Mit ein paar schlichten Kniffen kann das Leistungsvermögen eines Akku am Notebook verlängert werden.
Zu allererst sollten alle unnötigen CD’s oder DVD’s aus dem Laufwerk entnommen werden. Auch angeschlossene Speicherkarten, etwa einer Digitalkamera, sollten nur angeschlossen sein, wenn sie tatsächlich vonnöten sind. Andernfalls versucht das Betriebsprogramm auf die Medien zurückzugreifen, wodurch unnötig Akku-Leistung verschwendet wird. weiterlesen »
Der aparte Look des neuen Notebooks von Asus ist wohl dem Bambus-Style geschuldet. Neben der Individualität steht das Notebook für umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz.
Noch 2007 hatte Asus eine Studie über Bambus-Notebooks erstellt und kam offensichtlich zu der Einstellung, dass es nicht nur eine gute Idee wäre, sondern sich auch gut verkaufen ließe.
Der hölzerne Stil ist nicht etwa eine Idee von Marketing-Strategen, sondern es soll robust und wiederverwertbar sein. Außerdem wissen wir ja, dass Plastik aus Öl gewonnen wird.

Asus’ Bambus Notebook zeugt von Fortschritten der Green-IT
Neben dem grünen Teint steht im Mittelpunkt des Rechners der neue Core-2 Prozessor. Dieser wurde von Asus konzipiert und soll äußerst Stromsparend sein. Der nachklingende Name “Super Hybrid Engine” beschreibt das Zusammenwirken eben dieses CPUs mit einer umweltfreundlichen Platine und dem energiesparenden LED-Display.
In der Kombination soll eine optimale Performance bei kleinstem Energieverbrauch stehen. Vollautomatisch berechnet der Computer den besten Energieverbrauch für die momentane Leistung. Dabei kann der User drei Leistungskategorien auswählen, die die Laufzeit des Akku verlängern können.
Mit einem Gewicht von ungefähr anderthalb Kilos und einem Preis um die 2.000 Euro kommt das neue Asus-Notebook vorraussichtlich zu Weihnachten auf den Markt.
Die Firma, ein bekannter Hersteller mikroelektronischer Komponenten, stellte einen Prototypen im Entwicklungsstadium das Gerät heute auf einer firmeneigenen Präsentation in Tokyo der Öffentlichkeit vor. Konkret handelt es sich dabei um einen Sensor, der die Bewegungen einer Hand aus einer geringen Distanz nachverfolgen kann. weiterlesen »
An Stelle einer fest eingebauten Festplatte liest das Gdium genannte Subnotebook alle notwendigen Daten von einem USB-Stick mit 16 GB Speicherplatz, der vom Rechner getrennt werden kann. Das ist zwar nicht viel, aber Gdium weist darauf hin, dass man ja auch noch SD-Karten oder ähnliche externe Speichermedien anschließen könne.
Etwas ungenau ist es natürlich, wenn Spiegel-Online schreibt, das Gdium habe das Hirn (d. h. seine Festplatte) in der Hose (des Benutzers, der darin den Speicherstick transportiert). Denn einzig die Festplatte wird hier durch einen tragbaren Flash-Speicher ersetzt. Die gleiche Technik, allerdings ohne portablen Stick, ist auch in anderen Subnotebooks verwendet worden. Das hat unter anderem den Grund, dass Magnetfestplatten mehr Platz wegnehmen und schwerer sind. Alle anderen in einem Rechner notwendigen Zwischenspeicher wie der RAM, die Caches und natürlich die internen Speicher der CPU sind selbstverständlich auch beim Gdium mit an Bord.
Ansonsten ist das Gdium, übrigens das bisher offensichtlich einzige Produkt des gleichnamigen Herstellers, ein ganz normales Subnotebook. Auf dem Flash-Speicher finden sich die bekannten kostenlosen Open-Source-Produkten, insbesondere eine Linux-Distribution sowie der Browser Firefox und der E-Mail-Client Thunderbird von Mozilla. Das Gerät ist WLAN-fähig, hat einen zehn Zoll großen LCD-Bildschirm, eine Webcam, einen Ethernet-Anschluss und was man sonst noch so braucht.
Manche technischen Rahmendaten sind allerdings auch für ein Sub-Notebook nicht ganz up-to-date. Die neue Intel-Atom-Reihe durfte die CPU nicht beisteuern, stattdessen verrichtet ein Chip aus der Loongson-Baureihe der chinesischen Akademie der Wissenschaften seinen Dienst. Diese Staats-CPU aus dem Land der Mitte bringt es auf eine Taktfrequenz von 900 Mhz und liegt damit deutlich unter den heute auch für Sub-Notebooks erreichbaren Leistungen. Immerhin soll das 25×18 Zentimeter kleine Gerät nur ungefähr 1100 Gramm wiegen. Die Abtrennbarkeit der Festplatte soll übrigens das gewährleisten, was der Hersteller „Personalisierung“ nennt: Alle persönlichen Daten kann der Nutzer bei sich tragen, so können sich mehrere Benutzer einen Rechner teilen, ohne vorher unterschiedliche Zugänge anzulegen. Man könnte sich so vorstellen, den so in öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten oder Bibliotheken einzusetzen. Über das genaue Datum des Verkaufstarts und den Kaufpreis ist noch nichts bekannt.
Dells neue Laptop-Serie hört auf den Namen “Studio” und kommt mit auf Stil getrimmtem Äußeren, durchaus annehmbaren 549 bzw 679 Euro und einigen netten Features daher.

Offenbar hat sich der Trend zu einer ansprechenden Hülle jetzt auch bei den PC-Notebooks durchgesetzt. Was einst Apple vorbehalten war - Computer die gut aussehen - darf zumindest im Fall des “Studio”-Laptops getrost als Attribut für einen Windows-PC vergeben werden.
Innendrin ist, wie so oft bei preiswerten Rechnern, Mittelmaß angesagt. Studio 15 ist mit 1,83 Ghz Dual Core T2390 oder Core 2 Duo T5550 und bis zu 2MB L2-Cache für ein Laptop aber in Ordnung. Studio 17 bietet dann etwas mehr Leistung für 100 Euro mehr. Spiele spielen wird man nicht darauf, für die tägliche Dosis Internet und EMail reicht die Leistung aber allemal.
Ein Plus ist die Größe des Monitors - 15 und 17 Zoll sind für Laptops dieser Preisklasse sehr gut. Das billigere Netbook von Aldi beispielsweise hat nur ein 10 Zoll Display. Wo innen keine Rekorde in Sachen Geschwindigkeit abgegriffen werden können, legt Dell natürlich Wert darauf, das Drumherum entsprechend auszustatten. Features wie ein aufrüstbares Blu-Ray Laufwerk, HD-Darstellung von Filmen und optionaler WLAN Zugang sind nett, und die vielen Farben, in denen das Laptop zu haben ist, sorgen für mehr Individualität.
Klar, Leistungsmonster sind die neuen Dell-Rechner nicht. Für den Gelegenheitssurfer oder gut ausgerüsteten Studenten sind die “Studio”-Laptops aber ideal: Hier wird genügend große Bildfläche mit ausreichend Leistung für alle “normalen” Anwendungen zu einem günstigen Preis geboten.
Vaio steht für eine der besten Produktserien im Bereich Notebooks. Bis auf die furchtbare komplizierte Namengebung der einzelnen Rechner stimmt hier einfach alles. Für bis zu 2700 Euro gibt es ultraleichte Rechner (ab 1200 Gramm), die jedoch keine Subnotebooks im eigentlichen Sinne sind, sondern die volle Leistungsfähigkeit von PCs besitzen. Das Flagschiff, der TZ31, kommt mit einem elf Zoll großen Bildschirm und dem Intel Core 2 Duo Mobile Prozessor U7700 mit immerhin 1,33 Ghz Taktfrequenz.
Im Preis knapp unter der TZ-Serie befindet sich die SZ-Baureihe. 1,8 Kilogramm liegen ebenfalls deutlich unter dem Durchschnitt, außerdem bekommt der Kunde hier mit dem 2,5 Ghz schnellen IntelCore 2 Duo T9300 (SZ71-VN) einen schnellen Prozessor, als ihn der teuerste Sony-Laptop bietet. 250 Gigabyte Speicherplatz auf der Festplatte und 4 GB im RAM sind ebenfalls sehr gute Werte. Der etwas größere, hintergrundbeleuchtete Bildschirm (TFT, 13,3 Zoll) bietet eine Auflösung von 1280×800 Pixeln. Soviel passt selbst bei WXGA-Bildschirmen normalerweise nur auf 15,4 Zoll. Das schlanke Gewicht scheint vor allem durch zwei Eigenheiten des Rechners zustande zu kommen. Da ist zum Einen das Fehlen eines Brenners, mit dem Vaio kann man CDs und DVDs jegliche Art(+/- R,+/-RW) lediglich abspielen. Außerdem hat der PC ein enorm platzsparendes Gehäuse, dessen Tastaturfläche eine leichte Neigung hat (was das Tippen sehr erleichtert).
Als Stoßschutz – der Rechner soll nach Firmenangaben „ultraportabel“ sein (was immer das heißt) – für die Festplatte wird die G-Sensor HDD Shock Protection verwendet. Der Sicherheit gegen Hacker dient hingegen eine biometrische Fingerabdruckerkennung, wie sie beispielsweise auch Dell verwendet. Um der Vorgabe der „Ultramobilität“ zu genügen, werden alle Notebooks der Baureihe zudem mit UMTS-fähigen WWAN-Antennen ausgestattet. Zum Schluss ein kleiner Nachteil: www.notebookcheck moniert bei einem Test, dass man den Lüfter schlecht reinigen kann. Dieses Problem wird wohl vor allem damit zusammenhängen, dass das Gehäuse extrem klein ist.
Kommerzielle Vorstellung der SZ-Serie von Buy-TV
Wer bezahlt heute für ein Notebook mit einem Standardprozessor 2500 Euro? Richtig, nur Mac-Liebhaber tun das. Es gibt dafür aber einige gute Argumente.
Die MacBooks waren die ersten Computer von Macintosh, bei denen Prozessoren von Intel verbaut wurden. In der aktuellen Version finden die Penryn-Chips Verwendung, die sich durch eine Verarbeitungsdichte von bis zu 45 Nanometern auszeichnen und so eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Die übrigen Kenndaten sind zwar respektabel, aber nicht überragend: Der Arbeitsspeicher hat eine Kapazität von 2 GB, die Festplatte eine Größe von 200, bzw. 250 GB. Mit einer Bildschirmauflösung von maximal 1920×1200 Pixeln (bei der Version mit 17’’-Display) zeigt Apple hingegen, dass es vor allem auf Optik und Benutzerfreundlichkeit Wert legt. Dies zeigt sich auch an der Verwendung eines sog. Multi-Touch-Trackpads. Dies ist ein Trackpad, das mit mehreren Fingern bedient wird. Beispielsweise kann die Größe eines Fensters durch Auseinanderziehen zweier Finger skaliert werden. Das Trackpad macht auf diese Weise der Maus bei fast allen Anwendungsmöglichkeiten Konkurrenz. Je Nach Ausstattung und Bildschirmgröße (15” und 17”) variieren die Preise der aktuellen Modellreihe zwischen 1800 und 2500 Euro.
Vorstellung der Features des MacBook Pro auf der Messe iLife 2006.
Die Lüftung von Laptops ist nach wie vor ein schwieriges Problem. Das liegt vor allem an ihrer kompakten Bauweise: Nirgendwo kommt Frischluft an die stromdurchflossenen Komponenten wie den RAM oder die CPU. Die Gehäuse von Notebooks bestehen zudem meist nicht aus Alu, sondern aus Kunststoff. Damit sollen Gewicht und Kosten eingespart werden, zudem ist Kunststoff elektrisch isolierend. Er leitet Wärme aber extrem schlecht. Die Folge kann sein, dass der Lüfter sehr häufig anspringen muss, um die geforderte Betriebstemperatur zu gewährleisten. Das nervt natürlich und kostet viel Strom. Wenn der Lüfter zudem überfordert ist, muss das Betriebssystem die Leistung der CPU herunterfahren, der Rechner wird langsamer. Darüber hinaus besteht für Laptops immer das Risiko, dass Schrauben oder die Lagerung des Lüfters bei Stößen während des Transports ausgeschlagen werden. Dann entstehen beim Betrieb des Lüfters unangenehme Vibrationen, die quälende Geräusche verursachen können. Das Problem tritt insbesondere bei billigen Notebooks auf. Diese sind häufig mit einer Vielzahl von Komponenten vollgestopft. Bei der Verarbeitung des Gehäuses und der Konzeption der Lüftungswege im Gerät hat man dann aber in vielen Fällen gespart. Zudem haben die Lüfter häufig eine schlechte Qualität: Wer achtet beim Computerkauf schon darauf, ob es sich hier um ein Markenteil handelt?
Mittlerweile ist eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, die den internen Lüfter unterstützen sollen. Bei den meisten Geräten wie dem im Video gezeigten QuadCooler (kommerzielles Video) handelt es sich um eine Unterlage aus Aluminium (wegen der guten Wärmeleitung), in die ein oder zwei zusätzliche Kühler eingelassen sind. Die meisten Notebooks haben eine Vielzahl von Lüftungsschlitzen an der Unterseite, durch die die Lüfter dann CPU und RAM effektiv kühlen können. Natürlich ist es bei dieser Technik wichtig, dass die zusätzlichen Lüfter sehr leise sind. Übrigens blasen die Lüfter die Luft nicht in den Laptop. Vielmehr saugen sie die Warmluft aus ihm ab, und leiten sie zur Seite ab.
Der Forscher Yi Cui von der Stanford University hat ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Ladezyklen von Lithium-Akkus möglicherweise um das Zehnfache steigern lassen.
Zellen von Lithium-Ionen-Akkumulatoren bestehen aus einer Anode aus Lithium und Metalloxid und einer beispielsweise aus Graphit gefertigten Kathode. Wenn Strom an die Zelle angelegt wird, wandern die Ionen durch eine Trennschicht an die Kathode. Beim Betrieb (d.h. Entladen) des Akkus wandern innerhalb der Zelle die Ionen von der Kathode zur Anode zurück und im Stromkreis außerhalb der Zelle die Elektronen von der Kathode zu Anode. Die Leistungsfähigkeit solcher Zellen ist dadurch beschränkt, wie viel Ionen die Kathode aufnehmen kann. Es kommt also auf das Material der Kathode an. Neben Graphit kann Silikon in Li-Ionen-Akkus eingesetzt werden. Dieses hat jedoch den Nachteil, dass es bei Ent- und Beladevorgängen sein Volumen um ein Vielfaches ändert. Daher wären zum Beispiel sehr viel größere Akkuzellen als bei der Verwendung von Graphit nötig, ein zum Beispiel bei mobilen elektronischen Geräten wie Laptops entscheidender Nachteil. Außerdem wird bei der Volumenänderung ein Teil des Materials pulverisiert, woraus sich eine sehr kurze Lebenszeit des Akkus ergibt. Ein Team um Yi Cui von der kalifornischen Stanford University hat nun in der Zeitschrift Nature Nanotechnology eine mögliche Lösung dieses Problems durch die Verwendung von Nanotechnologie vorgestellt. Cui veränderte die Verarbeitung des Siliziums in den Speicherzellen. Er verwendete Drähte aus Silizium, deren Durchmesser im Nanometerbereich liegt. Versuche zeigten nun, dass das Ein- und Austreten der Lithium-Ionen beim Be- und Entladen des Akkus in diesem Fall ohne große Volumenveränderung vor sich ging. Cui prognostiziert, dass sich auf diese Weise die Ladekapazität der Akkus verzehnfachen lässt. Für einen handelsüblichen Laptop würde dies in etwa einen Ladezyklus von zwanzig Stunden bedeuten.