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Googles neuer Browser heißt Chrome. Seit Anfang der Woche ist die Beta als freier Download im Netz verfügbar. Stellt sich die Frage, was man bei einem Browser rein vom User-Ende her noch verbessern kann. Was kann Chrome, was Firefox, Safari oder IE vermissen lassen?

Google Chrome Screenshot © flickr / Pascal H

Seit dem Auftauchen der Browser-Beta auf den gängigen Download-Seiten ist ein Hype entstanden, wie man ihn sonst nur vom iPhone kennt. Von der praktischen Seite her ist das unverständlich, schließlich erfindet Google das Rad mit seinem Browser keineswegs neu. Die Aufregung ist wohl vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich der Marktgigant mit dem eigenen Browser anschickt, endgültig die digitale Welt zu übernehmen. Schließlich stellt Google mit Suchmaschine, Landkarte und Google-Ads schon jetzt eine übermächtige Online-Präsenz dar.

Der Browser selbst erfüllt auf den ersten Blick die Kriterien, mit denen Google für ihn wirbt. Minimalistisch und… schnell? Moment mal. Auf den zweiten Blick fallen an trafficintensiven Seiten Lags auf, die wir mal auf das Betastadium des Programms schieben wollen. Wirklich schnell ist der Browser momentan noch nicht. Der Purismus setzt sich in der Theme-Auswahl fort: Google Chrome hat nur ein Design, welches nicht geändert werden kann. Flexibilität ist anders.

Was unbedingt noch geändert werden sollte, ist die Download-Anzeige. Die hat nämlich keine Fortschritts-Leiste, sondern nur eine MB-Anzeige. Schlecht.

Herausragend sind die intelligent mit Google kommunizierende Eingabeleiste und die Verwaltung der Tabs. Diese werden voneinander unabhängig ausgeführt und vermeiden so einen Gesamtabsturz des Programms, sollte sich ein Tab mal aufhängen. Überhaupt ist die Organisation der Tabs besser als die der Konkurrenz: So erscheint beispielsweise kein leeres Fenster beim Öffnen eines neuen Tabs, sondern es werden die zuletzt besuchten Seiten und Lesezeichen angezeigt.

Google präsentiert mit Chrome einen Browser, der sich erstaunlich ausgereift und intelligent gibt. Kinderkrankheiten wie Geschwindigkeits- und Speicherprobleme sind für eine Beta-Version normal. Der Browser bringt einige nette Features mit und gefällt mir persönlich besser als der Internet Explorer. Ob er in der finalen Version so gut ist, dass ich Firefox 3.0 deinstalliere, wird sich zeigen.


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Kein Yahoo 4 Microsoft - Google sei’s gedankt © flickr / xenolonYahoo hat erst vor kurzem bekannt gegeben, dass die Übernahme durch Microsoft nicht stattfinden wird.

Jetzt wird deutlich, wie der Konzern das geschafft hat: Google wird bald seine Werbung über Yahoos Homepage schalten dürfen. Damit baut Google die Reichweite seiner Geschäftsfelder weiter aus.

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Datenschützer schlagen Alarm

Google Health archiviert Krankenakten und versammelt medizin- und gesundheitsbezogene Informationsangebote. Aus der Sicht eines Datenschützers ist der Service ein Katastrophe: Auf der linken Bildschirmseite befinden Links auf Datenblätter, die der Kunde mit medizinisch relevanten Angaben zu Person füllen soll. Darunter befinden sich nicht nur harmlose Informationen wie Unverträglichkeiten mit bestimmten Medikamenten oder Allergien. Es sollen auch Gewicht, frühere und jetzige chronische Krankheiten und sogar die ethnische Zugehörigkeit angegeben werden.

Der Startbildschirm von Google HealthAber wer außer den Ärzten des Nutzers könnte sich für solche Informationen interessieren? Vor allem Versicherer haben ein Interesse daran, über den gesundheitlichen Zustand potentieller Kunden im Bilde zu sein. Auf diese Weise können sie ihre Ausfallrisiken genauer abschätzen und die Prämien entsprechend anpassen.

Eigentlich sollen die Daten dazu dienen, die Betreuung von Patienten durch Ärzte zu erleichtern. Durch die internetbasierte Krankenakte sollen sich verschiedene Ärzte besser abstimmen können. Tatsächlich wird ein solches zentrales Informationssystem auch in Deutschland gefordert. Die so genannte elektronische Gesundheitskarte solle gewährleisten, dass der Patient stets selbst im Besitz seiner Daten ist. Legt er diese jedoch dem Arzt vor, könnte dieser die Daten jedoch theoretisch ebenfalls in falsche Hände weiterleiten.

Google Deutschland gab gestern gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an, der Dienst sei vorerst nur für Kunden in den USA vorgehen. Die interessanten Features des Dienstes wie Verzeichnisse von Ärzten, sind bislang auch nur mit Daten zu Amerika gefüllt. Sollte das Konzept aber dort erfolgreich sein, hält Google auch eine Übertragung des Dienstes auf Europa für möglich.


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Google verzichtet auf Einstieg ins Hardwaregeschäft und bringt stattdessen Software für Mobiltelefone auf den Markt
Nachdem Erfolg des iPhones von Apple stellte sich im Herbst dieses Jahres die Frage, ob Google mit einem Konkurrenzprodukt auf den Markt treten würde. Seit dem Erscheinen von Smart-Phones mit Internetanschluss sind einige Dienste des kalifornischen Unternehmens auch für Mobiltelefone verfügbar. Nun hat Google mit namhaften Herstellern der Branche, unter anderem T-Mobile, ein Konsortium namens „Open Handset Alliance“ gegründet. Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Entwicklung von Mobiltelefonen, die an diese Dienste und das Geschäftsmodell von Google angepasst sind. Insbesondere soll es dem Unternehmen ermöglicht werden, über die Funktionalitäten der Handys die Werbung seiner Kunden möglichst effektiv zu platzieren.
Grundlage der neuen Technologie soll das Betriebssystem Android sein. Momentan beherrschen Anbieter wie Microsoft (Windows Mobile) und Nokia (Symbian) diesen Markt. Ein Erfolgsfaktor für den neuen Konkurrenten soll sein, dass er kostenlos verfügbar sein wird. In einem Interview mit dem Magazin Focus (52/2007), erklärte der Mobilfunkdirektor von Google, Andy Rubin, darüber hinaus sei Android tatsächlich als „Allzweck-Plattform“ für IT-Systeme gedacht. Neben bereits existierenden Anwendungen etwa für Digitalkameras sei es auch durchaus möglich, Android als Betriebssystem für Personal Computer zu etablieren.
Eine Auswahl an Google-LogosBis dahin jedoch muss die technische Basisentwicklung abgeschlossen sein. Vorher wird der Source-Code von Android auch, anders als es das Attribut „Open“ im Namen des Konsortiums suggeriert, nicht für die Öffentlichkeit verfügbar sein. Die „Offenheit“ des Systems wird sich, so Rubin weiter, jedoch zum Beispiel darin zeigen, dass seine Nutzer anders als beim iPhone mit dem Kauf nicht zusätzlich zum Abschluss von Mobilfunkverträgen verpflichtet werden.


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Google stellt neue Technik zur Positionsbestimmung vor

Ein zweckentfremdetes GPS-Handy (Quelle: home.vr-web.de) Standortbezogene Dienste könnten den Markt für mobile Telekommunikationsgeräte in den nächsten Jahren deutlich verändern. Dienste wie Plazes verbinden das Handy mit Techniken des Social Networking. Jeder Teilnehmer dieses Services kann über sein Handy oder seinen Computer den anderen angeschlossenen Usern automatisch mitteilen, was er gerade wo tut. Setzt er beispielsweise den Computer in seinem Büro in Betrieb, so erscheint für die anderen Nutzer die Information, dass er gerade arbeitet. Für die Anbieter solcher Dienste bietet sich die Möglichkeit, ihre Werbeangebote mit einer höheren Treffsicherheit zu platzieren. So könnte ein Nutzer, der sich in der Nähe eines Kaufhauses befindet, automatisch auf dessen aktuelle Angebote hingewiesen werden.
Eine klassische Möglichkeit der Positionsbestimmung ist die Triangulation auf Grundlage von Mobilfunkantennen. Wenn ein Empfangsgerät von drei Antennen umgeben ist, kann seine Position innerhalb dieses Dreiecks leicht berechnet werden. Diese Methode hat, in Abhängigkeit von der Streuung und der Position der Mobilfunkmasten, nur eine mäßige Genauigkeit mit einer Schwankung von deutlich mehr als hundert Metern. Das System Place Lab ist dagegen vollkommen dezentral organisiert. Angeschlossene Geräte nutzen die Signale von WLAN-Hotspots, Mobilfunkantennen und ähnlicher Infrastruktur. Die Funksignale dieser Einrichtungen übermitteln meist Identifikationsmerkmale, auf deren Grundlage der Empfänger dann seine eigene Position ermitteln kann. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technik ist, dass die Bewegungsdaten des Kunden an keinem externen Ort gespeichert werden können.
Google ist neben der interaktiven Satellitenkarte Google Earth auch mit dem internetbasierten Service Maps in die standortbezogenen Dienste eingestiegen. Dessen mobiler Ableger “My Location” setzt neben bekannten Techniken auch ganz auf die “Mitarbeit” der Kunden: Wenn etwa an das System angeschlossene GPS-Handy sich in einem bestimmten Bereich aufhalten und dort nützliche Einrichtungen lokalisieren, so werden diese Daten vom Server des Systems gespeichert und stehen dann anderen Anwendern ohne GPS-Verbindung zur Verfügung. In innerstädtischen Bereichen kann dadurch nicht nur eine bessere Positionsbestimmung, sondern auch eine größere Aktualität der übergebenen Daten gewährleistet werden. Auf diese Weise kann man über Maps mit seinem Handy beispielsweise ein Cafè in der Nähe des aktuellen Aufenthaltsortes finden, somit ist Google nicht nur eine Suchmaschine, sondern avanciert sich immer mehr zum Ratgeber. Google = Ratgeber Computer - positv, oder nicht? Ich denke, man sollte die Marktentwicklung und den ständigen Wachstum von Google mit etwas Skepsis behandeln, denn je größer Google wird, desto einseitiger wird das Internet. Die Monopolstellung läßt jetzt schon kaum Spielraum für andere Dienstanbieter im Internet. Man spricht ja jetzt schon vom “Googlen” und nicht mehr vom “Surfen”.


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