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Computer, Notebooks & Computerzubehör
 


Add-On

Autor: Felix
abgelegt in: Software

Ein Add-On ist ein Stück Software, welches (der Name sagt es schon), einem fertigen und lauffähigen Programm durch seinen Anwender hinzugefügt wird. Im Gegensatz zum Plug-In ist ein Add-On aber kein selbständig lauffähiges Programm. Vielmehr kann es sich bei Add-Ons auch um reine Datenpakete handeln. Bei Rechtschreibprogrammen wäre beispielsweise ein Satz neuer Vokabeln für das interne Wörterbuch als ein Add-On anzusehen. Beide Begrifflichkeiten sind aber dort nicht streng voneinander abzugrenzen, wo ein Stammprogramm um bestimmte Funktionalitäten erweitert wird. Wenn ein Rechtschreibprogramm etwa mithilfe einer Erweiterung eigenständig auf Daten im Internet zugreift, kann man geteilter Meinung darüber sein, ob es sich dabei um ein eigenständiges Programm (also ein Plug-In) oder nur um ein Add-on handelt.


Plug-In

Autor: Felix
abgelegt in: Software

Ein Plug-In ist ein ausführbares Programm, dass aber für die Einbettung in eine andere Anwendung programmiert worden ist. Beispiel für ein Plug-In ist ein Rechtschreibprogramm, welches in ein Textverarbeitungsprogramm eingebettet ist. Man kann dieses Programm dann nur über die einbettende Anwendung aufrufen. Einmal aktiviert, ist das Plug-In aber von der es umgebenden Anwendung unabhängig (solange letztere noch läuft). Ein Rechtschreibprogramm könnte also beispielsweise selbständig auf ein im Internet bereitgestelltes Wörterbuch zurückgreifen, um die Rechtschreibprüfung durchzuführen. Natürlich ist das Plug-In von der Rechtezuweisung des einbettenden Programms abhängig, wenn es die zu dem Programm gehörenden Daten (z.B. ein Textdokument) ändern will.
Zwar muss man ein Plug-In, wie der Name schon sagt, in eine umgebende Anwendung „einstöpseln“, ohne diese Anwendung ist das Programm also ohne Wert. Jedoch werden die bedeutenden Plug-Ins wie der Adobe-Flash-Player für viele verschiedene Programme (in jeweils angepassten Versionen) angeboten.
Der Adobe Flash-Player ist ein populäres Browser-Plug-In (Screenshot). Die größte Zahl der heute verwendeten Plug-Ins wird wohl für Internet-Browser verwendet. Vor allem geht es dabei um Funktionalitäten, welche die aktive Ausführung von Funktionen ermöglichen, die in den angezeigten Webseiten verborgen sind. Für die Anzeige von Videodaten sind dies zum Beispiel der bereits genannte Flash-Player. Aber auch der Windows Media Player und der Real Player sind als Plug-Ins verfügbar.


Social Software

Autor: Felix
abgelegt in: Software

Der Begriff Social Software beschreibt im Allgemeinen Anwendungsprogramme, welche soziale Interaktion über den Computer ermöglichen. Dazu gehören demnach alle Anwendungen, welche zum Beispiel zum Zugriff auf Netzwerke wie das Internet oder auch innerbetriebliche Intranet-Systeme nötig sind. Auch E-Mail-Client-Programme wie Microsoft Outlook sind in diesem Sinne „Social Software“.

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Flash-Speicher

Autor: Felix
abgelegt in: Zubehör

USB-Stick (Q: Wikimedia)Flash-Speicher haben gegenüber herkömmlichen Computerfestplatten den Vorteil, dass sie aus Speicherchips bestehen, die ohne mechanisch bewegte Teile angesteuert werden können. Dadurch wird der Speicher stoßsicher. Da das Speicherelement nicht wie bei Magnetfestplatten rotieren muss, verbrauchen sie außerdem weniger Strom. Aus diesen Gründen finden Flash-Speicher auch in USB-Sticks und in MP3-Playern wie dem iPod Verwendung. Die eigentlichen Speicherorte sind Feldeffekttransistoren. Ein Bit wird gesetzt, indem eine Spannung an einen Transistor angelegt wird. Durch eine Isolierschicht hindurch wird dabei ein sog. „Floating-Gate“ mit Elektronen aufgeladen. Diese Elektronen sind in dem Gate durch die Isolierschicht gewissermaßen gefangen, und dies macht Flash-Speicher zu dauerhaften Speichern.
Bei Flash-Speichern setzt nach einer Weile ein gewisser Verschleiß ein, der durch die Löschung gesetzter Bits zustande kommt. Denn Löschvorgänge geschehen dadurch, dass große Spannungen an die Speicherelemente angelegt werden, wodurch die Elektronen die isolierende Schicht zum sog. „Floating-Gate“ überwinden, auf dem das Bit gespeichert ist. Dieser Vorgang zerstört die Isolierschicht nach und nach.




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