Wer die kalte Jahreszeit als Hintergrund für seinen Desktop nutzen will, hat genau ein Problem: Er muss sich aus den unzähligen, im Internet verfügbaren Winter Wallpapers eines nach seinem Geschmack aussuchen.

Winter Wallpapers sind besonders bei denjenigen beliebt, die entweder Kälte, Eis und Schnee an sich schätzen oder jobbedingt die winterliche Atmosphäre der Außenwelt zum Beispiel im Büro kaum mitbekommen. Am einfachsten ist es, über eine Suchmaschine Anfragen etwa nach „free winter wallpaper“, „desktop wallpaper“, „hintergrundbilder“, „desktop background“ oder „free wallpaper“ aufzugeben und vorab ausreichend große Bilder auszuwählen. Wer hingegen nur ein kleineres, zentrales Bild per Download haben möchte, hat sich durch erheblich mehr Ergebnisse durchzuklicken. Weitere, oft bessere Treffer liefert die Suche auf einer Photosharing-Site wie etwa Flickr. weiterlesen »
Raindrop heißt der neue Konkurrent zur Google Wave. Mozilla will mit Raindrop die Internet-Kommunikation völlig neu strukturieren und hofft wahrscheinlich Wave damit zu übertrumpfen. Ein erster Prototyp wurde bereits veröffentlicht.
Raindrop soll nun verschiedene Quellen der Mozilla Labs, wie Twitter-Tweets, Facebook-Nachrichten oder Newsfeeds, zusammenführen. Entwickelt wurde das Projekt von den Machern des Thunderbird. Wenn man nun von Bekannten einen Youtube-Link bekommt, so zeigt Raindrop beispeilsweise die Videos direkt und braucht keine neuen Tabs zu öffnen.
Der grosse Vorteil von Googles „Fast Flip“ (=schnelles Blättern), der neuesten Entwicklung aus den Google Labs und seit gestern als Dienst online, ist die Geschwindigkeit, mit der man Online-Nachrichten lesen kann.
Statt wie bislang auch bei Google News ganze Websites mit diversen Multimedia-Inhalten laden zu müssen, kann man bei den auf „Fast Flip“ angezeigten Screenshots von (Online-)Zeitungsartikeln direkt auf den jeweiligen Text zugreifen und so Zeit sparen – fast so als wenn man eine echte Zeitung durchblätterte. Vor allem wenn man mit dem Subnotebook, das ja meist nicht irrsinnig viel RAM aufweist, unterwegs ist, kann so tatsächlich Zeit gespart werden, wenn man sich informieren will.
Dabei kann man sich seine „Fast Flip“-Seite nach dem Baukastenprinzip, und auf die persönlichen Vorlieben und Interessen zugeschnitten, selbst zusammenstellen. Leider bietet Google „Fast Flip“ bislang nur mit US-amerikanischen Publishern an, unter den rund 50 Magazinen und Zeitungen sind aber auch so illustre Herausgeber wie „The Washington Post“, „The New York Times“ oder „Newsweek“. Immerhin ist es egal, mit welchem Browser man surft, ob mit Firefox, Opera oder dem Explorer.
Als Besonderheit darf die von Google angekündigte Erlösbeteiligung der Publisher an den Einnahmen der (Google-)Anzeigen gelten. Rund zwei Drittel sollen weiterlesen »
Google ist anscheinend erneut auf dem besten Wege, das Internet zu revolutionieren, was ihnen durchaus schon durch Google Eart gelungen ist. Nun soll mit dem Dienst Wave das Web 2.0 völlig neu gestaltet werden.
Wave ist kurz gesagt eine Mischung aus E-Mail, Chatprogramm, Fotoportal, Blog und Wiki. So können die User gemeinsam Dokumente bearbeiten, Bilder austauschen, chatten oder bei Bedarf gegeneinander spielen.
Das klingt ungemein komplex und schwer realisierbar. Doch zum einen ist Koriphäre Lars Rasmussen mit an Bord, der schon bei der Entwicklung von Google Maps im Boot saß, zum anderen hat Google schon ein 45-minütige Präsentation abgehalten. Die Benutzeroberfläche wirkte sehr verständlich und die Bedienung sei sehr einfach.
Im Gegensatz zu Wave wirken gängige Dienste wie Email oder Instant Messaging fast schon altmodisch. Und um bei Wave mitzumachen, muss man sich noch nicht mal registrieren.
Dennoch wird Google natürlich alle Daten sammeln und wir werden immer gläserner.
Vor allem schneller und stabiler soll er sein. Google stellt jetzt die finale Version von Google Chrome 2.0 zum kostenlosen Download bereit.
Acht Monate seit der Einführung eines eigenen Webbrowser hat der Suchmaschinen-Anbieter nun die zweite Version auf den Markt gebracht. Eine der wichtigsten Verbesserungen ist wohl in Sachen Geschwindigkeit zu vermelden. Im Vergleich zur Vorgänger-Version 1.0 soll Google Chrome 2.0 bis zu 30 Prozent schneller sein.
Zudem haben die Entwickler mehr als 300 Bugs beseitigen können. Aber auch auf die Wünsche der Nutzer wurde eingegangen. So ist bei der 2.0-Version einen Vollbild-Modus enthalten. Mittels der F11-Taste verschwinden Taskbar, Tableiste, Adresszeile sowie Lesezeichenliste schnell und unkompliziert.
In punkto Stabilität greift das Tabbed-Browsing. Mit Tabs können wir ja mehrere Fenster im selben Browser anzeigen. Stürzt nun ein Tab ab, hat das keine Auswirkung auf die anderen Tabs.
In punkto Sicherheit verfügt der Chrome 2.0 über einen Malwareschutz. So wird tägliche eine aktuelle Liste gefährlicher Internetseiten geladen. Wird eine der Seiten besucht, erfolgt umgehend eine Warnung.
Zum Download und für weitere Informationen einfach hier klicken.
Auch Google hat die Finanzkrise nicht schadlos überstanden. Dabei müssen vor allem die Mitarbeiter um ihren Job bangen. Die Anzahl der Vertragsangestellten wurde schon mehr als halbiert.
Auch das gigantische Internet-Unternehmen Google hat unter dem Eindruck der Rezession mit den Umsätzen zu kämpfen. Insbesondere die Mitarbeiter mit befristeten Verträgen haben das in den letzten Monaten zu spüren bekommen. Der Werbemarktführer reduzierte die Zahl seiner Vertragsangestellten und Praktikanten auf 4.300.
Noch im Oktober hatte Google-Mitbegründer Sergey Brin diese Zahl auf 10.000 beziffert. Ende November wurde mit dem Abbau begonnen, während Google aber ankündigte, alle Vollzeitbeschäftigten behalten zu wollen.
Google soll im letzten Jahr ungefähr 20 Milliarden Dollar umgesetzt haben, wobei der Mammutteil auf die Werbeeinahmen zurückzuführen ist. Im Unternehmen wird im Zuge der Wirtschaftskrise erwartet, dass eine Vielzahl von Werbekunden ihre Marketing-Budgets drastisch reduzieren müssen und somit weniger Geld für Werbung zur Verfügung steht.
Googles neuer Browser heißt Chrome. Seit Anfang der Woche ist die Beta als freier Download im Netz verfügbar. Stellt sich die Frage, was man bei einem Browser rein vom User-Ende her noch verbessern kann. Was kann Chrome, was Firefox, Safari oder IE vermissen lassen?
Seit dem Auftauchen der Browser-Beta auf den gängigen Download-Seiten ist ein Hype entstanden, wie man ihn sonst nur vom iPhone kennt. Von der praktischen Seite her ist das unverständlich, schließlich erfindet Google das Rad mit seinem Browser keineswegs neu. Die Aufregung ist wohl vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich der Marktgigant mit dem eigenen Browser anschickt, endgültig die digitale Welt zu übernehmen. Schließlich stellt Google mit Suchmaschine, Landkarte und Google-Ads schon jetzt eine übermächtige Online-Präsenz dar.
Der Browser selbst erfüllt auf den ersten Blick die Kriterien, mit denen Google für ihn wirbt. Minimalistisch und… schnell? Moment mal. Auf den zweiten Blick fallen an trafficintensiven Seiten Lags auf, die wir mal auf das Betastadium des Programms schieben wollen. Wirklich schnell ist der Browser momentan noch nicht. Der Purismus setzt sich in der Theme-Auswahl fort: Google Chrome hat nur ein Design, welches nicht geändert werden kann. Flexibilität ist anders.
Was unbedingt noch geändert werden sollte, ist die Download-Anzeige. Die hat nämlich keine Fortschritts-Leiste, sondern nur eine MB-Anzeige. Schlecht.
Herausragend sind die intelligent mit Google kommunizierende Eingabeleiste und die Verwaltung der Tabs. Diese werden voneinander unabhängig ausgeführt und vermeiden so einen Gesamtabsturz des Programms, sollte sich ein Tab mal aufhängen. Überhaupt ist die Organisation der Tabs besser als die der Konkurrenz: So erscheint beispielsweise kein leeres Fenster beim Öffnen eines neuen Tabs, sondern es werden die zuletzt besuchten Seiten und Lesezeichen angezeigt.
Google präsentiert mit Chrome einen Browser, der sich erstaunlich ausgereift und intelligent gibt. Kinderkrankheiten wie Geschwindigkeits- und Speicherprobleme sind für eine Beta-Version normal. Der Browser bringt einige nette Features mit und gefällt mir persönlich besser als der Internet Explorer. Ob er in der finalen Version so gut ist, dass ich Firefox 3.0 deinstalliere, wird sich zeigen.
Yahoo hat erst vor kurzem bekannt gegeben, dass die Übernahme durch Microsoft nicht stattfinden wird.
Jetzt wird deutlich, wie der Konzern das geschafft hat: Google wird bald seine Werbung über Yahoos Homepage schalten dürfen. Damit baut Google die Reichweite seiner Geschäftsfelder weiter aus.
Datenschützer schlagen Alarm
Aber wer außer den Ärzten des Nutzers könnte sich für solche Informationen interessieren? Vor allem Versicherer haben ein Interesse daran, über den gesundheitlichen Zustand potentieller Kunden im Bilde zu sein. Auf diese Weise können sie ihre Ausfallrisiken genauer abschätzen und die Prämien entsprechend anpassen.
Eigentlich sollen die Daten dazu dienen, die Betreuung von Patienten durch Ärzte zu erleichtern. Durch die internetbasierte Krankenakte sollen sich verschiedene Ärzte besser abstimmen können. Tatsächlich wird ein solches zentrales Informationssystem auch in Deutschland gefordert. Die so genannte elektronische Gesundheitskarte solle gewährleisten, dass der Patient stets selbst im Besitz seiner Daten ist. Legt er diese jedoch dem Arzt vor, könnte dieser die Daten jedoch theoretisch ebenfalls in falsche Hände weiterleiten.
Google Deutschland gab gestern gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an, der Dienst sei vorerst nur für Kunden in den USA vorgehen. Die interessanten Features des Dienstes wie Verzeichnisse von Ärzten, sind bislang auch nur mit Daten zu Amerika gefüllt. Sollte das Konzept aber dort erfolgreich sein, hält Google auch eine Übertragung des Dienstes auf Europa für möglich.
Google verzichtet auf Einstieg ins Hardwaregeschäft und bringt stattdessen Software für Mobiltelefone auf den Markt
Nachdem Erfolg des iPhones von Apple stellte sich im Herbst dieses Jahres die Frage, ob Google mit einem Konkurrenzprodukt auf den Markt treten würde. Seit dem Erscheinen von Smart-Phones mit Internetanschluss sind einige Dienste des kalifornischen Unternehmens auch für Mobiltelefone verfügbar. Nun hat Google mit namhaften Herstellern der Branche, unter anderem T-Mobile, ein Konsortium namens „Open Handset Alliance“ gegründet. Ziel dieses Zusammenschlusses ist die Entwicklung von Mobiltelefonen, die an diese Dienste und das Geschäftsmodell von Google angepasst sind. Insbesondere soll es dem Unternehmen ermöglicht werden, über die Funktionalitäten der Handys die Werbung seiner Kunden möglichst effektiv zu platzieren.
Grundlage der neuen Technologie soll das Betriebssystem Android sein. Momentan beherrschen Anbieter wie Microsoft (Windows Mobile) und Nokia (Symbian) diesen Markt. Ein Erfolgsfaktor für den neuen Konkurrenten soll sein, dass er kostenlos verfügbar sein wird. In einem Interview mit dem Magazin Focus (52/2007), erklärte der Mobilfunkdirektor von Google, Andy Rubin, darüber hinaus sei Android tatsächlich als „Allzweck-Plattform“ für IT-Systeme gedacht. Neben bereits existierenden Anwendungen etwa für Digitalkameras sei es auch durchaus möglich, Android als Betriebssystem für Personal Computer zu etablieren.
Bis dahin jedoch muss die technische Basisentwicklung abgeschlossen sein. Vorher wird der Source-Code von Android auch, anders als es das Attribut „Open“ im Namen des Konsortiums suggeriert, nicht für die Öffentlichkeit verfügbar sein. Die „Offenheit“ des Systems wird sich, so Rubin weiter, jedoch zum Beispiel darin zeigen, dass seine Nutzer anders als beim iPhone mit dem Kauf nicht zusätzlich zum Abschluss von Mobilfunkverträgen verpflichtet werden.