MacBook erkennt externe Festplatte nicht mehr – was tun?

By on 30. September 2010

Das Problem, wenn MacBook die externen Festplatten nicht mehr erkennt, kommt in den besten Familien vor. Die Fehleranalyse führt über Windows-Altlasten zu speziellen Mac-Eigenheiten. Ein kurzer Frage-Antwort-Katalog schafft vielleicht Abhilfe. 

MacBook, Apple – große Namen. Einst standen Sie für virtuose Hardwareperformance, die Jahrhunderte hält und den User niemals im Stich lässt. Seit sich Apple anderen Applikationen und Drittanbietern öffnet, hat auch das „bessere Windows“ mit Kompatibiliätsproblemen zu kämpfen. Immer mehr eingeschworene Maccer fühlen sich in einem schlechten Desktopadventure gefangen, zu dem sonst nur Windowsuser (exklusiven!) Zugang haben. Das dachten sie zumindest.

Was zwischen MacBook und externer Festplatte nicht rund läuft

Mögliche Fehlerquellen sind die Stromversorgung, Treiber und die Festplattenformatierung. An einer mangelhaften Stromversorgung ist das MacBook in der Regel unschuldig. Dass man sich mit Treibern und unterschiedlichen Festplattenformatierungen herumschlagen muss, liegt daran, dass es unterschiedliche Betriebssysteme gibt.

Wenn Änderungen an der Stromversorgung, am Treiber oder an der Formatierung nicht helfen, dann muss die Hardware das Problem sein. Letzte Rettung vor einem übereilten Hardwarekauf kann die Installation der neuesten OS-Version sein.

Wie man MacBook und externe Festplatte richtig rund macht

Gehen wir als Erstes in den System Profiler und schauen nach, welche Geräte angeschlossen sind. Ist das Problem wirklich, dass die externe Festplatte nicht erkannt wird? Unter Hardware, dann unter USB, wird angezeigt, welche USB-Anschlüsse belegt sind. Wenn die Festplatte nicht auftaucht, haben wir tatsächlich unser Problem.

Es kann helfen, in das Festplattendienstprogramm zu schauen und eine Reparierung anzustrengen. Dazu muss die Festplatte immerhin registriert werden.

Wenn die Stromversorgung des externen Geräts nicht über ein Netzteil erfolgt, sollte sie es spätestens jetzt gleich tun. Denn das MacBook interessiert es mehr als Windows, dass die Festplatte ausreichend mit Strom versorgt wird. Der Strom über USB allein reicht eigentlich nicht aus.

Machen wir uns auf die Suche nach Treibern. Manche Festplatten brauchen für Mac-Systeme extra Treiber – fast wie Windows! Der Treiber ist dann so nett, das gesuchte Gerät anzuzeigen.

Von einem User habe ich in einem Forum gelesen, dass er seit einem Update auf die Version 10.4.10 nicht mehr wie verrückt seine externe Festplatte suchen muss. Seine war ein Wackelkandidat. Es kam nur immer wieder vor, dass das MacBook sie nicht entdeckte.

Wenn die Festplatte unter einem Windows-System benutzt wurde, ist sie wahrscheinlicht mit NTFS formatiert. Mac benötigt aber das Format FAT32 oder HFS+.

Wenn die Festplatte leer ist, kann sie getrost formatiert werden. Wenn auf ihr wichtige Daten sind, die nicht verloren gehen dürfen, dann muss der Datentransfer notgedrungen über CD- bzw. DVD-Images erfolgen. Erst danach kann die Platte formatiert werden und die Daten sind trotzdem auf das MacBook gerettet.

Sollte das alles nicht helfen, ist vielleicht etwas an der Festplatte nicht in Ordnung. In dem Fall muss eine neue her. Auf www.decido.de können zum Beispiel welche gekauft werden. Decido ist ein Einkaufsratgeber, der Testberichte zusammenträgt. Da kann man eventuell schneller herausfinden, welche Festplatten unter Mac problematischer sind als andere.

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