Shootergames – zu Unrecht von Pädagogen verdächtigt

By on 15. Mai 2012

Aiming at the towerShootergames sind in aller Munde, eine große Diskussion ist entbrannt.
Das Medienecho ist meist eindeutig und verurteilt die angeblichen „Killerspiele“.
Doch was ist dran an der Verurteilung dieser Spiele? Machen Shootergames wirklich Killer, oder suchen die Pädagogen und Medien nur einen Sündenbock?

Argumente der Pädagogen

In erster Linie ist die Kritik moralischer Art. Natürlich muss man sich Gedanken machen, ob man es mit sich vereinbaren kann, dass man mit einer Waffe auf andere Lebewesen schießt – auch, wenn es nur virtuell ist.
Die meisten Menschen können sehr gut zwischen Realität und einer virtuellen Welt unterscheiden, genau hier setzt aber ein weiteres Argument der Kritiker an: Die angebliche Gefahr des Verschwimmens der Grenzen zwischen virtueller Welt und Realität und eine erhöhte Neigung zur Gewalt bzw. eine niedrigere Hemmschwelle.
Die den Shootern nachgesagte Brutalität in einer neuen Intensität kann relativiert werden, wenn man sich die Geschichte anschaut. Schon immer sind brutale und gewaltsame Szenen in Medien übermittelt worden, lediglich immer in den Medien der jeweiligen Zeit. Schon im alten Griechenland strotzen Homers Erzählungen nur so vor Gewalt. Und Filme, in denen Geschossen wird, kennt wohl jeder.

Wissenschaftliche Fakten

Besonders in den letzten Jahren sind zahlreiche Studien durchgeführt worden, die das Verhalten von Shooterspielern genau analysiert haben.
Eine gesteigerte Gewaltbereitschaft durch Shooter konnte keine Studie nachweisen.

Welche Jugendschutzmaßnahmen werden ergriffen?

Die Hersteller haben ihre Verantwortung erkannt. Wie schon von Filmen bekannt, gibt es für jedes in Deutschland erscheinende Computerspiel eine Altersempfehlung.
Beispielsweise kann man Shooter bei Electronic Arts kaufen, auch online. Der Hersteller druckt auf jeden im Handel erscheinenden Shooter einen deutlichen Hinweis, ab welchem Alter das Spiel freigegeben ist. Auch im Onlineshop kann man die entsprechenden Shooter nur kaufen, wenn man sein alter verifiziert, das heißt beispielsweise mittels Ausweisnummer nachweist.

Besonderheiten von Ego-shootern

Aktuelle Shooter bei Electronic Arts kaufen bringt einem moderne Software mit einem einzigartigem Spielprinzip nach Hause. Der Spieler muss aus der Ich-Perspektive handeln und taucht somit direkt in das Spielgeschehen ein. Er kann aus eigener Sicht eine Reihe historische und politische Ereignisse virtuell erleben und sich mit ihnen auseinandersetzen.

Es gibt wissenschaftlich keinerlei Belege dafür, dass Shootergames die Gewaltbereitschaft steigern.
Im Gegenteil, man kann Shooter sogar als neues Medium für die Vermittlung von einer neuen Kultur und politischer Bildung interpretieren – kaum ein anderes Spiele-Genre beschäftigt sich so sehr mit (aktuellen) politischen Geschehnissen.
Insbesondere wenn Sie Shooter bei Electronic Arts kaufen, können Sie sicher sein, dass die Spiele geprüft worden sind, und den Jugendschutzrichtlinien für das Alter genügen, für welches sie freigegeben sind.
Ein Sicherheitssiegel, auf das besonders Eltern achten sollten, wenn das Kind einen neuen Shooter spielen möchte.

Photo von KoMa – Fotolia

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