Wasserkühlung für PCs

By on 16. November 2007

Ich habe mal einen PC günstiger bekommen, der eine Woche zuvor schon einmal verkauft worden war: Der Erstbesitzer hatte ihn zurückgebracht. Sein Tinnitus vertrug das Kühlergeräusch nicht.
Zwar verschaffte mir das einen preiswerten Rechner. Aber die Eingewöhnungszeit war ziemlich hart. Das Geräusch konnte ich mittels Kopfhörern halbwegs ausblenden; der Computer neigte aber aufgrund des schlechten Kühlers zum Überhitzen – und ging ständig aus.
Irgendwann hatte ich genug und beschloss, etwas zu unternehmen. Auf Anraten eines Freundes erneuerte ich die Wärmeleitpaste. Mit bescheidenem Erfolg.
Die nächste (und letzte) Möglichkeit bestand im Austauschen des Kühlsystems. Und da der PC meine nicht ganz bescheidenen Ansprüche sonst gut erfüllte, investierte ich in eine Wasserkühlung.
Wasserkühlungen sind momentan die effektivsten Computer-Kühlsysteme. Der Trick besteht darin, dass Wasser Wärme viel besser leitet als Luft. Leitet – in beide Richtungen: Kühlung nach innen, Wärme nach außen.
Ich kaufte ein Set zum Selbsteinbau. Das hat, mit ein bisschen Hilfe, gut geklappt; daneben gibt es aber inzwischen auch fertige Gehäuse mit integrierter Kühlung und Einsteiger-Sets. Letztere muss man zwar auch selbst einbauen, die wesentlichen Komponenten sind aber schon zusammengefügt, was die Sache deutlich erleichtert.
Das Resultat ist verblüffend: Der Computer überhitzt gar nicht; weder im Winter noch bei tagelangem Betrieb; und ist unglaublich leise. Die Wasserkühlung ist eine mehr als überzeugende Alternative; langfristig werden Wasserkühlungen sich zweifellos gegen konventionelle Kühlsysteme behaupten.

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