Ein Netbook will heutzutage jeder haben

By on 14. Februar 2011

Ein Netbook gehört wohl zu den praktischsten und zugleich erschwinglichen technischen Geräten und Lebensfreuden der modernen Zeit. Die leichten und kleinen Computer mit einem Bildschirm, der sich in der Regel zwischen 7 und 11,6 Zoll bewegt, passen in jede Handtasche ohne ins Gewicht zu fallen. Ausgerüstet mit der passenden Software, ausreichend Speicherkapazität, einer Tastatur, Touchpad und integriertem Modem sind sie jederzeit schnell im Netz. Bei aller Liebe zur Leichtigkeit und Mobilität sollte das Format vom Netbook – je nach Vielfalt und Häufigkeit der Verwendung – nicht zu klein gewählt werden.

Ein praktischer Helfer

Nicht nur im Urlaub kann ein Netbook sehr praktisch sein. Auch für verschiedene Tätigkeiten unterwegs, für Pendler im Zug, als praktischer Assistent im Studium und in anderen Lebensbereichen ist ein Netbook hilfreich. Lesen, Schreiben, Emails checken, im Internet surfen, Fotos speichern und zeigen, Musik hören, Filme schauen, Fernsehen gucken… all das ist unterwegs mit dem Netbook ein Kinderspiel. Wer viel schreibt, sollte auf eine angenehmen Tastaturgestaltung und –größe achten. Grundsätzlich ist bei einem so ausgesprochen mobilen Gerät ein leistungsstarker Akku für die unbetrübte Freude unabdingbar. Wer die durchaus überschaubaren Anschaffungskosten scheut, kann inzwischen viele attraktive Angebote von Mobilfunkanbietern oder Netzunternehmen finden, die ein Netbook in den Tarif mit einschließen.

Das will jeder haben

Im vergangenen Urlaub ließ ich mich nach unendlichem und trotzdem vergeblichen Warten am Netpoint in der Hotellobby gestresst und schwer bepackt mit meiner Urlaubslektüre auf einen Liegestuhl nahe am Pool nieder. Entspannung und Vergnüglichkeit ist nicht immer frei von Mühen, so der Gedanke. Oder etwa doch? Die bildhübsche Japanerin lebte mit ihrem grell bunten Netbook die Alternative vor. Unbeschwert lachend lag sie unterm Sonnenschirm, kommunizierte mit ihren Lieben zu Hause über das eingebaute Mikrophon und traf parallel die Entscheidung zischen den unzähligen elektronisch gespeicherten Urlaubsromanen. Neiderfüllt und ein wenig ärgerlich über meine Rückständigkeit beschloss ich: Das will ich auch!

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