Raindrop – Konkurrent zu Google Wave?!

By on 26. Oktober 2009

Raindrop heißt der neue Konkurrent zur Google Wave. Mozilla will mit Raindrop die Internet-Kommunikation völlig neu strukturieren und hofft wahrscheinlich Wave damit zu übertrumpfen. Ein erster Prototyp wurde bereits veröffentlicht.

Raindrop soll nun verschiedene Quellen der Mozilla Labs, wie Twitter-Tweets, Facebook-Nachrichten oder Newsfeeds, zusammenführen. Entwickelt wurde das Projekt von den Machern des Thunderbird. Wenn man nun von Bekannten einen Youtube-Link bekommt, so zeigt Raindrop beispeilsweise die Videos direkt und braucht keine neuen Tabs zu öffnen.

Raindrop von Mozilla

Das neue Mozilla Raindrop soll einen Mini-Webserver enthalten. Dieser sammelte, aus verschiedenen Quellen, kommunikative Informationen und bündelt diese für den Anwender. Raindrop filtet quasi die wichtigsten Konversations-Informationen für den User. So würden beispielsweise Inhalte von Flickr und diversen Videoplattformen nicht mehr in einem separaten Fenster gezeigt werden, sondern eben als ein Element der Kommunikation. David Ascher, der Techcrunch Mozilla-Messaging-CEO meinte, dass Raindrop keine Konkurrenz zu Google Wave, bzw. zu Google Mail, darstellen soll.

Konkurrent zu Google Wave

Raindrop solle eher als eine Art Ergänzungsprodukt zu Google verwendet werden. Interessant ist jedoch die Namensgebung: Raindrop (Regentropfen) vs. Wave (Welle)…wie heißt es doch so schön: Steter Tropfen höhlt den Stein. 😉 Und wer weiß, vielleicht ist der Konkurrenzgedanke zu Wave doch nicht so abwegig. Der Erfolg von Raindrop steht und fällt mit den Usern. Wenn das Messaging von Mozilla gut anläuft darf man gespannt bleiben wie sich die Internet-Kommunikation weiter entwickelt. Mozilla hat jetzt schon tolle Open-Source Software-Produkte. Mehr darüber erfahrt Ihr hier. Unter anderem deshalb kann es gut möglich sein, dass Raindrop tatsächlich zum Konkurrenten von Google Wave wird. Denn es handelt sich hier nicht nur um einen einfachen E-Mail-Client. Mit Raindrop versucht man Nachrichten von Freunden in den Vordergrund zu bringen, so dass unpersönlichen E-Mails so weit wie möglich nach hinten rücken. Das erspart unnötige Klicks und macht die virtuelle Kommunikation leichter.

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