US-Nachrichtendienst: Terroristen könnten in Online-Games versteckt kommunizieren

By on 17. September 2008

Der CIA und andere Geheimdienste in den USA fürchten die bekannten Online-Spiele, wie World of Warcraft oder Second Life.

Wie Heise.de unter Bezugnahme von „Wired“ berichtet, könnten Terroristen Online-Spiele nutzen um dort geheime Aufträge zu besprechen. Die Geheimdienste sind  äußert beunruhigt über diese Möglichkeit.

Allein bei World of Warcraft (WoW) sind zehn Millionen Menschen registriert. Hier ist eine Überwachung, wenn überhaupt, kaum möglich, da zeitgleich Millionen von Kommentaren ausgetauscht werden. Intelligence Advanced Research Projects Activity (IARPA) hatte schon vor einem Jahr über mögliche Verstecke von Terroristen in derartigen Spielen berichtet.

Aber das Problem liegt nicht nur in der geheimen Absprache, sondern auch in der Rekrutierung von Jugendlichen für die extremistischen Lager.

Die Geheimdienste gehen gerade einem Projekt mit Namen „Reynard“ nach. Dies soll normales Verhalten von Anormalem unterscheiden können. Die Terrorabwehr kann sich aber auch schnell in eine Diskussion um den Nutzen derartiger Spiele und sogar um Verbote ausbreiten, wie dies schon bei der Diskussion um sogenannte Killerspielen geschehen war.

Die Kritik für die vermeintliche Hysterie liegt auf der Hand. Nach Aussagen von Experten gibt es dafür keine realistischen Anhaltspunkte. Geheimdienste suchen die Gefahren ab und entwickeln dafür geeignete Gegenmaßnahmen, mehr nicht. Der CIA soll bereits Gebiete gekauft haben um zu trainieren.