Social Media – wie Unternehmen davon profitieren können

By on 27. Februar 2014

Eine Hand hält ein Megaphon aus dem Social Media Symbole kommenFür das Marketing von Unternehmen bedeuten die sozialen Netzwerke des Web 2.0 eine besonders interessante Plattform. Denn diese bieten nicht nur zahlreiche Möglichkeiten der Einbindung multimedialer Inhalte sondern eröffnen vor allem die Möglichkeit zu einem echten Dialog mit den eigenen Kunden.



Sich als Unternehmen richtig positionieren

Für viele Nutzer findet inzwischen das Internet jenseits von Facebook, Twitter, Google Plus und Co. praktisch nicht mehr statt. Denn über die verschiedenen Plattformen wird nicht nur mit Freunden und Verwandten kommuniziert, sondern auch nach Inhalten gesucht. Insofern findet man gerade für jüngere Zielgruppen als Unternehmen im Internet nur dann statt, wenn man im Social Media Bereich mit eigenen Profilen, zum Beispiel auf Google Plus, zu finden ist. Allerdings genügt es nicht, ein solches Profil lediglich einmalig anzulegen. Das Internet ist vor allem in den sozialen Netzwerken ein besonders dynamisches Medium. Wer auf eine Anfrage keine zeitnahe Antwort erhält, geht in der Regel von einem verwaisten Profil aus. Diesen kommunikativen Makel können sich Unternehmen nicht leisten. Deshalb ist es besser, auf zwei Plattformen mit gut gepflegten Profilen vertreten zu sein, als in zehn Netzwerken mitzuwirken, ohne dass ein echtes Konzept dahinter steht.

Echtes Dialogmarketing ist möglich

Der einzigartige Vorteil von Angeboten wie Facebook oder Google Plus ist, dass man als Unternehmen in einen echten Austausch mit den Besuchern des eigenen Profils tritt. Während bei Mailings auf dem Postwege die Rücklaufquoten meist im Promillebereich liegen und Telefonmarketing häufig zu Ungehaltenheit am anderen Ende der Leitung führt, ist im Social Media Bereich Dialogmarketing möglich, welches diesen Namen auch tatsächlich verdient. Denn die Nutzer von Twitter und anderen Dienstleistern sind es gewohnt, sich selber aktiv in das Geschehen auf der jeweiligen Plattform einzubringen. Insofern fällt es in diesem Rahmen deutlich leichter, Besucher zum Hinterlassen von Kommentaren zu gewinnen.

Auch Kritik lässt sich nutzen

Vielfach nehmen Mitglieder bei Facebook und Co. kein virtuelles Blatt vor den Mund. Wenn sie ihre Meinung posten geschieht dies oft ungefiltert. Im Falle von Kritik lässt sich auch diese ins Positive umdeuten, indem man schnell, freundlich und vor allem kompetent reagiert. Insofern gibt es beim Marketing im Rahmen des Web 2.0 keine wichtigere Aufgabe, als die kontinuierliche Überwachung und Pflege der eigenen Profile.

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