Yahoo hat erst vor kurzem bekannt gegeben, dass die Übernahme durch Microsoft nicht stattfinden wird.
Jetzt wird deutlich, wie der Konzern das geschafft hat: Google wird bald seine Werbung über Yahoos Homepage schalten dürfen. Damit baut Google die Reichweite seiner Geschäftsfelder weiter aus.
Die geschätzten 800 Miollen Dollar pro Jahr, die Yahoo zusätzlich zu Prozenten aus der geschalteten Werbung durch diesen Deal verdienen will, haben dazu beigetragen, dass Yahoo das Angebot des Softwareriesen aus Redmond ausschlagen konnte. Deswegen argumentierten die beiden Suchmaschinen-Konkurrenten gegenüber der Washington Post, der Deal sei wettbewerbsfördernd - er habe zum Erhalt Yahoos im freien Wettbewerb beigetragen. Wie auch immer man das jetzt beurteilen möchte - Wellen geschlagen hat die Entscheidung allemal: Es wird sogar schon über eine Fusion von Google und Yahoo spekuliert!
Der Deal ist für 10 Jahre geplant, unterschrieben wurden erstmal vier Jahre, nach denen im zwei-Jahres-Rhytmus verlängert werden kann. Das US-Justizministerium prüft derweil, ob ein Kartellproblem vorliegt.
Für Yahoo bedeutet der Deal also erstmal einen freien Rücken und für Google die Ausweitung seines AdSense-Netzwerkes.
Ob Yahoo klar ist, dass sie damit Google ein Geschäftsfeld praktisch sang- und klanglos freiräumen, eben das der Onlinewerbung?
Juli 5th, 2008 um 10:53
[…] vielmehr auf die Verbreitung von webbasierter Software wie die Textverarbeitungsprogramme von Google oder den Trend zu SAS-Angeboten (Software as a Service). Auch bei letzterem Modell kauft der Kunde […]
Juli 10th, 2008 um 18:53
[…] wichtige Geheimnisse in diesem Bereich zu verraten haben wird. Umgekehrt könnte BOSS für Google aber durchaus gefährlich werden; denn andere Firmen auf der Grundlage von Yahoo’s Service […]