Seit gestern ist die freie Suchmaschine der Wikipedia-Macher online.
Sie unterscheidet sich allerdings stark von herkömmlichen Suchmaschinen wie Google (zwei Drittel Marktanteil), Yahoo (14%) oder Microsoft MSN (4%). Bei Wikia entscheidet nicht die Software über die Gewichtung einer Seite, sondern letztlich die Benutzer selbst.
Durch Bewertungen und Kommentare sollen Nutzer Websites einschätzen, und Wikia soll Suchergebnisse gemäß dieser Einschätzungen staffeln. Eine Idee, die auf viel positive Resonanz trifft; vor allem, weil, so Jo Groebel, der Direktor des Deutschen Digital Instituts in Berlin, Monopolstellungen wie die von Google im Netz auf großes Misstrauen stoßen. Ferner werden soziale Netzwerke immer wichtiger. Es liegt also nahe, eine Suchmaschine mit nutzergenerierten Inhalten zu betreiben.
Mehr als Potenzial ist Wikia allerdings momentan noch nicht - die Suchmaschine erfasst nur einen Bruchteil aller Websites, und einen Tag nach ihrem Start sind auch die benutzergenerierten Inhalte noch relativ überschaubar. Dennoch räumen Experten dem Projekt von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gute Chancen ein, zumindest eine Nische zu erobern. Bleibt abzuwarten, wie die Suchmaschine mit der lachenden Wolke sich entwickelt.
März 7th, 2008 um 12:34
Jetzt, da der Start schon ne Weile her ist, muss ich sagen, dass meine Erwartungen bei weitem nicht erfüllt wurden.
Noch immer werden kaum relevante Seiten gefunden, in Deutsch ohnehin nicht, aber auch die engl. Suchergebnisse lassen stark zu wünschen übrig.
Aber man soll ja nie nie sagen, vielleicht (hoffentlich) wird es ja noch was…
Juli 10th, 2008 um 18:54
[…] auch irgendwie dabei behilflich sein, die bislang nicht sonderlich erfolgreiche Suchmaschine Wikia Search zu verbessern. Artikel versenden Artikel drucken function toggleLayer(div_id) { […]
Juli 29th, 2008 um 21:04
[…] es kaum einem Mitbewerber, egal ob Microsoft (SMN Search), Yahoo! oder der Wikipedia Foundation (wikia) gelungen ist, dem Branchenprimus größere Marktanteile abzutrotzen, könnten die […]