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Die CeBit 2010 wird heute Abend von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Hannover eröffnet. Für Besucher wird sie vom 3. bis 6. März geöffnet sein. Weil die CeBit in den letzten Jahren mit einem Besucher- und Ausstellerrückgang zu kämpfen hatte, hat die Organisation die CeBit 2010 überarbeitet: Vor allem die Themenbereiche „Connected Worlds“ und „CeBit Sounds“ sollen es dieses Jahr richten.

CeBit ©Flickr / nDevilTV

Seit einigen Jahren hat die CeBit in Hannover mit einem Besucher- und Ausstellerrückgang zu kämpfen. Dies liegt vor allem an den beiden starken Konkurrenz-Messen Mobile World Congress in Barcelona und Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die kurz vor der CeBit stattfinden. Bei der CeBit 2010 versuchen die Organisatoren nun, durch einige Neuerungen zumindest das veraltete Konzept der CeBit zu überarbeiten.

CeBit mit neuen Themenbereichen

Vor allem die neuen Themenbereiche „Connected Worlds“ und „CeBit Sounds“ sollen frischen Wind in die CeBit 2010 bringen. Connected Worlds wird auch gleich das Leitthema der CeBit 2010 sein. Unter diesem Motto soll das gesellschaftliche und wirtschaftliche Potential neuer Technologien diskutiert werden. Dabei weiterlesen »


Die CeBIT wirft ihre Schatten voraus und die Aussteller scharren schon mit den Hufen, um ihre neuen Produkte den Fach- und Messebesuchern vorzustellen. So auch AVM. Der Router-Spezialist präsentiert die neue “Fritz!Box Fon WLAN 7390″ mit integriertem WLAN-Router sowie ein VDSL- und ein ADSL-Modem.

WLAN-Router © Flickr / nrkbeta

Der Router soll dabei mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde funken – gleichzeitig im 2,4- und im 5-GHZ-Bereich. Vorteil: Mehrere WLANs innerhalb eines Gebäudes können sich nicht gegenseitig stören. Die Verwendung der höheren Frequenz sorgt hierbei für eine störungsfreie Übertragung. weiterlesen »


Die Cebit 2009 hat im Vergleich zu den letzten Jahren nur noch den Namen gemeinsam. Denn auch bei der weltweit größten Computermesse macht sich die Finanzkrise bemerkbar. So sparen sich viele Unternehmen die Kosten für Standmiete etc. und haben sich entschlossen, der Messe gänzlich fern zu bleiben.

Cebit 2008 © Flickr / schoschie

So schrumpft die Zahl der Aussteller um satte 25 Prozent. Insgesamt werden 4300 Unternehmen bei der Cebit vom 3. bis 8. März in Hannover ihre Zelte aufschlagen. Vor allem kleine Hardware-Hersteller aus dem asiatischen Raum (China, Taiwan, Südkorea, Hongkong) sagten ab. weiterlesen »


Wer seine Musiksammlung schon einmal auf einer Party über den Laptop abgespielt hat, kennt das Problem: Man möchte nur eine Funktion laufen lassen (nämlich die Musik abzuspielen) und dafür möchte man das Laptop eigentlich nicht offen und ungeschützt herumstehen lassen. Das Gleiche im Zug: Dreißig Zentimeter vor einem befindet sich der Sitz des Vordermannes, eigentlich zu wenig Platz, um den Laptop aufzuklappen. Trotzdem möchte man hier auf seine iTunes-Bibliothek zugreifen. Der bislang ziemlich unbekannte Hersteller One hat mit seinem Notenbook C8500 auf der CeBIT nun eine mögliche Lösung dieses Problems vorgestellt: Das so genannte „Außendisplay“: An der Außenseite der Abdeckung befindet sich ein kleiner Bildschirm und einige Funktionstasten, mit denen einfache Befehle an das gerade laufende Programm gegeben werden können. Für Anweisungen wie die Bedienung eines Media-Players genügt das allemal. Außerdem können auf diese Weise auch E-Mails können empfangen und gelesen werden.
Das Notebook von One ist ganz offensichtlich nicht für den Büroeinsatz, sondern vielmehr für private Anwendungen konzipiert worden. Deutlich wird das vor allem an der Vielzahl der Features: zum Beispiel hat das Gerät nicht bloß die üblichen kleinen On-Board-Lautsprecher, mit denen man vor allem Signale des Betriebssystem oder von Anwenderprogrammen abspielen kann. Der Laptop von One hat darüber hinaus sogar einen Subwoofer. Die Philosophie dieses Produktes scheint zu sein, möglichst viele PC-typische Funktionalitäten für den Gebrauch unterwegs zu Verfügung zu stellen. Der gar nicht mal hohe Kaufpreis von eintausend Euro legt jedoch den Verdacht nahe, dass man dafür bei der Qualität der Komponenten (bis auf den eigentlichen Rechner) und der Verarbeitung gespart hat. Besitzer von Medion-Laptops können ein Lied davon singen: Wenn zum Beispiel die Lüftungskanäle in einem mit sehr vielen Komponenten vollgestopften Laptop nicht ausreichend groß sind, springt ständig der Lüfter an; dies dürfte ohnehin der Fall sein, wenn man über den Subwoofer Musik hört. Wenn der Lüfter wiederum ein schlechtes Fabrikat ist, wird der Nutzer ständig durch dessen Betriebslärm gestört. Außerdem muss die Rechengeschwindigkeit eines überhitzten Gerätes heruntergefahren werden, dann nützt einem auch der schicke Zweikernprozessor von Intel (Core 2 Duo) nichts mehr. Allein dieser Aspekt zeigt, dass ein guter Laptop mehr ist als die Summe seiner Teile. Man sollte No-Name-Produkten mit spektakulären Features wie diesem gegenüber also skeptisch sein. Das mit dem Außendisplay ist trotzdem eine gute Idee.


Auf der CeBit zeigt sich, wie nahe der neue Standard der Marktreife bereits ist.

Mitte Januar gab die Bundesnetzagentur das für das funkbasierte Bus-System „Wireless USB“ benötigte Frequenzband frei. Auf der CeBIT stellen Hersteller wie Dell bereits erste Modelle vor, die den Standard bereits verwenden. Da mit Bluetooth bereits ein ähnlicher Standard auf dem Markt ist, zeichnet sich ein neuer Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Formaten ab, ähnlich dem, der sich in den letzten zwei Jahren bei DVD-Formaten ereignet hat. Dabei könnte Wirless USB die Nase vorn haben: Im Nahbereich unter zehn Metern ist bereits bei der ersten Version ein Datendurchsatz von 480 Mbit/sek realisierbar. W-USB lässt sich prinzipiell überall dort nutzen, wo jetzt der kabelbasierte Standard USB 2.0 eingesetzt wird, darüber hinaus aber auch bei Geräten ohne Bezug zum PC wie Camcordern.
Der wohl wichtigste Grund für den bisherigen Erfolg des Bluetooth-Standards ist rein rechtlicher Natur: Der Frenquenzbereich dieser Signale (zwischen 2,402 GHz und 2,480 GHz, Wikipedia), ist zulassungsfrei. Anders als zum Beispiel beim für über fünfzig Milliarden Euro versteigerten Frequenzbereich des UMTS-Standards müssen die Hersteller hier also keine teuren Lizenzen vom Staat erwerben. Die Technik wird seit Mitte der Neunziger Jahre vor allem von Nokia, IBM, Toshiba Intel und Ericsson, unterstützt, der dänische Hersteller war bei der Entwicklung federführend. Die Datenübertragungsrate ist auf mittlerweile über 2 Mbit/sek angewachsen (Bluetooth 2.0, seit 2004), die nächste Version soll es auf bis zu 480 Mbit/sek bringen. Die Reichweite von Sendern und Empfängern hängt jeweils von den Eigenschaften der Antennen ab, in der höchsten Reichweitenklasse sind bis zu 100 m realisierbar.

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