Computerview

Computer, Notebooks & Computerzubehör
 


Archiv: Juni, 2008

Dells neue Laptop-Serie hört auf den Namen “Studio” und kommt mit auf Stil getrimmtem Äußeren, durchaus annehmbaren 549 bzw 679 Euro und einigen netten Features daher.
Dell Studio 15l

Offenbar hat sich der Trend zu einer ansprechenden Hülle jetzt auch bei den PC-Notebooks durchgesetzt. Was einst Apple vorbehalten war - Computer die gut aussehen - darf zumindest im Fall des “Studio”-Laptops getrost als Attribut für einen Windows-PC vergeben werden.

Dell Studio 17Innendrin ist, wie so oft bei preiswerten Rechnern, Mittelmaß angesagt. Studio 15 ist mit 1,83 Ghz Dual Core T2390 oder Core 2 Duo T5550 und bis zu 2MB L2-Cache für ein Laptop aber in Ordnung. Studio 17 bietet dann etwas mehr Leistung für 100 Euro mehr. Spiele spielen wird man nicht darauf, für die tägliche Dosis Internet und EMail reicht die Leistung aber allemal.

Dell Studio FamilyEin Plus ist die Größe des Monitors - 15 und 17 Zoll sind für Laptops dieser Preisklasse sehr gut. Das billigere Netbook von Aldi beispielsweise hat nur ein 10 Zoll Display. Wo innen keine Rekorde in Sachen Geschwindigkeit abgegriffen werden können, legt Dell natürlich Wert darauf, das Drumherum entsprechend auszustatten. Features wie ein aufrüstbares Blu-Ray Laufwerk, HD-Darstellung von Filmen und optionaler WLAN Zugang sind nett, und die vielen Farben, in denen das Laptop zu haben ist, sorgen für mehr Individualität.

Klar, Leistungsmonster sind die neuen Dell-Rechner nicht. Für den Gelegenheitssurfer oder gut ausgerüsteten Studenten sind die “Studio”-Laptops aber ideal: Hier wird genügend große Bildfläche mit ausreichend Leistung für alle “normalen” Anwendungen zu einem günstigen Preis geboten.


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Vaio steht für eine der besten Produktserien im Bereich Notebooks. Bis auf die furchtbare komplizierte Namengebung der einzelnen Rechner stimmt hier einfach alles. Für bis zu 2700 Euro gibt es ultraleichte Rechner (ab 1200 Gramm), die jedoch keine Subnotebooks im eigentlichen Sinne sind, sondern die volle Leistungsfähigkeit von PCs besitzen. Das Flagschiff, der TZ31, kommt mit einem elf Zoll großen Bildschirm und dem Intel Core 2 Duo Mobile Prozessor U7700 mit immerhin 1,33 Ghz Taktfrequenz.
Im Preis knapp unter der TZ-Serie befindet sich die SZ-Baureihe. 1,8 Kilogramm liegen ebenfalls deutlich unter dem Durchschnitt, außerdem bekommt der Kunde hier mit dem 2,5 Ghz schnellen IntelCore 2 Duo T9300 (SZ71-VN) einen schnellen Prozessor, als ihn der teuerste Sony-Laptop bietet. 250 Gigabyte Speicherplatz auf der Festplatte und 4 GB im RAM sind ebenfalls sehr gute Werte. Der etwas größere, hintergrundbeleuchtete Bildschirm (TFT, 13,3 Zoll) bietet eine Auflösung von 1280×800 Pixeln. Soviel passt selbst bei WXGA-Bildschirmen normalerweise nur auf 15,4 Zoll. Das schlanke Gewicht scheint vor allem durch zwei Eigenheiten des Rechners zustande zu kommen. Da ist zum Einen das Fehlen eines Brenners, mit dem Vaio kann man CDs und DVDs jegliche Art(+/- R,+/-RW) lediglich abspielen. Außerdem hat der PC ein enorm platzsparendes Gehäuse,  dessen Tastaturfläche eine leichte Neigung hat (was das Tippen sehr erleichtert).

Als Stoßschutz – der Rechner soll nach Firmenangaben „ultraportabel“ sein (was immer das heißt) – für die Festplatte wird die G-Sensor HDD Shock Protection verwendet. Der Sicherheit gegen Hacker dient hingegen eine biometrische Fingerabdruckerkennung, wie sie beispielsweise auch Dell verwendet. Um der Vorgabe der „Ultramobilität“ zu genügen, werden alle Notebooks der Baureihe zudem mit UMTS-fähigen WWAN-Antennen ausgestattet. Zum Schluss ein kleiner Nachteil: www.notebookcheck moniert bei einem Test, dass man den Lüfter schlecht reinigen kann. Dieses Problem wird wohl vor allem damit zusammenhängen, dass das Gehäuse extrem klein ist.

Kommerzielle Vorstellung der SZ-Serie von Buy-TV


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Windows Vista angeblich das am wenigsten angreifbare OS. Verein bietet kostenlose Security-Checks übers Internet.

Angriff aus dem Web.Der Verein Desine, der nach eigenem Bekunden vollkommen unabhängig ist (PCWelt), hat über fünf Monate lang rund eine Viertelmillion PCs untersucht und beim aktuellen Betriebssystem von Vista die wenigsten Sicherheitslücken entdeckt. Deutlich schlechter schnitt XP ab, wo in 12 % der Fehler OS-seitige Lücken gefunden wurden (Vista: 5%).
Natürlich wird die „Sicherheitslage“ des eigenen Rechners nicht allein durch das Betriebssystem beeinflusst. Mögliche andere Sicherheitslücken sind zum Beispiel Dienstprogramme, die rechnerinterne Funktionen an Prozesse auf andere Rechner zur Verfügung stellen. Dies ist beispielsweise bei der gemeinsamen Benutzung von Druckern häufig der Fall, tritt aber auch bei vielen Internentanwendungen auf. Schlechte Konfiguration und ein gutes Hackerprogramm genügen dann, damit Daten auf dem eigenen Rechner manipuliert werden. Um die Gefahr solcher Übergriffe einschätzen können, bietet „Deutsches Sicherheitsnetz“ eine kostenlose automatische Überprüfung möglicher Sicherheitslöcher übers Internet. Überprüft werden Standards wie etwa, ob man die jeweils aktuellen Browserversionen hat. Daneben geht es auch um kompliziertere Probleme ein so genanntes „RPC-Sicherheitsloch“. RPC bedeutet „Remote Procedure Call“, also den Aufruf von Programmfunktionen auf einem Rechner durch einen anderen Rechner. Ein weiteres Problem sind offene Ports. Computer werden im Internet über sog. Ports angesprochen (Port 80 wird etwa meistens für Internetserver verwendet). Sind diese Ports nicht ausreichend geschützt, können ebenfalls ungewollte Übergriffe aufs Netz passieren. Angeblich enthält die nur ca. 2 Minuten dauerende Überprüfung auch einen Test auf Viren und Würmer, aber dazu müsste die ganze Festplatte (übers Internet!) überprüft werden, und das geht zum Glück nicht so leicht.


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Verkaufe Vista, verschenke XP

Autor: Felix
abgelegt in: Software

Dell und Microsoft bieten ein „Downgrade Right“ für das alte Betriebssystem XP an.

Windows XP war relativ lange auf dem Markt und, daher gibt es eine Menge Software, die noch nicht (in einigen Fällen vielleicht niemals :+) ) für Vista angeboten wird. Wenn XP nun Ende dieses Monats aus dem Handel verschwindet, sollen aber Umsatzeinbrüche für Microsoft und für die PC-Hersteller vermieden werden. Aus diesem Grunde wird den Kunden das so genannte Downgrade-Recht eingeräumt. Wer einen PC mit Vista-Software kauft, bekommt das Betriebssystem XP gleich dazu. Allerdings sind die Detailregeln kompliziert.

Dell stellt diesen Service unter anderem bei einigen Rechnern der Vostro-Baureihe zur Verfügung. Dort kann man sich das alte OS sogar ab Werk (zu einem Aufpreis von 15 Euro) vorinstallieren lassen (Dell). Jedoch eignet sich dieser Service nur dazu, den Upgrade vom einen auf das andere Betriebssystem zu verzögern. Umgekehrt geht das ganze aber nicht: Man bekommt nicht einfach einen PC, der mit Vista läuft, und eine XP-Installations-CD mit Lizenz dazu.

Nur noch diesen Monat im Handel: Windows XPTatsächlich möchte Microsoft sein altes OS nicht einfach so verscherbeln. Das Unternehmen erläutert auf seiner Homepage das Programm: “Sie können Ihrem Kunden Windows Vista Business bzw. Windows Vista Ultimate am neuen Rechner installieren und dem Kunden dann als zusätzliches Service die Installation von Windows XP Professional anbieten”. Dies passiert, wenn der Kunde den Rechner bereits gekauft hat. Dann muss der Endbenutzer, wenn er XP Professional oder Windows XP Tablet PC Edition dazu bekommen möchte, dem PC-Hersteller eine eigene lizenzierte Installations-CD für XP aushändigen. In diesem Fall bekommt er also lediglich ein Upgrade von bspw. XP Home auf XP Professional. Außerdem beschränkt Microsoft das Downgrade-Recht auf Vista Ultimate und Vista Business. Bei diesem komplexen System ist es kein Wunder, das bislang nur Dell die Möglichkeit der Downgrade Rights nutzt.


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Screeshot des Add-Ons GooglePreview mit ThumbnailsAm neuen Firefox überzeugt die meisten Nutzer sicher vor allem der hohe Nutzerkomfort; gegenüber der alten Version und vor allem dem Internet Explorer bietet die Version 3.0 viele kleine Features, die etwa das Verwalten von Lesezeichen erheblich vereinfachen. Das vielleicht stärkste Argument für den Open-Source-Browser liegt jedoch in den vielen zusätzliche erhältlichen Add-Ons. Mit diesen frei integrierbaren Softwaremodulen kann man die Funktionalität des Programms auf seine persönlichen Nutzungsgewohnheiten abstimmen. Sie Seite mozilla.addons ist das wichtigste Portal zum Download von Firefox-Add-Ons. Im Folgenden seien einige populäre Add-Ons erwähnt, die sicher fast jedem User irgendwie von Nutzen sein könnten.

Da ist zum Einen Clippings. Dieses Tool ermöglicht es, kleine Textpassagen zu speichern und mit einem Rechtsklick in beliebige HTML-Formulare zu integrieren. Praktisch ist das nicht nur zum Ausfüllen der immer gleichen Formulare (Name, Adresse, Kontonummer…). Größe und Position des Bildes in diesem Artikel habe ich zum Beispiel im Quellcode der Seite mit einem HTML-Tag bestimmt, der als Clipping abgespeichert ist.
Der Zusammenarbeit mit Google bietet das Add-Ons „Google Preview“ . Es fügt Thumbnails (kleine Vorschaubilder) zu HTML-Links in Google-Ergebnislisten ein. So bekommt man einen besseren Überblick über Suchergebnisse und muss nicht jeden Link einzeln aufrufen. Die gleiche Funktionalität für Links in HTML-Seiten bietet Cooliris Preview . Insbesondere bei solchen genuinen Internetfunktionen ist jedoch Vorsicht geboten; das Thumbnail kann nur durch einen internen Aufruf der entsprechenden Seite produziert werden, und das belastet natürlich die Internetverbindung. Man spart hier also nur einige Mausklicks, nicht aber Bandbreite.
Auf das Look&Feel des Browsers zielt das Add-On ColorfulTabs. Dieses Tool ist dazu gedacht, Seiten verschiedener Kategorien verschiedene Farben zuzuordnen. Wenn der Browser also etwa zehn Tabs zugleich anzeigt, lässt sich der eine wichtige Tab durch eine bestimmte Farbgebung von den anderen abgrenzen, und so findet man ihn leichter.

Man könnte noch viele tausend andere Beispiele für nützliche Add-Ons bringen. Klar ist jedenfalls: Die „Geschwindigkeit“ eines Browser sollte man nicht danach bemessen, wie schnell er aufgerufene Seiten anzeigt. Vielleicht noch wichtiger ist, wie man sich im Internet „zurechtfindet“. Und dabei sind Add-Ons geniale Helfer.


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Prototyp des „Fennec“ ist bereits zum Testen vorgestellt worden.

In den nächsten Jahren wird die Möglichkeit, mit Blackberrys und anderen Handheld-Geräten im Internet zu surfen, dank besserer Übertragungstechniken immer stärker genutzt werden. Klar, dass das Mozilla-Team, welches mit dem Firefox die einzig ernsthafte Konkurrenz zum Internet Explorer anbietet, auch auf diesem Terrain versucht. Im letzte Oktober war die Mozilla Mobile Initiative“ ins Leben gerufen worden, und in den letzten Wochen wurde bereits ein erster „Pre-Alpha“-Prototyp ausgewählten Journalisten zum Test vorgelegt.

Die Funktionalitäten des Browser sollen an jene des Firefox 3.0 angelehnt sein. Zum Beispiel wird es möglich sein, eine angewählte Seite mit einem Klick zu bookmarken. Zusätzlich gibt es eine Lupenfunktion. Den vollen Funktionsumfang eines PC-Browsers wird aber auch Fennec nicht bieten.

Immerhin ist bereits der Prototyp beeindruckend schnell. Das PC_Portal ars technica verglich die Leistung mit dem bereits zum Verkauf stehenden Mobile-Browser MicroB, der unter anderem in Geräten von Nokia Verwendung findet. Der Test ergab, dass die Ausführung von Java-Script-Programmen durch den Fennex nahezu sechsmal so schnell wie der des MicroB erfolgte.firefox

Nach Aussage des Mozilla Mobile – Direktors Jay Sullivan steht die Entwicklung des Programms jedoch noch eher am Anfang (arstechnica.com). Eine bislang ungelöste Herausforderung ist die Benutzerschnittstelle, an die ja bei mobilen Geräten mit kleinen Monitoren naturgemäß besonders hohe Erwartungen gestellt werden. Mozilla hofft hier auf die Mithilfe externer Programmierer. Vor allem soll der neue Browser Add-Ons unterstützen und so wie der PC-Browser durch eine variable Anzahl von Zusatzfunktionen ergänzt werden können.Ein weiteres Ziel ist es, webbasierte Anwendungen für Fennec zugänglich zu machen. Dienste, wie sie über AJAX oder SQLite angeboten werden, sollen einen Ersatz für lokal gespeicherte Programme bieten.

Im August soll bereits der erste, voll funktionsfähige Prototyp zum freien Download zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin darf sich die Mozilla-Gemeinde über den Erfolg des Firefox 3.0 freuen: Bereits am ersten Tag nach der Veröffentlichung wurde das Programm acht Millionen Mal gedownloadet. Die Redaktion des Guiness-Buch der Rekorde prüft gerade, ob damit tatsächlich eine neuer Download-Weltrekord aufgestellt wurde (ZDNet).


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E-Books - Der neue Hype?

Autor: Christian
abgelegt in: Allgemein, News

Im digitalen Zeitalter erwischen wir gerade die jüngere Generation wohl immer seltener mit einem echten Buch in der Hand. Das hat verschiedene Gründe. Als Nachschlagewerk hat sich das Internet mit seinen vielen Recherchemöglichkeiten etabliert, eine spannende Fantasy Story möchte ich nicht nur lesend begleiten, sondern am besten selbst mitgestalten – dies bieten die diversen Online-Rollenspiele oder auch MMORPGs.

E-book - eine Alternative ? © flickr / Tscherno

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In unserer heutigen Welt beschäftigen wir uns immer wieder mit neuen technischen Möglichkeiten, um mehr aus unseren Rechnern zu holen, um noch hochkarätigere Software nutzen zu können und den Anforderungen der neuesten Spiele gerecht zu werden. Die Grafikdarstellung steigt qualitativ immer weiter an, die Pausen zwischen Neuerungen auf dem Markt werden immer kürzer. Das war nicht immer so.

Moderner Rechner © flickr / visual velocity pc

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In der Mechanik nennt man ein Gerät „auskonstruiert“, wenn es sich technisch nicht mehr verbessern lässt; die Form eines Brecheisen ist ein Beispiel hierfür. Bei Softwareanwendungen könnte man auf den Gedanken kommen, Internetbrowser seien mittlerweile so anwenderfreundlich, dass zusätzliche Features lediglich die Komplexität nund den Lernaufwand für den Nutzer erhöhen könnten. Wer das glaubt, wird ab heute von der Mozilla Foundation eines Besseren belehrt. Mit Firefox 3.0 ist es gelungen, auch für die abwegigsten Bedien-Situationen noch Erleichterungen zu schaffen. Nicht umsonst heißt das Motto der neuen Version: „Der Browser, der alles hat, hat jetzt noch mehr“.
Die Verwaltung von Tabs und Lesezeichen ist enorm vereinfacht worden. Nutzer konnten sich davon bereits vor einigen Wochen anhand des Release Candidates von Firefox 3.0 überzeugen. Einige interessante Kleinigkeiten sind seitdem hinzu gekommen.

Ein rechter Mausklick auf ein Textelement einer HTML-Seite bietet die Option, eine Google-Suche für markierten Text durchzuführen. Gegen die berüchtigte „Scrollblindness“ hilft, dass das Scrollen mit den Richtungstasten jetzt beinahe stufenlos vor sich geht. Bei Windows kann man mit der Option „Ruhezustand“ den Rechner herunterfahren, um beim nächsten Hochfahren den alten Bildschirm mit allen geöffneten Programmen wieder angezeigt zu bekommen. Auch Firefox bietet diese Option für ein Programm, in dem es Benutzer-Sessions speichert.
Benutzerfreundlichkeit: Beim Internet Explorer trifft man häufig auf eher lästige Dialoge, wie etwa, ob man ein Passwort für eine bestimmte Seite speicher möchte. Angenommen, ein Passwort soll für eine Seite immer wieder neu eingegeben werden, weil es sich um besonders sensible Inhalte handelt; bei anderen Seiten möchte man sich hingegen die Option offenhalten, Passwörter zu speichern. Firefox bietet nun einen eingebetteten Dialog, der die Navigation auf der Seite nicht beeinträchtigt. Zudem wird automatisch eine Liste der aktuell meistbesuchten Seiten erstellt. Nützlich ist dies zum Beispiel, wenn diese Seiten nicht gebookmarkt werden oder tief im Archiv verborgen sind.

Aber auch „unter der Haube“ hat die Version 3.0 einige Verbesserungen erhalten. Angeblich ist die Geschwindigkeit, mit der Seiten angezeigt werden können, gegenüber dem Vorgänger um über 200 Prozent gesteigert worden.

LogoMozilla verspricht sich offensichtlich einigen Erfolg mit dem neuen Programm. Für heute wurde ein „Download-Day“ ausgerufen: Es ist geplant, einen neuen Guiness-Weltrekord für Downloads einer Datei an einem Tag aufzustellen. Obs geklappt hat? Näheres wird man wohl erst morgen erfahren, FIrefox hält sich momentan noch bedeckt.


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Wer sich einen neuen Rechner zulegen möchte, steht heutzutage vor der Qual der Wahl, so viele Hersteller, so viele unterschiedliche Modelle. Wo liegen die Tücken? Wo liegen die Vorteile? Was ist vielleicht schon zu viel für mich und was brauche ich aber mindestens?

Bevor man sich all diese Fragen stellt, sollte man sich erstmal überlegen, wie und vor allem wo will ich denn das Gerät nutzen. Habe ich nur einen festen Platz für die Nutzung und beabsichtige nicht, das Gerät überall mitzunehmen, dann ist wohl ein Standrechner für mich vor zu ziehen. Will ich die Möglichkeit haben, auch mit dem Gerät immer mobil zu sein, brauche ich es beispielsweise beruflich oder für das Studium, nehme ich es mit zu Freunden oder ins Cafe wo ich drahtlos surfen kann, dann ist aus diesen Gründen ja nur ein Laptop sinnvoll.

laptop_2_239357 © Barbara Eckholdt / PIXELIO

Neben diesen Grundgedanken sollte man sich aber auch noch über weitere Faktoren im Klaren sein. Im Wartungsfall zum Beispiel hat man mit einem mobilen Gerät eher das Nachsehen. Während bei einem Standrechner meistens einfach das defekte Teil getauscht werden kann -meist ohne größere Eingriffe und mit geringeren Kosten, geht ein Tausch bei einem Laptop meistens mit einer Einsendung, langer Wartezeit und – falls kein Garantiefall – definitiv höheren Kosten einher.
Auch eine spätere Aufrüstung sollte man im Hinterkopf haben. Wenn der Laptop nach einiger Zeit mal nicht mehr so schnell ist, wie es aktuelle Anwendungen erfordern oder sich die meist kleinere Festplate langsam mit wertvollen Daten füllt, dann müssen Erweiterungen her.

Bei einem Standrechner kein Thema, hier kann kurzerhand das gewünschte Teil ersetzt oder noch besser ergänzt werden, und dank der Fülle an Anbietern bekommt man hier auch meistens einen guten Preis. Aber hier fängt das Dilemma bei einem Laptop schon an, es kann nicht einfach so alles getauscht werden wie bei einem Standgerät, oftmals nur der Arbeitsspeicher (zu unproportional höheren Preisen) oder die Festplatte. Und beim Tausch des Datenspeichers geht dann nicht nur die ursprüngliche Kapazität, sondern auch die Installation mit flöten.
In vielen Geräten ist aufgrund der kompakten Bauweise und aus Kostengründen vieles nicht gesteckt, sondern schon zusammen verbaut (zum Beispiel Mainboard und Grafikkarte), was einen Tausch entweder verteuert oder ganz unmöglich macht. Neben Reparaturkosten ist bei der Anschaffung auch der Preis zu berücksichtigen, denn ich bekomme für das gleiche Geld auf jeden Fall beim Standrechner mehr Leistung für das gleihe Geld, da ja zum Beispiel Akkus oder besonders kleine 2,5-Zoll-Festplatten unnötig sind,. Und auch hier heißt es dann wieder, viel informieren schützt vor einem Fehlkauf und dem Ärger danach.

130080836_4690884ba9_o © flickr / whiskymac

Das alles soll aber die immer größer werdende Laptop-Fangemeinde nicht verschrecken. Die Geräte haben natürlich immer noch einen riesigen Vorteil, den in der heutigen Welt immer mehr zu schätzen wissen – die bereits angesprochene Mobilität. Einfach abends im Bett noch mal schnell die E-Mail checken oder an vielen Orten kabellos surfen.Oder Meetings zum Beispiel, in denen eine Präsentation vorgestellt werden soll, mit modernen Medien ohne Laptop fast nicht mehr denkbar.

Und dann punkten die Laptops noch durch ein weiteren Punkt: Sie haben aus der Not, nicht immer eine Steckdose zur Verfügung zu haben, eine Tugend gemacht und sind wahre Stromsparer geworden. Und wo weniger Strom verbraten wird und keine Leistungsreserven für etwaigen Ausbau die Netzteile leerlaufen lassen, muss auch viel weniger Wärme aufwendig abgeführt werden.

Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile und beide ihre „Fangemeinde“. Als selbst betroffener Anwender eines mal wieder wegen Überhitzung defekten Laptops bekenne ich mich für die Zukunft erst mal wieder zu den Standrechneranwendern – eine Wonne, wenn ich den älteren Kasten auf dem anderen Schreibtisch sehe, der eigentlich außer modernen Spielen und extrem leistungslastiger Software wie Filmschnitt- oder Grafikbearbeitung noch alles am Laufen hält, und das bei Dauerbetrieb und schon ein paar Jahren auf dem Buckel. Aber wer weiß, vielleicht kommt der Tag, wo ich mich wieder für die Flexibilität entscheide und mein Herz sich am Regal wieder für einen Laptop erweichen lässt.


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