Microsoft bietet was umsonst an.. hmm - da muss man doch mal schauen. Es ist ein Programm um 3D-Modelle zu erstellen: truespace 7.6.
Wem 3D-Studio Max zu teuer ist, der kann sich das Microsoft-Tool mal ansehen. Es ist vor allem umsonst aus dem Internet herunterzuladen. Allerdings muss man sich für den Gratis-Download anmelden, bzw. registrieren.
Dabei es allerdings nicht ganz so einfach zu bedienen - man sollte sich in der Materie schon ein wenig auskennen, denn sonst überfordert die Software etwas. Damit kann man so gut wie alles kreieren, sei es ein Flugzeug oder eine Blechdose - und das sogar von Innen und Außen. Auch Menschen können simuliert werden.

Eine 3D-Software - nicht ganz einfach zu bedienen
Ursprünglich war das Programm von Caligari entwickelt worden und kostete damals rund 600 US-Dollar. Microsoft hat den Laden schließlich übernommen und seither ist es kostenlos. Der Hersteller bietet einige Bilder zur Illustration an.
Doch damit verfolgt Microsoft offensichtlich eine ganz andere Idee, nämlich Virtual Earth zu beleben, damit jeder seine eigene Location auszubauen kann. Denn mit truespace kann man sein Haus in den MS-Kartendienst integrieren.
Microsoft geht mit Windows Live, seiner frei erhältlichen Sammlung von internetbasierten Diensten, in eine neue Runde. In der letzten Woche wurde eine Beta-Version zum Download zur Verfügung gestellt. Verfügbare Programme sind unter anderem eine Textverarbeitung (Google lässt grüßen…), eine Toolbar, ein Fotoverwaltungsprogramm und die unten besprochenen Programme. weiterlesen »
Ab Mitte dieses Monats bietet Microsoft ein Softwarepakt zur Miete an. MS Equipt umfasst die Office-Suiten Home 2007 und Students 2007. Diese enthalten zusammen die Standardanwendungen Word, Excel, PowerPoint, Outlook und das Notizenverwaltungsprogramm OneNote. Darüber hinaus sind in dem Paket auch diverse internetbasierte Dienste des Programms Windows Live enthalten. Zusätzlich bekommt der Mieter eine Sicherheits-Suite. Sie umfasst u. a. eine Firewall und ein Virenprogramm zum Schutz vor Viren- Spyware und Phishing-Angriffen. Auf Grund der Größe der Pakete soll Equipt als DVD im Laden verkauft werden. Für ein Jahr soll das Paket 70 Euro (ungefähr 45 Euro) kosten, natürlich inklusive der in diesem Zeitraum anfallenden Updates. Dafür erhält man die Lizenz zur Installation auf drei Rechnern. Das Angebot richtet sich dementsprechend an Privathaushalte mit mehreren PC-Nutzern.
Equipt wird zunächst nur in den USA verkauft. Auf Nachfragen des Nachrichtenmagazins der Spiegel und des Onlinedienstes golem.de gab Microsoft zwar an, momentan kein vergleichbares Angebot für den deutschen Markt zu planen. Im Allgemeinen ist es jedoch so, dass erfolgreiche Produkte von Microsoft meist irgendwann weltweit angeboten werden. Und Equipt ist sicher mehr als irgend eine schräge Idee. MS reagiert hiermit vielmehr auf die Verbreitung von webbasierter Software wie die Textverarbeitungsprogramme von Google oder den Trend zu SAS-Angeboten (Software as a Service). Auch bei letzterem Modell kauft der Kunde nicht die Software selbst , sondern erwirbt das Recht zu ihrer Nutzung. Der Vorteil hierbei ist, das der Kunde sich nicht mit der Wartung der Programme (z.B. Updates ) beschäftigen muss. Mit dem ebenfalls in Equipt enthaltenen Windows Live Workspace ist dieser Ansatz schon teilweise verwirklicht. Der Kunde kann seine Office-Dokumente auf einem Server speichern und online von beliebigen Systemen aus darauf zugreifen. Allerdings muss er die Anwendungsprogramme selbst noch lokal speichern. Microsoft betont dementsprechend, dass es sich hierbei auch nicht um einen weiteren Schritt hin zu webbasierten Diensten handelt.
Interessanten Artikel bei zdnet gefunden. Windows- Sprachsteuerung… Hm. Keine sehr rühmliche Vergangenheit (*hust* Präsentation *hust*), aber zumindest scheint es, als könne Vista bestimmte voreingestellte Befehle befolgen.
Meine Frage: Was bringt das? Bisher nichts. Ich kann unter Vista nicht mal Befehlsketten konfigurieren, die auf einen bestimmten Wortlaut hin abgerufen werden. Das funktioniert beispielsweise unter Mac Os X schon besser, natürlich da auch nur mit Abstrichen. Auf meinem Laptop habe ich es aber schon mal hinbekommen, auf den Befehl “Internet” eine Verbindung herzustellen, Browser, Mailprogramm und ICQ zu öffnen und dann noch ein bestimmtes Lied in iTunes zu starten.
Dagegen wirkt die Sprachsteuerung unter Windows Vista gelinde gesagt etwas mager. Ist ja schön, dass sie bei allen Versionen von Basic bis Ultimate dabei ist, aber für Desktopaufgaben ist die Mausbedienung einfach fünfmal schneller. zdnet nennt als sinnvolles Betätigungsfeld die Eingabe von Texten, aber ehrlich gesagt schreibe ich schneller, als ich rede, und das auch wesentlich fehlerfreier.
Meinetwegen ist die funktionierende Vista-Sprachsteuerung ein schöner Schritt in Sachen Technik (bis die vollends stimmt, werden sicherlich noch ein paar Jährchen vergehen), aber bevor sich da nicht die wirklich intelligenten Leute dransetzen und ein paar sinvolle Anwendungen für diese Art der Steuerung entwickeln, bleibt sie für mich reine Spielerei.
Das Service Pack 1 für Windows Vista soll endlich offiziell erscheinen.
Noch in dieser Woche wird es auf der Microsoft-Seite zum Download angeboten werden. Über die automatischen Updates von Vista wird man es erst im April beziehen können.
In der Vergangenheit hatte es ja einigen Zoff gegeben: Geleakte Beta-Versionen, die Abstürze en masse verursachten, eine Liste der zu SP1 inkompatiblen Programme und massenhaft Gerüchte ließen zweifeln, ob Microsoft mit diesem Servicepack wirklich die erhofften Verbesserungen bringen würde.
Mittlerweile scheint aber sicher: Das SP1 wird Vista zumindest stabiler laufen lassen und viele Probleme des Betriebssystems verbessern. Für fast alle zum SP1 inkompatiblen Programme gibt es Workarounds, und die verfügbaren Tests der Vorabversion sind eigentlich durchweg positiv. Spielefans wird außerdem die DirectX 10.1 Kompabilität freuen. Ausführliche Infos gibt es hier.
Microsoft entwickelt ein System, das aus Daten nicht nahe liegende, aber dennoch zuverlässige Prognosen generieren soll.
(via technologyreview.com) Man stelle sich folgende Aufgabenstellung für ein Softwaresystem vor: Gebe in Abhängigkeit von relevanten Faktoren Prognosen darüber ab, wann auf welcher Straße in einer großen Stadt freie Fahrt sein wird, und wo vermutlich ein Verkehrsstau entsteht. Als Datengrundlage seien alle möglichen Informationen gegeben, zum Beispiel anstehende Staatsbesuche, Streiks im öffentlichen Nahverkehr, und natürlich Wochentag und Uhrzeit. Die Programmierung wäre nicht sonderlich schwer: In einem ersten Schritt müsste das Programm anhand von alten Daten auswerten, welche statistischen Auffälligkeiten mit hohem und mit niedrigem Verkehrsaufkommen auf den einzelnen Straßen in der Vergangenheit korrelierten. Durch dieses wohlbekannte Verfahren des “Data Mining” “lernt” das System dann, welche Faktoren für das Verkehrsaufkommen relevant sind. Das Problem ist nur: Die meisten Fahrer wissen das im Großen und Ganzen auch selber. Wenn in Paris etwa ein Staatsbesuch ansteht oder die letzte Etappe der Tour de France gefahren wird, man wohl kaum über die Champs Elysèe nach Hause fahren wollen. Von einem elektronischen Assistenten würde man wohl eher Informationen darüber erwarten, was man noch nicht weiß. Nützlich wäre eine Prognose, die der Fahrer selbst nicht treffen würde. Solche „Überraschungen“ zu erkennen, ist die Aufgabe eines Forschungsprojektes bei Microsoft.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Wenn die Wirkung eines einfachen Faktors stark mit einem relevanten Ereignis (Verkehrsstau, bzw. freie Fahrt) korreliert, dann wird der Nutzer der Software das wohl auch wissen. Also muss das System die offensichtlichen von den nicht so leicht erkennbaren Korrelationen unterscheiden und erstere aussondern. Da die interessanten Korrelationen nun aber nicht so stark sind, ist auch die Trefferwahrscheinlichkeit geringer. Tatsächlich existiert aber ein solches System für den Straßenverkehr mit dem Namen SmartPhlow, bereits, und bietet immerhin eine Trefferwahrscheinlichkeit von fünfzig Prozent. Das ist nicht viel, in der Hälfte der Fälle bekommen die Nutzer dann aber auch echte Geheimtipps.
Konzern beugt sich dem Druck der EU
Als Reaktion auf die heftige Kritik der Europäischen Union an der Produktpolitik von Microsoft hat der Konzern nun zugestimmt, mehr technische Informationen über seine Produkte herauszugeben. Die EU will mit ihrer Forderung bewirken, dass der Konzern seine marktbeherrschende Stellung nicht dazu ausnutzen kann, ein Monopol zu errichten. Besonders in der Kritik standen in der Vergangenheit Versuche von Microsoft, die Benutzung des Windows Media Player für auf Windows-PCs quasi obligatorisch zu machen.
Die Interaktion von Anwenderprogrammen anderer Hersteller mit solchen von Microsoft ist vor allem durch die bisherige restriktive Informationspolitik des Unternehmens sehr erschwert worden. Weniger die interne Verrichtung von Aufgaben, als vielmehr die Geheimhaltung der Schnittstellen von Programmen sind dabei große Probleme. Dies erschwert vor allem Herstellern von Plug-Ins ihre Arbeit. Denn diese Programme sind in größere Anwenderprogramme integriert. Wenn nun beispielsweise ein Hersteller ein integriertes Rechtschreibprogramm für die Textverarbeitungssoftware MS Word herstellen möchte, braucht er dazu Informationen über die innere Struktur dieses Programms. Jeder Entwickler muss sich dann an Microsoft wenden, um die begehrten Informationen zu erlangen. Microsoft ist jedoch auch in solchen Fällen bisher nicht sonderlich kooperativ gewesen. Die Folge: Für Klassenschlager des Konzerns wie den Internet Explorer und die Office-Programme gibt es vergleichsweise wenig Plug-Ins und Add-Ons anderer Hersteller, und die existierenden arbeiten oft nur unzureichend mit den sie umgebenden Programmen zusammen. Hingegen sind Open-Source-Systeme wie der Browser Firefox mit mittlerweile tausenden von kostenlosen Plug-Ins gesegnet. Dies könnte den Produkten von Microsoft das Leben zunehmend schwerer machen. Die Entscheidung, nun mehr Daten herauszugeben, muss wohl auch vor dem Hintergrund dieser Situation gesehen werden, wie Microsoft auch selbst angibt. Auch wenn das Office-Paket und der Internet Explorer immer noch unangefochten die Nummer eins sind: Es mehrern sich die Stimmen, die den Open-Source-Lösungen den Vorrang geben. Den Browser Opera hat beispielsweise jüngst das Computermagazin CHIP (1/2008) noch vor dem Explorer zum schnellsten Browser auf dem Markt gekürt. Zudem steht Microsoft durch die zunehmende Konkurrenz internetbasierter Anwendungen wie der Textverarbeitungssoftware von Google oder dem Adobe-Air-System unter Druck.
Tatsächlich enthalten die zu veröffentlichenden Daten vor allem Informationen über Programmschnittstellen. Nach Informationen der New York Times soll zunächst eine 30.000 Seiten umfassende Dokumentation veröffentlicht werden, welche die Interaktion des Windows-Betriebssystems mit Server-basierten Programmen beschreiben.
Der Leiter des Open-Source-Projektes von Microsoft, Sam Ramij, erläuterte auf der vom 22. bis 24. Januar in Nürberg stattfindenden Konferenz „Open Source Meets Business“ (OSMB) die Antworten des Unternehmens auf Konkurrenz durch freie Software.
Insgesamt geht es Microsoft darum, bei aller Konkurrenz durch freie Software stets darauf zu achten, dass die Anwender ihre Programme nach wie vor auf der Plattform des Windows-Betriebssystems benutzen. Der Albtraum von Microsoft ist, dass populäre OS-Programme Anwender dazu bringen, von Windows auf Linux umzusteigen. Daher bemüht sich der Konzern darum, dass freie Entwickler Windows-Versionen ihrer Produkte herausbringen. Zu diesem Zweck werden an Entwickler Abonnements über die hauseigene Software inklusive relevanter Informationen umsonst vergeben. Anwendungsgebiet für Open-Source-Projekte waren in der Vergangenheit zum Beispiel Bemühungen, Software zum Identitätsmanagement für externe Entwickler frei zu geben. Außerdem will Microsoft zusammen mit den Entwicklern des Browsers Firefox dessen Zusammenwirken mit dem Windows Media Player verbessern.
In einem Gespräch mit heise.de lehnte Ramij jedoch den Umkehrschluss ab, dass Microsoft auch eigene kommerzielle Produkte auf freien Betriebssystemen anbieten könne. Das wichtigste Ziel des Unternehmens sei es, die Nutzung von Windows zu sichern, Anwendersoftware trete dahinter zurück (via heise.de).
Zudem hat Microsoft mit eigenen Lizenzen versucht, den Trend zu freier Software wenigstens im Rahmen der eigenen Produktreihen ein wenig zu steuern. Die beiden OS-Lizenzen MS-PL (Microsoft Public License) und MS-RL (reciprocal license) waren im Oktober letzten Jahres von der Open Source Intiative (OSI) offiziell als Open-Source-Lizenzen anerkannt. Die Lizenzen haben die für OS-Lizenzen typischen Eigenschaften. Microsoft öffnet die so gekennzeichneten Produkte für eine „nichtexklusive, weltweite, tantiemen-freie“ (royalty-free) Lizenz. Benutzer dieser Software dürfen diese verändern und die so veränderten Produkte verkaufen; aber nur unter der gleichen Lizenz. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist eine solche Freigabe immer ein Wagnis. Denn jedermann kann auf diese Weise den von Microsoft zur Verfügung gestellten Programm-Code vermarkten und so von der Entwicklungsarbeit der Unternehmens kommerziell profitieren.
Heise, der Veranstalter der OS-Konferenz, hat den Vortrag von Sam Ramij in Nürnberg als Webcast veröffentlicht.