Sauberes Lösen von Sudokus

By on 20. Februar 2008

Schaut man sich ein gelöstes Sudoku nach längerem Knobeln noch einmal an, erkennt man oft nur noch durchgestrichene, in Ecken gekritzelte Zahlen, verschiedene Notizen und allerlei Schmierereien. Dabei gibt es etliche Taktiken, knifflige Sudokus nach professioneller Art vollkommen ohne übertriebenes Gekritzel zu lösen. Im Folgenden werde ich einige dieser Taktiken etwas näher durchleuchten.

Die “Uhrzeigerstrichmethode”Da wäre zum einen die sogenannte „Uhrzeigerstrichmethode“. Da Sudokus in Zeitschriften oft platzsparend in Kleinformat in eine Ecke gedruckt werden, führt mehrfaches Einsetzen und Wiederherausradieren von Zahlen schnell zu einem heillosen Durcheinander. Und was, wenn man mal keinen Radiergummi zur Hand hat? Abhilfe bietet die erwähnte Taktik: Man stellt sich einfach jedes Kästchen als Uhr ohne Zeiger mit 8 Ziffern vor, wie in der nebenstehen Abbildung zu erkennen. Ausnahme bildet die 5, die ein Punkt in der Mitte symbolisiert. So kann man gleich mehrere Vermutungen notieren und diese bei Erweisung des Gegenteils durchstreichen oder ausradieren.

Mit der richtigen Taktik sind sauber gelöste Sudokus keine Seltenheit mehr (©flickr.com / StarbuckGuy)Eine vergleichbare Taktik ist die sogenannte „Telefontastatur“. Hierbei unterteilt man sich in Gedanken jedes leere Kästchen in 9 Knöpfe und markiert entsprechend seinen Vermutungen seine Favouriten mit einem kleinen Punkt. Vermutet man beispielsweise in einem Feld eine 4, so notiert man in der mittleren Reihe des Feldes am linken Außenrand einen kaum auffallenden Punkt. Diese Methode lässt sich auch umdrehen, indem man alle imaginären Tasten, die man ausschließen kann, mit einem Punkt versieht.

Löst man Sudokus mit Hilfe einer der genannten Taktiken, wird man schon bald deutliche Erfolge ausmachen können, da sich mit der Lesbarkeit auch die Übersichtlichkeit und damit die Lösbarkeit der Rätsel deutlich verbessern wird.

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