durch eine Datenrettung der Festplatte geholfen werden. Man kannoftmals bis zu 60% der Daten wiederherstellen.

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