Gaming wird immer gesellschaftsfähiger

By on 23. März 2014

Denkt man einige Jahre zurück, so hatte man damals noch ein ganz anderes Bild vom „typischen Gamer“ vor Augen als heute. Als die IT-Welt noch eine Art Pioniervereinigung war, gab es dementsprechend auch weitaus weniger Gamer und Menschen, die sich mit Computerspielen befasst haben. Vergleicht man das Ganze mit heute, so muss man feststellen, dass Gaming inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.
Artikelgebend ist der gesellschaftliche Wandel von Videospielen.

Viele Stars und berühmte Persönlichkeiten greifen, wie dieser Artikel zum Beispiel zeigt, gerne zum Controller oder Joystick, um eine Runde zu zocken. Generell spielt heutzutage auch der ganz normale User am Computer und nicht länger nur der „Nerd“ oder „Freak“.

Inhaltlicher Wandel von Computerspielen

Aufgrund einer Änderung der Zielgruppe haben sich auch die Inhalte heutiger Computergames erheblich gewandelt. Es geht zum Beispiel in vielen Games nicht mehr nur um Krieg und Kämpfe, sondern auch um Themen wie die virtuelle Farm, die Stadt oder Spiele nach dem Minecraft-Prinzip, die immer weiter in den Mittelpunkt rücken. So erreicht man unter anderem auch Gelegenheitszocker sowie viele weibliche Spieler, die zuvor oft wenig begeistert vom Zocken waren.

Browsergames verbreiten sich

Ebenso verbreiten sich auch Browsergames immer mehr. Diese bringen den Vorteil mit sich, dass man sie auf recht unkomplizierte Art und Weise direkt im Browser spielen kann. Somit müssen Spiele nicht mehr heruntergeladen und installiert werden, sondern können direkt durch das Aufrufen einer Website gestartet werden. Möchte man zum Beispiel eine langweilige Pause im Büro überbrücken, ist das Browsergame dazu ein idealer Zeitvertreib.

„Free2Play“ setzt sich durch

„Free2Play“ ist das Gaming von heute: Immer mehr Hersteller bieten ihre Spiele, insbesondere Browsergames, gratis an. Geld kostet lediglich das Nutzen bestimmter Zusatzfeatures, die meistens nur die ambitionierteren Spieler interessieren. Der Zugang zum Game an sich ist jedoch kostenlos, was die Einstiegshürde deutlich minimiert.


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