Computerview

Computer, Notebooks & Computerzubehör
 


Archiv: April, 2008

Eingebettete Systeme

Autor: Felix
abgelegt in: Glossar

Computer finden längst nicht nur in der Form von Stand-alone-PCs Anwendung. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden in die verschiedensten technischen Systeme kleine Computer „eingebettet“. In den ersten Jahren waren vor allem militärische Systeme wie die Zielleit-Elektronik amerikanischer Bomber mit zunächst noch analogen Rechnern ausgestattet. Seit einigen Jahren werden aber Vorhersagen gemacht, dass auch Geräte des täglichen Gebrauchs wie Mikrowellen bald über komplizierte Rechensystemen verfügen werden, die unter anderem das “Internet der Dinge” ermöglichen sollen.
Manche Systeme wie die Bordelektronik von Autos haben so spezielle Anforderungen zu erfüllen, dass die in ihnen verwendete Software nichts mit den uns bekannten Formaten zu tun hat.


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Windows CE

Autor: Felix
abgelegt in: Glossar

Windows CE ist das Betriebssystem, das Microsoft für mobile Geräte wie Handheld-PCs und Portable Media Player, und für eingebettete Systeme anbietet.

Da die vielen unterschiedlichen Hardware-Plattformen für das CE-OS über viele unterschiedliche Funktionalitäten verfügen – zum Beispiel brauchen Geräte ohne Internetzugang die Unterstützung von TCP/IP nicht – wird das Betriebssystem stets für seine konkreten Einsatzgebiete modifiziert und angepasst. Aus diesem Grund sorgen die Gerätehersteller, nicht jedoch Microsoft selbst für die Wartung durch Systemupdates.
Für die Verbindung mit dem Internet und mit anderen Geräten unterstützt CE unter anderem Blutetooth und IEEE 802.11. Der Internetzugang wird außerdem durch die Unterstützung des TCP/IP-Standards ermöglicht.
Seit 2006 wird die aktuelle Version 6.0 verkauft. Nach wie vor finden aber auch ältere Versionen wie 5.0 in neuen Geräten wie jüngst beim Media Player von TG Sambo Verwendung.


Kleine Geschichte des OS Windows CE


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TG ist ein koreanischer Computerhersteller, und als solcher eher ein Konkurrent von IBM als von Apple. Mit seinem neuen – bisher noch namenlosen – Personal Media Player jedoch will die Firma ihre Position bei den Portable Devices stärken. Das Gerät kommt mit einer gegenüber dem iPod erweiterten Funktionalität und vereint diesen gewissermaßen mit dem iPhone: Neben der Wiedergabe von Audio- und Videodaten ermöglicht eine WiFi b/g-Schnittstelle das Surfen im Internet, und über T-DMB kann man sogar Fernsehsignale empfangen. Dies ist insbesondere für künftige deutsche Kunden interessant. Denn T-DMB ( für Digital Multimedia Broadcasting) ist ein auch hier gängiger Standard für digitales Fernsehen. Seit 2006 ist der kommerzielle Dienst ‘Mobiles Fernsehen Deutschland’ auf Sendung. Zur Einführung brachte übrigens der ebenfalls aus Korea stammende Hersteller Samsung das erste in Deutschland verfügbare T-DMB-Phone auf den Markt. Der Standard eignet sich auch zum Empfang von Radiosignalen.
TG Sambo PMP Der PMP hat ungefähr die Größe einer Handfläche, ist also nicht ganz so handlich wie die aktuellen iPod-Modelle. Der zur Verfügung stehende Platz wird dafür konsequent genutzt, der Bildschirm – ein Touchscreen – hat eine Bildschirmdiagonale von ganzen 4,8 Zoll. Als Betriebssystem wird Windows CE 5.0 verwendet. Der von Alchemy stammende Prozessor bietet eine Taktrate von 700 Mhz.
TG hat bisher lediglich die Markteinführung für Korea bekannt gegeben. Wenn die üblichen Kinderkrankheiten aufgetaucht und wieder behoben worden sind, steht wohl auch dem Debüt in Deutschland nichts mehr im Wege. Auf den Erfolg darf man gespannt sein: Einen Media Player, mit dem man auch Fernsehen kann, haben bisher weder Nokia noch Apple vorzuweisen.


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MacBook Pro: Die 3. Generation

Autor: Felix
abgelegt in: Notebook

Wer bezahlt heute für ein Notebook mit einem Standardprozessor 2500 Euro? Richtig, nur Mac-Liebhaber tun das. Es gibt dafür aber einige gute Argumente.
MacBook Die MacBooks waren die ersten Computer von Macintosh, bei denen Prozessoren von Intel verbaut wurden. In der aktuellen Version finden die Penryn-Chips Verwendung, die sich durch eine Verarbeitungsdichte von bis zu 45 Nanometern auszeichnen und so eine hohe Geschwindigkeit erreichen. Die übrigen Kenndaten sind zwar respektabel, aber nicht überragend: Der Arbeitsspeicher hat eine Kapazität von 2 GB, die Festplatte eine Größe von 200, bzw. 250 GB. Mit einer Bildschirmauflösung von maximal 1920×1200 Pixeln (bei der Version mit 17’’-Display) zeigt Apple hingegen, dass es vor allem auf Optik und Benutzerfreundlichkeit Wert legt. Dies zeigt sich auch an der Verwendung eines sog. Multi-Touch-Trackpads. Dies ist ein Trackpad, das mit mehreren Fingern bedient wird. Beispielsweise kann die Größe eines Fensters durch Auseinanderziehen zweier Finger skaliert werden. Das Trackpad macht auf diese Weise der Maus bei fast allen Anwendungsmöglichkeiten Konkurrenz. Je Nach Ausstattung und Bildschirmgröße (15” und 17”) variieren die Preise der aktuellen Modellreihe zwischen 1800 und 2500 Euro.


Vorstellung der Features des MacBook Pro auf der Messe iLife 2006.


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Ein kleiner Rückschlag für das „Internet der Dinge“

Spot Watch von Abacus: Eines der letzten am Markt verbliebenen Modelle.Mit seinem Entwicklungsprogramm „smart personal object technology“, kurz SPOT, versucht Microsoft, sein Geschäft vom Computer als Träger der eigenen (Software-)Produkte auf andere elektronische Konsumgüter auszuweiten. Die Anstrengungen gehen dahin, die Funktionsweise von elektronischen Haushaltsgeräte mit Hilfe intelligenter Software auf die persönlichen Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen. Die erste Frucht dieser Bemühungen war 2004 die zunächst in den USA und in Kanada angebotene SPOT-Watch. Die Uhr empfängt im Rahmen von sogenannten „Service-Plans“ Informationen wie Wetter- und Vorkehrsvorhersagen vom Microsoft eigenen Informationsdienst MSN Direct. Es handelt sich also um die Funktionalitäten, die auch gerade im Internet unter dem Namen Widget populär werden.  Dabei trifft streng genommen der Untertitel dieses Artikels auf das SPOT-Programm nicht zu. Denn die Uhr ist nicht durch ein WLAN-Netz ansprechbar, sondern ähnlich wie Funkuhren über ein Radiosignal. Der kommerzielle Erfolg der SPOT-Watches blieb jedoch bisher aus. Microsoft hat sich daher nun entschlossen, den Support für das System einzustellen. Seit längerem schon deutete sich auch ein Rückzug der assoziierten Uhrenhersteller an: Suunto etwa zog seine SPOT-Produktpalette nach kurzer Zeit vom Markt zurück.
Ein Verkehrsservice von MSN Direct. Die Rückkehr der Digitaluhr fällt also wohl ins Wasser. Darüber müssen aber weder Nutzer, noch Microsoft selbst traurig sein: Im Zeitalter der Tablet-PCs, Smartphones und Blackberries können Internetzugriffe von unterwegs auch ohne die SPOT-Watch realisiert werden, Microsoft ist mit Windows Mobile hier bereits gut im Geschäft.


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Der Chef des Elektronikkonzerns Samsung, Lee Kun-hee, ist zurückgetreten.

In einer Pressekonferenz entschuldigte er sich öffentlich für die Probleme, die sein Verhalten der Nation zugefügt hätte. Zusammen mit Lee Kun-hee traten Lee Jae-yong, der Sohn des Vorsitzenden, und Vize-Vorsitzender Lee Hak-soo zurück.

Lee-Kun-hee werden Steuerhinterziehung und Untreue vorgeworfen, so soll innerhalb von Samsung eine Schmiergeldkasse mit über 125 Euro geführt worden sein.

Ins Gefängnis muss Samsungs Chef wohl nicht, in der Vergangenheit hätten sich südkoreanische Richter laut taggesschau “unter Verweis auf einen möglichen Schaden für die Wirtschaft oft relativ nachsichtig mit angeklagten Managern gezeigt”.

Trotzdem, ein erster Schritt zu neuen Reformen bei Samsung ist getan.


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Nvidia lässt sich nach dem riesigen Sprung in Sachen Leistung bei der 8er Serie offensichtlich Zeit mit Neuerungen in Sachen Grafikkarte.

Die neue Geforce 9, die NVidia Geforce 9800 GTX, bietet innendrin nichts sonderlich revolutionäres. Der Chip ist eine getunte Version der in der 8800 GTS verbauten Rechnereinheit. Mit 512 MB verbautem Speicher ist die Geforce 9800 GTX nicht viel mehr als eine übertaktete GeForce 8800 GTS.

Diese Lässigkeit in der Präsentation neuer Grafikkarten kann NVidia sich leisten, weil im Moment keine ernsthafte Konkurrenz vorhanden ist. Intel steigt zwar ins Grafikkartengeschäft ein, und ATI erholt sich langsam wieder, aber zur Zeit ist die 8er Serie von NVidia einfach Spitzenreiter.

Deswegen werde ich, sollten die Nachfolgemodelle der Geforce 9 nicht große Überraschungen bieten, diese Generation von NVidia mit Sicherheit überspringen. Eine 8800 GTS reicht für aktuelle Anwendungen (und nur Spiele brauchen zur Zeit eine so schnelle Karte) vollkommen aus.


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Endlich - Ab in den Cyberspace! © flickr / JOHNNIE W@LKER

An der Universität Tübingen wird zur Zeit am “Cyberwalk-Project” gearbeitet.

Die Idee ist nicht neu: Der Mensch bekommt ein Headset verpasst, welches ihm Bilder, Töne und Räumlichkeit simuliert, während unter seinen Füßen ein Laufband seine Schritte ausgleicht. So bewegt er sich nicht vom Fleck, es kommt ihm aber so vor, als ginge er mit normaler Geschwindigkeit durch die Virtual Reality. Neu am Cyberwalk-Project ist, dass es besser funktioniert als alles, was bisher entwickelt wurde. Das liegt mit an Größe und Geschwindigkeit des Laufbandes, vorherige Konstruktionen waren stets zu klein und zu langsam.

“Diese Plattform ist die erste die bei annehmbarer Größe (4,6×4,6) und normaler Gehgeschwindigkeit (>1,4m/s) zuverlässig und wartungsarm funktioniert.” so der Kommentar von Erbauer Martin Schweiger zu diesem Artikel.

Das Youtube-Video zeigt: Klar ist ein Lag vorhanden und sprinten werden die aus gutem Grund nicht, aber es funktioniert tatsächlich! Was man daraus für Anwendungen basteln kann…

Von der virtuellen Bibliothek zum Adventure im alten Rom - wenn es tatsächlich klappen sollte, programmierte Welten zu begehen, dann wird möglich, wovon Science-Fiction-Autoren seit einem halben Jahrhundert träumen.


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Sprachsteuerung, ein Segen für die Menschheit… © flickr / racatumba

Interessanten Artikel bei zdnet gefunden. Windows- Sprachsteuerung… Hm. Keine sehr rühmliche Vergangenheit (*hust* Präsentation *hust*), aber zumindest scheint es, als könne Vista bestimmte voreingestellte Befehle befolgen.

Meine Frage: Was bringt das? Bisher nichts. Ich kann unter Vista nicht mal Befehlsketten konfigurieren, die auf einen bestimmten Wortlaut hin abgerufen werden. Das funktioniert beispielsweise unter Mac Os X schon besser, natürlich da auch nur mit Abstrichen. Auf meinem Laptop habe ich es aber schon mal hinbekommen, auf den Befehl “Internet” eine Verbindung herzustellen, Browser, Mailprogramm und ICQ zu öffnen und dann noch ein bestimmtes Lied in iTunes zu starten.

Dagegen wirkt die Sprachsteuerung unter Windows Vista gelinde gesagt etwas mager. Ist ja schön, dass sie bei allen Versionen von Basic bis Ultimate dabei ist, aber für Desktopaufgaben ist die Mausbedienung einfach fünfmal schneller. zdnet nennt als sinnvolles Betätigungsfeld die Eingabe von Texten, aber ehrlich gesagt schreibe ich schneller, als ich rede, und das auch wesentlich fehlerfreier.

Meinetwegen ist die funktionierende Vista-Sprachsteuerung ein schöner Schritt in Sachen Technik (bis die vollends stimmt, werden sicherlich noch ein paar Jährchen vergehen), aber bevor sich da nicht die wirklich intelligenten Leute dransetzen und ein paar sinvolle Anwendungen für diese Art der Steuerung entwickeln, bleibt sie für mich reine Spielerei.


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Der rasante Ausbau der Infrastruktur für das Internet macht es möglich: Mittlerweile sind Geschwindigkeiten, die noch zur Jahrtausendwende astronomisch hoch schienen, für den durchschnittlichen Internetnutzer alltäglich geworden. Verschiedene Internet-Anbieter bieten Raten über 20 Mbit an - man erinnere sich nur mal zehn Jahre zurück, als man mit tutendem Analog-Modem versucht hat, seine Nachrichten abzurufen…

Der Geschwindigkeitszuwachs macht das Netz für verschiedene Business-Dienste noch attraktiver. Was früher an mangelnden Streaming- oder Download-Raten scheiterte und meist einen etwas amateurhaften Touch hatte, kommt heute hochprofessionell daher: Die Rede ist von Download Portalen. Nicht von den illegalen, die sich zum Beispiel des BitTorrent- Protokolls bedienen und damit bereits seit einiger Zeit sehr hohe Downloadraten erzielen können. Nein, die Firmen selbst stellen ihre digitalen Produkte ins Netz.

Die Welt vernetzt sich immer mehr © flickr / meyshanworld

Alles, was sich digital speichern lässt, kann ich mittlerweile legal herunterladen. Was als Reaktion der Musikindustrie auf zunehmende Verlusteinnahmen durch Raubkopien begann - der iTunes-Store bietet mittlerweile alle auf dem Markt erhältlichen Songs in guter Qualität zum Einzeldownload - setzte sich in anderen Bereichen fort. Ich kann bei Anbietern wie Maxdome Filme herunterladen, im offiziellen Sony-Shop meine PSP Spiele downloaden oder mir ganze Betriebssystem-CDs als digitales Image ziehen, statt sie in der Box zu kaufen.

Damit einher geht die immer stärkere Bindung des Freizeitgeschehens an den Computer. Der Fernseher wird, sollte sich die Online-Videothek durchsetzen, in ein paar Jahrzenten ausgedient haben. Musik, Spiele, Bücher, Programme - alles wird in Zukunft über das Internet bestellbar und sofort zu nutzen sein.

Ein Nachteil dabei ist sicherlich der Verlust der Wertschätzung des einzelnen Produktes, gerade, was Musik und Filme betrifft. Wenn alles auf einen Knopfdruck zu haben ist, hat es schon heute nicht mehr den gleichen Stellenwert wie ein Kinobesuch oder ein Konzert (bzw ein Fernsehabend und eine CD). Trotzdem, gerade weil es immer noch möglich ist, sich diese ganzen Dinge ungestraft illegal zu besorgen, ist es wichtig, eine legale Alternative anzubieten, die funktioniert.


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