Ratgeber: So wird Ihr Rechner mit Windows wieder schneller

By on 9. August 2012

Im Laufe der Zeit stellen sich bei vielen Computern häufigere Abstürze, längere Ladezeiten und ähnliche Probleme ein. Dies ist alles nicht erfreulich, doch es muss nicht gleich ein neuer Computer angeschafft werden. Oft reicht es schon, den Rechner nach folgender Anleitung aufzuräumen.

Wenn ein neuer Tab nur im Minutentakt öffnet, das Hochfahren ewig dauert und Spiele ruckeln, dann wird häufig gefragt, wie denn ein Rechner schneller gemacht werden kann. Auch für Technikanfänger gibt es viele Möglichkeiten, welche zumeist sogar kostenfrei sind. Eine Formatierung und Neuinstallation des gesamten Betriebssystems gilt oft als das Allheilmittel, doch dies ist nicht immer notwendig. Um den Computer wieder schneller zu machen, reichen oft Änderungen auf der Betriebssystem-Ebene.

Das Autostartmenü säubern

Mit der Zeit sammeln sich im Autostartmenü diverse Einträge an. Während dem Hochfahren starten diese Programme, wodurch der Bootvorgang verlangsamt wird. Auch der Arbeitsspeicher wird belastet, wenn im Hintergrund zusätzliche Programme laufen. Viele solcher Programme können einen Rechner regelrecht lahmlegen. Wer keine Geschwindigkeitseinbußen haben möchte, der sollte das Autostartmenü am besten regelmäßig aufräumen.

Den Arbeitsspeicher erweitern

Der Rechner, egal ob PC oder Laptop, kann auch schneller gemacht werden, indem der Arbeitsspeicher erweitert wird. Diese RAM-Module gibt es in allen Elektronikmärkten und können relativ einfach eingesetzt werden. Beim Laptop muss oft nur eine Schraube geöffnet werden. Wenn alle Steckplätze belegt sind, dann wird einfach ein langsameres Modul ersetzt.

Die Computer vertragen nicht unendlich viel Arbeitsspeicher und beim Kauf wird unterschieden in DDR3, DDR2 und DDR. Im Rahmen der Systemanalyse gibt es einige Informationen dazu. Bei Windows 7 oder Windows Vista sollte der Arbeitsspeicher bei mindestens zwei Gigabyte liegen. Auch die Grafikkarte kann den Computer langsamer machen. Bei der Onboard-Grafikkarte wird der Arbeitsspeicher auch für die Grafikleistung angezapft. Ist der Arbeitsspeicher zu klein, dann kann dies Leistungseinbußen bewirken.

Defragmentieren und Registry Cleaner

Auf der Festplatte entstehen zwangsläufig Lücken durch das Verschieben von Daten sowie durch das Installieren und Deinstallieren von Programmen. Für eine Lücke können die zu speichernden Dateien vielleicht zu groß sein und deshalb verlangsamen sich irgendwann die Zugriffszeiten. Die Probleme sind mit der Defragmentierung in der Regel zu beheben, wobei die Prozedur meist mehrere Stunden dauert, wenn man das nicht regelmäßig tut.

Nach dem Defragmentieren sind die Lücken auf der Festplatte geschlossen. Doch in der zentralen Konfigurationsdatei von Windows, der Registry, können noch immer überflüssige Inhalte und „Datenmüll“ von bereits deinstallierten Programmen vorhanden sein. Hierfür gibt es eine Vielzahl guter Programme, sogenannte Registry Cleaner, die mit einem ausführlichen Scan der Windows-Registry solche Altlasten aufspüren und endgültig löschen.