Zur Zeit haben Hacker verstärkt die Möglichkeit, Internetnutzer auf Fake-Websites umzuleiten. Diese Form von Extrem-Phishing ist für den Nutzer selbst sehr schwer festzustellen, da der Hacker nicht primär den Computer des Users, sondern den Cache des DNS-Servers der Internetgesellschaft angreift.
Dan Kaminsky, DNS-Experte und IOActive Forscher, war seit Monaten damit beschäftigt, für den Bug in den DNS Systemen der Provider eine Lösung zu finden. Die hatte er auch gefunden und einen Patch veröffentlicht, den die Betreiber aufspielen sollten. Bis zur Black Hat Security Conference am 6. August wollte Kaminsky die Details des Bugs unter Verschluss halten, um den Firmen Zeit zu geben, ihre Systeme zu patchen.
Pikanterweise hat aber der CEO von Zynamics.com, Thomas Dullien alias Halvar Flake, den Misstand in der Programmierung erraten, ohne größere DNS-Kenntnisse zu besitzen. Sein Blogpost, kombiniert mit der überhasteten Bestätigung auf dem Blog einer Sicherheitsfirma, hat laut networkworld dazu geführt, dass das Hacker Tool Metasploit gebaut werden konnte.
Dieses ermöglicht dem Hacker, in die DNS Abfrage des Computernutzers einzugreifen und dem DNS Server vorzugaukeln, die Adresse der gesuchten Website wäre eine andere, als dies in der Realität der Fall ist. Beispielsweise könnte jemand der Meinung sein, er surfe auf Google, der Cache seines DNS-Servers wäre aber vergiftet worden und sein Browser würde zu einer Seite weitergeleitet, die nur so aussähe wie Google.
Vor die Fake-Seite sind dann beispielsweise drei unsichtbare Seiten geschaltet, die automatisch auf eine Werbeanzeige klicken. Es könnten aber auch Versuche gestartet werden, auf dem Rechner Malware oder Trojaner zu installieren.
Quellen: networkworld und Heise
Such- und Rankingalgorithmen zur Weiterentwicklung veröffentlicht.
Ziel des BOSS genannten Programm ist es, Softwareentwicklern die Einbindung der Yahoo-Suchmaschine in eigene Programme zu ermöglichen. Über die bereitgestellte Programmierschnittstelle (API) können von einem Softwaresystem aus Suchanfragen an die Search Engine von Yahoo gestellt werden. Die Ergebnisse können dann von dem System modifiziert werden, beispielsweise dadurch, dass gefundene Seiten je nach gewissen Eigenschaften (Größe, Herkunft) unterschiedlich gewichtet werden. Oder das BOSS aufrufende Programm kombiniert die Suchergebnisse mit Bildern, RSS-Feeds oder anderen Zusatzinformationen. Yahoo bringt sein Konzept auf den Nenner, „BOSS + Your Special Sauce = Innovative Search Experience”. Zu diesem Zwecke hat das Unternehmen auch die Beschränkung der täglichen Suchanfragen auf 5000 aufgehoben.
Einige Interessenten hat BOSS bereits: Da ist zum Beispieldie semantischen Suche von Hakia.com. Hakia übernimmt die Fähigkeit von Yahoo! Daten aus dem Netz herauszusuchen, und analysieren sie dann mit Hilfe automatischer Texterkennung.
Über Yahoo als Unternehmen sagt dieser Schritt Einiges aus: BOSS bedeutet, dass alle Welt Teilhabe an den neuesten technischen Verbesserungen der Suchmaschine hat. Also erwartet Yahoo also offensichtlich nicht, dass es in näherer Zukunft wichtige Geheimnisse in diesem Bereich zu verraten haben wird. Umgekehrt könnte BOSS für Google aber durchaus gefährlich werden; denn andere Firmen auf der Grundlage von Yahoo’s Service spezialisierte Suchdienste entwickeln, könnten diese Googles Index leicht in den Schatten stellen. Vielleicht könnte BOSS durch die Bereitstellung von technischem Know-How auch irgendwie dabei behilflich sein, die bislang nicht sonderlich erfolgreiche Suchmaschine Wikia Search zu verbessern.
Für Blinde gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, Computer und insbesondere das Internet auch ohne visuelle Informationen zu nutzen. So genannte Screenreader können Texte und Metadaten beispielsweise aus HTML-Seiten per maschineller Sprachverarbeitung entweder in gesprochene Sprache oder in Zeichen des Blindenalphabets übersetzen. Leider ist dies nicht für beliebige Webseiten möglich; denn die Übersetzung der Sprache macht Maschinen nach wie vor Probleme. Um das Suchen nach Informationen in mehreren Dokumenten zu erleichtern, wären zudem
Zusammenfassungen der auf einer Seite gespeicherten Seiten sinnvoll. Außerdem können Grafiken und Fotografien sehbehinderten Nutzern und Blinden auf diese Weise nicht zugänglich gemacht werden. Im Allgemeinen sind hierzu spezielle Metadaten erforderlich, mit denen allerdings nur wenige im Internet verfügbare Seiten ausgestattet sind.
IBM hat nun ein Programm vorgestellt, dass dies ändern soll. Das so genannte “Social Accessibility” Project soll Nutzern, Anbietern und möglichen (Weiter-)Entwicklern von Web-Content ermöglichen, an der Verbesserung von Internetinhalten zu arbeiten. Wer sich die entsprechende Software herunterlädt, kann Seiten, die für Sehbehinderte und Blinde nur sehr schwer zugänglich sind, an einen IBM-Server melden. Von dort aus werden dann Softwareentwickler, die an dem Projekt teilnehmen, informiert. Sie können sich dann über eine Verbesserung der Seite beraten und Änderungen vornehmen, wenn der Anbieter der Seite dies zulässt. Ein zusätzlicher Service: Blinde Nutzer können Seiten mit speziellen Tags versehen und sie auf diese Weise anderen Nutzern empfehlen.
Die nötige Software ist für teilnehmende Nutzer ein Screenreader und eine von IBM bereitgestellte Erweiterung hierzu. Teilnehmende Entwickler hingegen installieren sich eine Browsererweiterung, die die Kommunikation mit dem IBM-Server und den anderen Unterstützern des Projektes ermöglicht.
Zwei kostenfreie Services machen alle mp3s mobil verfügbar.(via pcworld) Wer eine Webseite betreibt, kennt die Kosten für Speicherplatz auf Servern. Mit Ausnahme von kostenlosen E-Mail-Providern gibt es kaum eine Möglichkeit, eigene Daten ins Internet hochzuladen, ob von beliebigen Orten darauf zugreifen zu können. MP3tunes und Orb bilden hier eine löbliche Ausnahme. Sie bieten die (offenbar werbefinanzierte) Möglichkeit, bis zu 25 Gigabytes kostenlos auf ihren Servern zu speichern. In Kombination mit einem Smartphone oder einem anderen portablen Abspielgerät mit Internetanschluss also der ideale Weg, um jederzeit und an jedem Ort der Welt auf die komplette Musiksammlung zugreifen zu können.
Der Service MP3tunes funktioniert so ähnlich wie die Apple-Software iTunes für iPods, nur dass hier Daten vom heimischen Rechner ins Internet geladen werden und nicht umgekehrt. Wer sich bei MP3Tunes einen Account erstellt und das entsprechende Programm installiert, kann in einem ersten Schritt beliebige Ordner hochladen. Darüber hinaus ist eine Synchornisationsfunktion verfügbar, die regelmäßig spezifizierte Order auf neue Musik überprüft und sie ggf. in das internetbasierte Verzeichnis überträgt.
Die Fachzeitschrift PCWorld fand genau hier jedoch einen Haken, der den Service wesentlich unkomfortabler als iTunes macht. Denn fast alle Internet-Provider stellen ihren Kunden deutlich größere Bandbreiten für den Down- als für den Upload zur Verfügung. Das hat zur Folge, dass die Übertragung eines großen Datenpaketes schon mal einen Tag oder länger dauern kann.
Orb geht, wohl um Serverkapazitäten zu sparen, einen anderen Weg: Der Service bietet lediglich eine Transportfunktion an, mit der Musikdaten vom eigenen Rechner auf ein beliebiges anderes Gerät transportiert werden können. Das macht für den Nutzer kaum einen Unterschied, allerdings muss sein PC zu Hause stets eingeschaltet und mit dem Internet verbunden sein. Für den Urlaub empfiehlt daher wohl eher MP3tunes. Alles in allem kann man aber sagen, dass hier eine echte Konkurenz für den iPod entsteht.
Am neuen Firefox überzeugt die meisten Nutzer sicher vor allem der hohe Nutzerkomfort; gegenüber der alten Version und vor allem dem Internet Explorer bietet die Version 3.0 viele kleine Features, die etwa das Verwalten von Lesezeichen erheblich vereinfachen. Das vielleicht stärkste Argument für den Open-Source-Browser liegt jedoch in den vielen zusätzliche erhältlichen Add-Ons. Mit diesen frei integrierbaren Softwaremodulen kann man die Funktionalität des Programms auf seine persönlichen Nutzungsgewohnheiten abstimmen. Sie Seite mozilla.addons ist das wichtigste Portal zum Download von Firefox-Add-Ons. Im Folgenden seien einige populäre Add-Ons erwähnt, die sicher fast jedem User irgendwie von Nutzen sein könnten.
Da ist zum Einen Clippings. Dieses Tool ermöglicht es, kleine Textpassagen zu speichern und mit einem Rechtsklick in beliebige HTML-Formulare zu integrieren. Praktisch ist das nicht nur zum Ausfüllen der immer gleichen Formulare (Name, Adresse, Kontonummer…). Größe und Position des Bildes in diesem Artikel habe ich zum Beispiel im Quellcode der Seite mit einem HTML-Tag bestimmt, der als Clipping abgespeichert ist.
Der Zusammenarbeit mit Google bietet das Add-Ons „Google Preview“ . Es fügt Thumbnails (kleine Vorschaubilder) zu HTML-Links in Google-Ergebnislisten ein. So bekommt man einen besseren Überblick über Suchergebnisse und muss nicht jeden Link einzeln aufrufen. Die gleiche Funktionalität für Links in HTML-Seiten bietet Cooliris Preview . Insbesondere bei solchen genuinen Internetfunktionen ist jedoch Vorsicht geboten; das Thumbnail kann nur durch einen internen Aufruf der entsprechenden Seite produziert werden, und das belastet natürlich die Internetverbindung. Man spart hier also nur einige Mausklicks, nicht aber Bandbreite.
Auf das Look&Feel des Browsers zielt das Add-On ColorfulTabs. Dieses Tool ist dazu gedacht, Seiten verschiedener Kategorien verschiedene Farben zuzuordnen. Wenn der Browser also etwa zehn Tabs zugleich anzeigt, lässt sich der eine wichtige Tab durch eine bestimmte Farbgebung von den anderen abgrenzen, und so findet man ihn leichter.
Man könnte noch viele tausend andere Beispiele für nützliche Add-Ons bringen. Klar ist jedenfalls: Die „Geschwindigkeit“ eines Browser sollte man nicht danach bemessen, wie schnell er aufgerufene Seiten anzeigt. Vielleicht noch wichtiger ist, wie man sich im Internet „zurechtfindet“. Und dabei sind Add-Ons geniale Helfer.
Wer ist Gina Lisa? Wenn du diese Frage stellen musst, gehörst du zu den Glücklichen, die vom Topmodel-Sexvideo-Hype verschont geblieben sind. Alle, die “auf der Suche” sind - aufgepasst!
Gina Lisa ist ein Topmodel, welches dem kleinen Programm namens “Zlob” zu mehr Bekanntheit verhelfen könnte. Einige Fake-Videos der Frau im Netz benötigen nämlich einen “Codec”, den sich leichtgläubige User herunterladen. Dieser ist der Trojaner Zlob. Aber was ist Zlob eigentlich?
Zlob ist ein Trojaner, laut Netz schon etwas älter. Die Symantec Eintragung ist von 2005, mit letztem Update 2007.
Ein Trojaner simuliert ein Programm, das etwas anderes tut, öffnet aber den Computer, um dann weitere fremde Programme herunterzuladen, bzw Informationen vom Rechner einem fremden Angreifer preiszugeben.
Der rasante Ausbau der Infrastruktur für das Internet macht es möglich: Mittlerweile sind Geschwindigkeiten, die noch zur Jahrtausendwende astronomisch hoch schienen, für den durchschnittlichen Internetnutzer alltäglich geworden. Verschiedene Internet-Anbieter bieten Raten über 20 Mbit an - man erinnere sich nur mal zehn Jahre zurück, als man mit tutendem Analog-Modem versucht hat, seine Nachrichten abzurufen…
Der Geschwindigkeitszuwachs macht das Netz für verschiedene Business-Dienste noch attraktiver. Was früher an mangelnden Streaming- oder Download-Raten scheiterte und meist einen etwas amateurhaften Touch hatte, kommt heute hochprofessionell daher: Die Rede ist von Download Portalen. Nicht von den illegalen, die sich zum Beispiel des BitTorrent- Protokolls bedienen und damit bereits seit einiger Zeit sehr hohe Downloadraten erzielen können. Nein, die Firmen selbst stellen ihre digitalen Produkte ins Netz.
Alles, was sich digital speichern lässt, kann ich mittlerweile legal herunterladen. Was als Reaktion der Musikindustrie auf zunehmende Verlusteinnahmen durch Raubkopien begann - der iTunes-Store bietet mittlerweile alle auf dem Markt erhältlichen Songs in guter Qualität zum Einzeldownload - setzte sich in anderen Bereichen fort. Ich kann bei Anbietern wie Maxdome Filme herunterladen, im offiziellen Sony-Shop meine PSP Spiele downloaden oder mir ganze Betriebssystem-CDs als digitales Image ziehen, statt sie in der Box zu kaufen.
Damit einher geht die immer stärkere Bindung des Freizeitgeschehens an den Computer. Der Fernseher wird, sollte sich die Online-Videothek durchsetzen, in ein paar Jahrzenten ausgedient haben. Musik, Spiele, Bücher, Programme - alles wird in Zukunft über das Internet bestellbar und sofort zu nutzen sein.
Ein Nachteil dabei ist sicherlich der Verlust der Wertschätzung des einzelnen Produktes, gerade, was Musik und Filme betrifft. Wenn alles auf einen Knopfdruck zu haben ist, hat es schon heute nicht mehr den gleichen Stellenwert wie ein Kinobesuch oder ein Konzert (bzw ein Fernsehabend und eine CD). Trotzdem, gerade weil es immer noch möglich ist, sich diese ganzen Dinge ungestraft illegal zu besorgen, ist es wichtig, eine legale Alternative anzubieten, die funktioniert.
Für PCs ohne integrierte WLAN-Antenne sind mittlerweile einfache USB-Lösungen für unter fünfzig Euro zu haben. Ähnlich wie bei USB-Flash-Speichern ist auch hier die Auswahl mittlerweile verwirrend groß. Zumindest die folgenden beiden Modelle sind jedoch auf alle Fälle in die engere Wahl zu nehmen.
Bei Netzwerkhardware für den privaten Gebrauch denkt man schnell an die Produkte der Firma AVM, welche die legendäre Fritz!-Card herstellt. AVM hat sich auch im neuen Segment für WLAN-Sticks engagiert und den FRITZ! WLAN USB-Stick herausgebracht.
Besonders praktisch an diesem Gerät ist, dass man den Treiber auf dem Produkt gleich mitgeliefert bekommt: Denn der hat auch einen kleinen Flash-Speicher, auf dem die Software vorinstalliert ist. Ohne eine zusätzliche CD zu bemühen, braucht man den Stick nur in den Slot schieben und kann von da an die nötige Installation vornehmen. Man muss dabei (dies gilt im Allgemeinen für WLAN-Sticks) nur die relevanten Einwahldaten für das Funknetzwerk parat haben. Auch in puncto Leistung überzeugt das Produkt von AVM: ComputerBild zum Beispiel hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von knapp über zwanzig Megabit pro Sekunde gemessen. Das ist ja wesentlich mehr, als die meisten Internetanschlüsse bieten, und somit setzt die Übertragungstechnologie dem Internetnutzer an dieser Stelle keine Geschwindigkeitsgrenzen.
Eine weitere bekannte Marke im Bereich WLAN ist Netgear. Für seine cool designten Router bekannt, hat sich Netgear auch mit seinem WN111 Rangemax Next
Mühe gegeben. Wie der Name schon sagt, soll sich dieses Produkt vor allem durch seine hohe Reichweite auszeichnen. Aber auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist hoch: Mit einer Rate von biszu 300 Mbit pro Sekunde wirbt der Hersteller in seiner Artikelbeschreibung. Die Geschwindigkeit wird jedoch dynamisch in Abhängigkeit von der Empfangsqualität geregelt. Einen Wert in der Nähe der maximalen Geschwindigkeit wird man nur erreichen, wenn der Stick wirklich direkt neben dem Sender steht. Und man muss für diese Leistung auch etwas mehr Geld hinlegen: Mit rund fünfzig Euro ist der Rangemax eher in der preislichen Oberklasse unter den WLAN-Sticks anzusiedeln. Wer also bei der Qualität nichts verkehrt machen und trotzdem Geld sparen will, ist mit dem günstigeren Modell von AVM wohl am besten bedient.
Das Bundesverfassungsgericht fordert den auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“ ein.
Den Inhalt von Festplatten können Ermittler der Polizei längst ausspähen. Dazu müssen sie jedoch momentan noch den Rechner selbst beschlagnahmen, wofür sie natürlich beim Verdächtigen vorstellig werden müssen. Die Verbreitung des Internet eröffnet nun rein technisch die Möglichkeit, solche Untersuchungen über Spionageprogamme, allgemein “Remote Forensic Software” genannten, zu organisieren. Damit könnte man insbesondere auch vermeiden, dass der Verdächtige etwas von der Durchsuchung mitbekommt. Das Verfassungsgericht hat mit seinem heutigen Urteil aber eingeschränkt, dass dieses Mittel nur zur Abwehr unmittelbarer Gefahren für das Allgemeinwohl – Terroristische Anschläge sind hier natürlcih das wichtigste Beispiel - eingesetzt werden kann. Weniger gefährliche Delikte wie Steuerhinterziehung oder Diebstahl fallen nicht darunter. Für jeden PC-Besitzer wirft das Problem der Online-Durchsuchung jedoch die Frage danach auf, welchen rechtlichen Status seine auf dem Rechner gespeicherten Daten eigentlich haben.
Einerseits ist ein Computer Privateigentum, das sich üblicherweise in der Wohnung des Eigners befindet. Damit fallen aus diesem Computer befindliche Daten ebenso wie zu Hause gelagerte Akten unter den gesetzlichen Schutz der Privatsphäre. Was aber ist, wenn man sich über den Computer ins Internet verbindet? Dann ist der Computer ja streng genommen teil eines Netzwerkes. Möglicherweise sind Daten auf Rechner daher nicht in dem gleichen Maße geschützt. Schließlich sind solche Zugriffe ja im Rahmen der Internetnutzung üblich, auch wenn der Nutzer (im Idealfall) genau darüber bestimmen kann, welche Daten er herausgibt.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung weist noch auf ein weiteres Problem hin: Die auf einem Computer befindlichen Daten können ja durch Hacker oder Ähnliches manipuliert werden. Dann aber handelt es sich nicht mehr um die Daten des Nutzers, und er kann für ihren Inhalt nicht belangt werden. Dieses Problem besteht gleichwohl auch bei papierenen Daten. Man hat tatsächlich das gleiche Problem, wenn etwa jemandem belastende Akten untergeschoben werden und die Polizei diese bei einer Hausdurchsuchung entdeckt.
Eine nicht ganz ernst gemeinte Vorstellung dessen, wie ein “Bundestrojaner” arbeiten könnte.