Für die User von Netbooks und Subnotebooks gibt es eine gute Nachricht. Viele der Hersteller dieser Laptops wollen künftig Touchscreens in die Bildschirme einbauen.
Die Benutzer der kleinen Netbooks können sich freuen. Immer mehr Hersteller kündigen an, dies Serienmäßig einzubauen. Darunter beispielsweise der taiwanesische Hersteller Gigabyte. Schon auf der Messe Coputex in Taipeh im Juni hat er einen drehbaren Touchscreen vorgestellt.

Touchscreens werden vermehrt eingebaut
Asus, denke ich, wird mit seinem Netbook Aspire One A150X nachziehen. Künftig werden wohl die meisten Netbooks (oder Subnotebooks) damit ausgerüstet werden.
Apple hingegen hat angekündigt, das bei seinen Laptops nicht einzubauen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis hat wohl mit der Größe der Bildschirme zu tun.
Ich denke, das wird die Zukunft bei allen Laptops sein, denn es ist allemal besser, als das Touchpad - was mir vom ersten Tag an auf den Keks ging.
In der Windows-Reihenfolge soll ab 2010 das neue Betriebssystem kommen: Windows 7.
Wer weiß ob es in zwei Jahren auch wirklich unter diesem Namen herauskommt, sollte doch Vista ursprünglich “Longhorn” heißen. Nichts desto trotz hat man sich bei Microsoft bisher für diesen Namen entschieden: Windows 7.
Es hat mit dieser Namensgebung nicht mehr den Mangel an eine Jahreszahl gebunden zu sein, wie das mit Windows 98 oder 2000 war. Dafür ist es recht schlicht und eher klassich, denn wer sich erinnern mag, es gab einmal ein Windows 3.1.
Viel weiß man aber noch nicht darüber, außer dass es eventuell einen Touch-Funktion bekommt, mit dem der User die Dateien hin- und herschieben kann.
Schon kommenden Monat soll es dann eine erste Testversion (Beta-Version) für die Entwickler geben. Es bleibt also spannend, zumal bei Wikipedia steht, dass es nun alle drei Jahre eine neue Version geben soll.
Darüberhinaus weiß man dort auch, dass es vielleicht sogar schon 2009 released wird. Doch das glaube ich noch nicht, es wäre glatt das erste Mal, soweit ich weiß, dass eine Software früher auf den Markt kommt, als gedacht. Denn bisher kamen sie eher mit Verspätung.
(via reuters/cnet.com) Der Video-On-Demand-Service von Amazon.com kann nach Meldungen von Reuters und cnet auf Grund eines in der Software von Adobe aufgetretenen Systemfehlers dahin gehend missbraucht werden, dass User Videodaten frei aufnehmen und kopieren, auch wenn diese allein zum Abspielen freigegeben sind. weiterlesen »
Microsoft geht mit Windows Live, seiner frei erhältlichen Sammlung von internetbasierten Diensten, in eine neue Runde. In der letzten Woche wurde eine Beta-Version zum Download zur Verfügung gestellt. Verfügbare Programme sind unter anderem eine Textverarbeitung (Google lässt grüßen…), eine Toolbar, ein Fotoverwaltungsprogramm und die unten besprochenen Programme. weiterlesen »
Eines der Hauptprobleme in der heutigen vernetzten Zeit stellt wohl ohne Frage die Produkt- und Softwarepiraterie dar. Sie kostet die Wirtschaft Milliarden. Viele Politiker suchen unter allen möglichen Vorwänden nach Lösungen, die allerdings einem Überwachungsstaat gleich kommen. Hier stellt sich nun die Frage, wie weit lassen die Bürger Ihre Privatsphäre beschneiden bevor im großen Stil dagegen prozessiert wird?
In den USA zum Beispiel wird hierzu eine neue Methode genutzt. Mit Durchsetzung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (kurz ACTA) stellen die US-Grenzschutzbehörden den Zöllnern auf Flughäfen entsprechend gültigem US Gesetz quasi Freibriefe aus, dass wahllos alle möglichen Elektronischen Speichergeräte wie Handys, PDAs, Laptops, MP3-Sticks etc. auf deren Inhalte überprüft werden dürfen. Hier gelte laut US-Gesetz die gleiche Richtlinie wie für das Öffnen der Tasche selbst. Im günstigsten Fall, wird nur mal der Browserspeicher gecheckt oder auch die Emails überprüft. Es kann aber auch vorkommen dass das Gerät konfisziert wird und der Reisende es vielleicht erst sehr spät oder auch mal gar nicht zurückerhält.
In einem Staat, in dem das Reisen mit dem Flugzeug nicht nur für ein- oder ausreisende Touristen Alltag ist, sehen sich viele Zivilisten erstmal als Pauschalverdächtigte behandelt. Die Regierung verteidigt das Vorgehen mit der Aussage, es diene der Prävention von Straftaten und der nationalen Sicherheit. Und die Produktpiraterie ist ja auch ein großes Problem in den USA.
In Europa wird vereinzelt auch schon über solche Praktiken verhandelt und wenn man sich die aktuellen Diskussionen über mögliche Online-Durchsuchungen der Computer Verdächtiger bereits in Deutschland anhört, stellt sich die Frage, wann wir denn auch selbst innerhalb Deutschlands mit solchen Maßnahmen rechnen müssen.
Zur Zeit haben Hacker verstärkt die Möglichkeit, Internetnutzer auf Fake-Websites umzuleiten. Diese Form von Extrem-Phishing ist für den Nutzer selbst sehr schwer festzustellen, da der Hacker nicht primär den Computer des Users, sondern den Cache des DNS-Servers der Internetgesellschaft angreift.
Dan Kaminsky, DNS-Experte und IOActive Forscher, war seit Monaten damit beschäftigt, für den Bug in den DNS Systemen der Provider eine Lösung zu finden. Die hatte er auch gefunden und einen Patch veröffentlicht, den die Betreiber aufspielen sollten. Bis zur Black Hat Security Conference am 6. August wollte Kaminsky die Details des Bugs unter Verschluss halten, um den Firmen Zeit zu geben, ihre Systeme zu patchen.
Pikanterweise hat aber der CEO von Zynamics.com, Thomas Dullien alias Halvar Flake, den Misstand in der Programmierung erraten, ohne größere DNS-Kenntnisse zu besitzen. Sein Blogpost, kombiniert mit der überhasteten Bestätigung auf dem Blog einer Sicherheitsfirma, hat laut networkworld dazu geführt, dass das Hacker Tool Metasploit gebaut werden konnte.
Dieses ermöglicht dem Hacker, in die DNS Abfrage des Computernutzers einzugreifen und dem DNS Server vorzugaukeln, die Adresse der gesuchten Website wäre eine andere, als dies in der Realität der Fall ist. Beispielsweise könnte jemand der Meinung sein, er surfe auf Google, der Cache seines DNS-Servers wäre aber vergiftet worden und sein Browser würde zu einer Seite weitergeleitet, die nur so aussähe wie Google.
Vor die Fake-Seite sind dann beispielsweise drei unsichtbare Seiten geschaltet, die automatisch auf eine Werbeanzeige klicken. Es könnten aber auch Versuche gestartet werden, auf dem Rechner Malware oder Trojaner zu installieren.
Quellen: networkworld und Heise
Der Google-Konkurrent hat möglicherweise im deutschen Sprachbereich wenig zu bieten.
Ehemalige Mitarbeiter von Google haben sich zusammen gefunden, um ihrem ehemaligen Arbeitgeber mit einer eigenen Suchmaschine Konkurrenz zu machen. Während es kaum einem Mitbewerber, egal ob Microsoft (SMN Search), Yahoo! oder der Wikipedia Foundation (wikia) gelungen ist, dem Branchenprimus größere Marktanteile abzutrotzen, könnten die Abtrünnigen aus dem eigenen Haus natürlich das dort erworbene Wissen verwenden, um es besser zu machen. Das Ergebnis heißt cuil, was wie “cool” ausgesprochen wird. weiterlesen »
Such- und Rankingalgorithmen zur Weiterentwicklung veröffentlicht.
Ziel des BOSS genannten Programm ist es, Softwareentwicklern die Einbindung der Yahoo-Suchmaschine in eigene Programme zu ermöglichen. Über die bereitgestellte Programmierschnittstelle (API) können von einem Softwaresystem aus Suchanfragen an die Search Engine von Yahoo gestellt werden. Die Ergebnisse können dann von dem System modifiziert werden, beispielsweise dadurch, dass gefundene Seiten je nach gewissen Eigenschaften (Größe, Herkunft) unterschiedlich gewichtet werden. Oder das BOSS aufrufende Programm kombiniert die Suchergebnisse mit Bildern, RSS-Feeds oder anderen Zusatzinformationen. Yahoo bringt sein Konzept auf den Nenner, „BOSS + Your Special Sauce = Innovative Search Experience”. Zu diesem Zwecke hat das Unternehmen auch die Beschränkung der täglichen Suchanfragen auf 5000 aufgehoben.
Einige Interessenten hat BOSS bereits: Da ist zum Beispieldie semantischen Suche von Hakia.com. Hakia übernimmt die Fähigkeit von Yahoo! Daten aus dem Netz herauszusuchen, und analysieren sie dann mit Hilfe automatischer Texterkennung.
Über Yahoo als Unternehmen sagt dieser Schritt Einiges aus: BOSS bedeutet, dass alle Welt Teilhabe an den neuesten technischen Verbesserungen der Suchmaschine hat. Also erwartet Yahoo also offensichtlich nicht, dass es in näherer Zukunft wichtige Geheimnisse in diesem Bereich zu verraten haben wird. Umgekehrt könnte BOSS für Google aber durchaus gefährlich werden; denn andere Firmen auf der Grundlage von Yahoo’s Service spezialisierte Suchdienste entwickeln, könnten diese Googles Index leicht in den Schatten stellen. Vielleicht könnte BOSS durch die Bereitstellung von technischem Know-How auch irgendwie dabei behilflich sein, die bislang nicht sonderlich erfolgreiche Suchmaschine Wikia Search zu verbessern.
Im digitalen Zeitalter erwischen wir gerade die jüngere Generation wohl immer seltener mit einem echten Buch in der Hand. Das hat verschiedene Gründe. Als Nachschlagewerk hat sich das Internet mit seinen vielen Recherchemöglichkeiten etabliert, eine spannende Fantasy Story möchte ich nicht nur lesend begleiten, sondern am besten selbst mitgestalten – dies bieten die diversen Online-Rollenspiele oder auch MMORPGs.
„Flat is where it’s at“ ist das Motto der japanischen Design-Schmiede Yanko-Design. Dies zeigt sich zum Beispiel an Handys, aber auch an Laptops, wie Apple vor kurzem mit seinem MacBook Air eindrucksvoll gezeigt hat. Platzsparende und handliche Devices sind zur Zeit starkt gefragt. Ein etwas ungewöhnliches Objekt für eine Volumenreduktion ist sicher die Tastatur, deren Ausdehnung man ja allenfalls in der Höhe begrenzen möchte.
Yanko versuchte es trotzdem und kreierte eine Tastatur ohne Tasten. Statt dem sonst üblichen, mechanisch ausgelösten elektrischen Impuls verrät hier eine Kamera dem Rechner, wenn eine Eingabe getätigt wurde. Das dürfte zwar die Produktionskosten in die Höhe treiben. Neben dem optischen Effekt hätte ein solches Gerät aber auch praktische Vorteile. Zum Beispiel müsste man nicht mehr so peinlich darauf achten, am Computer nichts mehr zu essen; es besteht hier nicht die Gefahr, dass irgendwelcher Dreck die Kontake in der Tastatur beschädigt, und Glass kann man ja bekanntermaßen leicht reinigen.![]()
Tatsächlich bietet auch die Firma Cleankeys mit diesem Argument Glasskeyboards an. Um etwa an öffentlichen Arbeitsplätzen die Übertragung von Bakterien zu verhindern, sei Glass das ideale Material. Eine Glasplatte ist aber nicht nur Dreck-, sondern auch wasserresistent. Wenn man nicht gerade die Kamera unter Wasser setzt, kann auch eine umgekippte Kaffeetasse dem no-key-keyboard nichts anhaben. Für ein ähnliches Gerät ist bereits in den USA ein Patent beantragt worden, hier wird die Eingabe aber über eine dünne leitende Schicht auf dem Glass getätigt. Die „Tastatur ohne Tasten“ ist übrigens bislang leider noch eine Studie.