Schneller surfen mit dem Router-Ratgeber

By on 18. November 2013

Beim Abschluss eines neuen DSL Tarif ist ein neuer WLAN Router oft schon im monatlichen Paketpreis inklusive. Meist handelt es sich um ein WLAN-Modem, so dass nicht mehr zwei einzelne Netzwerkgeräte benötigt werden. Kommt es trotz schnellem DSL-Tarif zu Verzögerungen beim Surfen via WLAN, sollten einige praktische Router-Tipps beachtet werden.

Werkseinstellungen nicht immer optimal

Wird ein WLAN-Modem vom Provider genutzt, ist dieses meist schon vorkonfiguriert und mit einem sicheren WPA2-Passwort versehen. Der Nutzer muss also nicht mehr tun, als es an die TAE-Telefondose anzuschließen und kann direkt online gehen. Dabei kann es sich aber durchaus lohnen, den Router mit der einen oder anderen Feineinstellung zu versehen. Um ins Menü zu gelangen, wird lediglich die Router-IP im Browser eingegeben. Hier kann dann beispielsweise der WLAN-Kanal gewechselt werden. Dieses macht durchaus Sinn, zumal andere WLAN-Netze die Leistung des Routers beeinträchtigen können. In einer dicht besiedelten Stadt, sollte also per Software-Tool ermittelt werden, in welchen Kanälen die Nachbarn funken, um so einen anderen Kanal festzulegen. Gleichzeitig sollte in den Einstellungen festgelegt werden, dass der schnelle n-Standard zum Einsatz kommt. Erfüllt die Hardware hingegen nur den b- und g-Standard, lohnt sich ein Upgrade auf einen neuen Router.

Der ideale Sendestandort

Langsames WLAN ist häufig einfach auf einen schlechten Empfang zurückzuführen. In großen Wohnungen oder Häusern mit mehreren Etagen ist dieses Problem besonders gut bekannt. Stahl, Wasserleitungen, Holz und sogar die Fußbodenheizung beeinträchtigt die Sendeleistung. Eine kleine Hilfe ist es schon, wenn das WLAN-Gerät an einen höheren Ort wie zum Beispiel einen Schrank gelegt wird. Bei mehreren Etagen, sollte die Antenne horizontal ausgerichtet werden. Doch irgendwann hilft auch eine perfekte Ausrichtung des Routers nicht mehr. Hier bieten sich dann WLAN-Repeater oder Stromleitungs-Netzwerkadapter als Alternative zu vielen Metern Ethernet-Kabel an.

DSL-Speed einfach selbst optimieren

Für eine langsame Internetverbindung ist nicht immer der Provider verantwortlich. Oft sorgen schon falsche- oder universelle Einstellungen für eine Vollbremsung im WLAN-Datenverkehr. Zeigt ein Speedtest, dass per Netzwerkkabel deutlich bessere Werte erzielt werden, liegt der Fehler ganz klar im Funknetz. Mit diversen Justierungen im Router-Menü und einer möglichst optimalen Sendeposition geht vom eigentlichen DSL-Speed nicht mehr viel verloren.

Bild: Nmedia – Fotolia

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