Die Fülle von ins Netz gestellten Informationen hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an “kollektiven Lesezeichen” entstehen lassen. Unter dem Namen “Social Bookmarking” bringen Anbieter wie etwa del.icio.us oder (in Deutschland) Netselektor tausende Netzbenutzer zusammen, um Informationen auszutauschen. Neben der Online-Enzyklopädie “Wikipedia” und dem Blogging ist dieses Phänomen momentan wohl die bedeutendste Form des “user-generated content” im Internet. Die Floskel Ratgeber Computer wird dadurch immer mehr Programm. Microsoft hat sich nun daran gemacht, alle drei genannten Veröffentlichungsformen privater Inhalte im Netz unter einen Hut zu bringen. Mit dem Tool “Listas” ist es Internetnutzern möglich, Listen verschiedenster Inhalte zu erstellen, zu editieren, und natürlich zu lesen. Dabei kann es sich um Linklisten, um Einträge zu historischen Ereignissen, oder auch um eher ausgefallene Ranglisten wie die zwanzig besten Jazz-Songs der Geschichte handeln. Der Vorteil gegen über anderen Verbreitungsformen liegt auf der Hand: Listas ist thematisch nicht festgelegt. Jede Form von Informationen, die irgendwie in den Datentyp der Liste gepackt werden kann, lässt sich hier hinterlegen und suchen. Da wie bei Wikipedia alle User den Inhalt editieren können, ist für Qualität und Aktualität der Informationen gesorgt.
Die Idee der kollektiv verwendeten Listen ist beileibe nicht neu: der Anbieter ZingLists kommt mit einem ähnlichen Konzept. Hier liegt jedoch der Schwerpunkt nicht allein bei der reinen Informationssammlung; ZingList will seine Listen auch ganz unabhängig vom Internet verwendet wissen, etwa zur Erstellung von Projektplänen (To-Dos) oder auch einfach für Einkaufszettel. Natürlich besteht auch hier die Möglichkeit, Informationen zu teilen, Fragen stellen und Antworten zu bekommen. So kann etwa eine Hausfrau ihren Einkaufsplan für Weihnachten ins Netz stellen und sich von anderen Nutzern über Neueinträge in der Liste wertvolle Tipps geben lassen. Wer das nicht möchte, kann seine Liste jedoch auch als privat markieren.
Microsoft hat sich nun daran gemacht, irgendwie alle drei genannten Formen von privaten INhalten im Netz unter einen Hut zu bringen. Mit dem Tool “Listas” ist es Internetnutzern möglich, Listen verschiedenster Inhalte zu erstellen, zu editieren, und natürlich zu lesen. Dabei kann es sich um Linklisten, um Einträge zu historischen Ereignissen, oder auch um eher ausgefallene Ranglisten wie die zwanzig besten Jazz-Songs der Geschichte handeln. Der Vorteil gegen über anderen Verbreitungsformen liegt auf der Hand: Listas ist thematisch nicht festgelegt. Jede Form von Informationen, die irgendwie in den Datentyp der Liste gepackt werden kann, lässt sich hier hinterlegen und suchen. Da wie bei Wikipedia alle User den inhalt editieren können, ist für Qualität und Aktualität der Informationen gesorgt.
Die Idee der kollektiv verwendeten Listen ist beileibe nicht neu: der Anbieter ZingLists kommt mit einem ähnlichen Konzept. Hier ist jedoch der Schwerpunkt nicht allein bei der reinen Informationssammlung; ZingList will seine Listen auch ganz unabhängig vom Internet verwendet wissen, etwa zur Erstellung von Projektplänen (To-Dos) oder auch einfach für Einkauszettel. Natürlich besteht auch hier die Möglichkeit, Informationen zu teilen. So kann etwa eine Hausfrau ihren Einkaufsplan für Weihnachten ins Netz stellen, und sich von anderen Nutzern über Neueinträge in der Liste wertvolle Tipps geben lassen. Wer das nicht möchte, kann seine Liste jedoch auch als privat markieren.
Ein integriertes Vertriebskonzept soll dem Kindle zu einem ähnlichem Erfolg auf dem Buchmarkt verhelfen, wie ihn Apples iPod im Musikgeschäft hat. Ist das endlich der Durchbruch für elektronische Bücher?
Technisch gesehen hat das neue Produkt wenig Neues gegenüber den Konkurrenten auf dem Markt zu bieten. Das Gerät verfügt über einen relativ großen Bildschirm, seitliche Tasten zum Umblättern und eine komplette Tastatur, die aber wesentlich kleiner als die eines Laptops ist. Etwas ausgefallener ist allerdings die Bildschirmtechnologie E-Ink. Anders als bei einem herkömmlichen LCD-Bildschirm verwendet der Kindle zur Anzeige von Texten ein Material, das nur während des Seitenaufbaus mit Strom versorgt werden muss und keine interne Beleuchtung benötigt. Die angezeigten Texte sind permanent auf dem Bildschirm präsent, so dass die Bildschirmanzeige nicht ständig neu aufgebaut werden muss. Das für konventionelle Bildschirme typische Flimmern entfällt daher, und auch stundenlanges Lesen kann nicht zu Augenschmerzen führen.
Der Kindle soll jedoch nicht nur durch seinen Kaufpreis Amazons Umsatz steigern, sondern auch den Verkauf der Textinhalte selbst ankurbeln. Denn über das E-Book kann die Amazon-Website erreicht werden, wo den Kunden viele spezielle Angebote wie etwa Blog - Abonnements oder Nachrichten-Services erwarten. In den USA kann man zusätzlich über das so genannte „Whispernet“, ein Mobilfunknetz, seine Bestellungen durch Spracheingabe tätigen.
Unabhängig vom Erfolg des neuen Readers spricht einiges dafür, dass E-Books gegenüber herkömmlichen Printprodukten langsam an Boden gewinnen könnten. Ein wichtiges Argument ist die leichtere Vervielfältigung der Texte, die ohne Druckereien auskommt. Speziell für Bücher hat das den Vorteil, dass die Herausgabe nicht an zeitlich begrenzte Auflagen gebunden ist: Eventuelle Änderungen und Aktualisierungen können ohne jede Zeitverzögerung vorgenommen werden. Der Käufer eines E-Books kauft also im besten Fall ein tagesaktuelles Produkt. Darüber hinaus ist es technisch gesehen auch möglich, bereits gekaufte Produkte ähnlich wie Software durch „Plug-Ins” ständig zu aktualisieren. Dieses Prinzip hat sich auf dem Markt allerdings noch nicht durchgesetzt. Älteren Lesern kommt außerdem die Möglichkeit entgegen, den Text nach Wunsch umzuformatieren. Denn so lassen sich Leseprobleme durch die Wahl einer größeren Schriftart ausgleichen.
Andererseits bietet ein elektronisches Buch nicht das gleiche Lesegefühl wie ein gedrucktes. Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass das E-Book für gedruckte Bücher bisher keine ernsthafte Konkurrenz darstellt. Der „Fokus“ vermutet zudem, dass prall gefüllte Bücherregale „gut fürs Ego“ seien, und deswegen nur wenige Kunden ihre gesamte Bibliothek lediglich in digitaler Form besitzen wollten. Auf lange Sicht dürfte es dem elekontrischen Buch immerhin helfen, dass Neuveröffentlichungen mittlerweile häufig in beiden Formaten angeboten werden. So muss sich kein Verlag auf eine bestimmte Veröffentlichungsform festlegen, und das E-Book bekommt die offenbar nötige Zeit, um mehr Leser für sich zu begeistern.
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Der größte deutsche Internet-Knoten befindet sich in Frankfurt. Die Firma “Deutsche Commercial Internet Exchange (DE-CIX)” unterhält eine Infrastruktur, die den Austausch von einem Terabit Daten pro Sekunde ermöglicht. Im Wesentlichen basiert das Geschäftsmodell des Unternehmens daraus, die Verbindung zwischen PC-Nutzern und Anbietern von Daten im Internet zu ermöglichen. Letztere bezahlen auch diesen Service.
DE-CIX hat sich in den letzten Jahren zum zweitgrößten Internet-Knotenpunkt der Welt gemausert. Die Geschäftsentwicklung des Unternehmens spiegelt den rasanten Anstieg des Internet-Traffic in Deutschland und Europa wieder: Vor gerade einmal zwei Jahren lag der Datendurchfluss im Mittel bei 50 Gigabit pro Sekunde. Mittlerweile meldet die Unternehmenswebsite einen fünfmal so hohen Traffic, im Oktober hat DE-CIX sogar die Marke von 250 GB/Sek geknackt.
In einem Interview mit tagesschau.de zeigte sich Firmensprecher Frank Orlowski zuversichtlich, dass diese positive Entwicklung noch lange nicht zu Ende sei: DE-CIX will bis Ende 2008 die Zahl seiner Standorte verdoppeln. Die starke Zunahme von multimedialen Internetdiensten in den letzten Jahren könnte dies auch notwendig machen, wie jüngst eine Studie des US-amerikanischen Think-Tanks “Nemertes Research” offen legte: Nemertes geht davon aus, das zur Aufrechterhaltung der bisherigen Versorgungssicherheit weltweit Investitionen von über 137 Milliarden Dollar in die Netzwerkinfrastruktur notwendig wären. Sollten die Netzwerkanbieter dem nicht Rechnung tragen, könnte dies negative Folgen sowohl für private Nutzer als auch für kommerziellen Anbieter von Internet-Inhalten haben. PC-Besitzer könnten an manchen Tagen eine stark verminderte Verbindungsgeschwindigkeit verspüren. Langfristig wäre zudem der Spielraum zur Entwicklung neuer, datenintensiver Services eingeschränkt und könnte damit die Fortentwicklung des Internet-Business entscheidend hemmen. Die Studie nennt explizit Anbieter wie Google und Amazon, deren Services zunehmend auf der Bereitstellung von Bildmaterial beruhen. Immerhin ist, wie auch Nemertes einräumt, gerade die große wirtschaftliche Bedeutung des Internet ein Grund zur Hoffnung, dass die nötigen Investitionen bald fliessen. DE-CIX wird jedenfalls, so scheint es, mit gutem Beispiel vorangehen.
Firefox hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ernsthaften Konkurrenten des Internet Explorers gemausert und bringt jetzt mit dem Firefox 3 Beta eine neue Version auf den Markt. Bei dieser überarbeiteten Form des Firefox gibt es mehrere neue Features, die das Arbeiten im Netz erheblich erleichtern sollen.
Mit der neuen Lesezeichen-Funktion „Orte“ können interessante Websites neben der Adressleiste mit einem Stern gekennzeichnet werden. Durch die Vergabe des Sternes werden die Seiten automatisch in einer Datenbank verwaltet und ohne separates Anlegen eines Lesezeichens zwischengespeichert. Für das dauerhafte Speichern genügt ein Doppelklick auf das Sternsymbol. Sie können dann für die bessere Zuordnung noch einzelne Tags vergeben.
Sehr viel Wert wurde auf die Sicherheit bei der Entwicklung des neuen Firefox gelegt. Neben der klassischen Phishing-Warnung führt Mozilla eine Liste entdeckter gefährlicher Internet-Seiten und verhindert somit schon im Voraus ein zufälliges ansurfen dieser Seiten, außerdem schaltet sich sofort ein Warnhinweis ein. Beim Firefox besteht nun auch die Möglichkeit, alte oder riskante Plug-ins zu deaktivieren, zudem bietet Mozilla direkt zahlreiche Downloads von gängigen Plug-ins an, um unsichere Quellen vermeiden zu können.
Dies sind nur zwei Beispiele für den neuen Firefox. Letztendlich könnte sich der neue Firefox wieder zum Trendsetter auf dem Browsermarkt entwickeln, der mit seiner Benutzerfreundlichkeit und neuen Features beim Publikum punkten kann. Wer die Beta-Version downloaden möchte, kann hier klicken.