Die Software UseNeXT bietet Anwendern einen kostenpflichtigen Zugang zum schnellen Netzwerk Usenet. Dieses Netzwerk, das zu den Vorläufern des heutigen Internets gehört, ist mittlerweile zu einer Art Tauschbörse mutiert.
Die GEMA hat nun erneut eine einstweilige Verfügung gegen UseNeXT erwirkt. Zuletzt war dies am 18. Januar 2007 geschehen. Die GEMA ist gegen UseNeXT vorgegangen, weil die Software Usenet als Musik-Tauschbörse anpreise, vergleichbar mit Filesharing-Plattformen. Das Usenet dient im Gegensatz zu Peer-to-Peer-Netzwerken in erster Linie als PC-Diskussionsforum. Es können jedoch auch Dateien verschickt werden.
Bei der konkreten Klage durch die GEMA geht es um 100 illegal im Usenet angebotene Werke des GEMA-Repertoires, wie die GEMA in einer Pressemitteilung bekannt gab. UseNeXT wird vorgeworfen, nicht genug dafür getan zu haben, um die damals angepriesene Werbung für die Einsatzmöglichkeit des Usenet als Tauschbörse abzumildern.
Nun hat das Landgericht Hamburg der GEMA Recht gegeben. Die GEMA wertet die Entscheidung als erweiterte Haftung für Zugangsvermittler. Laut GEMA reicht demnach eine Abschwächung der Werbung nicht, vielmehr müsse der Zugangsdienst geändert werden, um Rechteinhaber bzw. das Repertoire der GEMA zu schützen (zum Download von UseNeXT siehe hier).
Die Meinungen über den neuen Aldi-PC Medion Akoya E6300 D gehen auseinander. Von einigen Testern wird der Medion-Rechner als preislich empfehlenswert eingestuft und auch in Bezug auf Ausstattung und Leistung gelobt, andere halten den Akoya E6300 D mit 499 Euro für zu teuer, für zu langsam oder insgesamt zu schlecht ausgestattet.
Technik-Laien werden vielleicht Angaben zum AMD Phenom X4 9650 Quad-Core Prozessor oder die 640 GB große Festplatte beeindrucken, was die im Medion-üblichen Schwarzlack erschienene Kiste aber wirklich zu leisten vermag, besagt das noch nicht. Tatsächlich sind 640 GB nicht gerade das Maß aller Dinge, was die Größe von Festplatten betrifft.
Und auch die anderen Komponenten veranlassen nicht jeden dazu, in Begeisterungsjubel auszubrechen. Britische Aldi-Tester beispielsweise kamen zu dem Ergebnis, dass zum gleichen Preis bereits besser ausgestattete Einsteiger-PCs auf dem Markt zu haben sind, die beispielsweise modernere und schnellere Prozessoren oder eine bessere Grafikkarte haben.
Die Computerbild wiederum kommt zu einem anderen Ergebnis und erklärt den Medion Akoya E6300 D, der sowohl bei Aldi Nord als auch Aldi Süd erhältlich ist, zu einem Top-Angebot, obwohl auch hier einige Schwachstellen weiterlesen »
Der Averatec A1 vom koreanischen Hersteller Trigem ist einiger der stylishesten Nettops überhaupt. Doch neben seiner Optik überzeugt der All-in-One-PC durch seine geringe Lautstärke und Stromverbrauch.
Wenn auf die Festplatte oder den DVD-Brenner kein Zugriff erfolgt und man sich nur im normalen Surf- oder Office-Betrieb befindet, ist der A1 mit 16,5 dB für das menschliche Gehör kaum hörbar. Anders sieht es unter Volllast aus.
Der gemessene Wert mit 22,2 dB deutlich angestiegen, was der Festplatte zu verdanken ist, die bei großer Hitzeentwicklung den Lüfter zum Laufen bringt und der Stille ein Ende bereitet. Dennoch überzeugt der Averatec A1 in Sachen Lautstärke und ist vor allem für das Arbeiten am PC ideal geeignet. weiterlesen »
Die Gerüchteküche brodelt. Denn angeblich plant Apple die Rückkehr des Einsteiger-iMacs. Wie in einem Newsletter zu lesen ist, soll das Modell mit dem 17-Zoll-Monitor um die 300 Dollar billiger sein, als das bislang günstigste Modell.
Bislang verfügt das bisherige iMac-Einstiegs-Modell in Deutschland über einen 20 Zoll großen Monitor, der für 1.099 Euro zu haben ist. Aber auch eine größere Variante (24 Zoll Monitor) ist erhältlich. Den Informationen zufolge, würde der 17 Zoller zwischen 850 und 900 Euro kosten.
Ein Termin für den Verkaufstart wurde bislang aber noch nicht bekannt gegeben. Auch in Sachen Ausstattung tappt man im Dunkeln. Doch erste Informationen sind an die Öffentlichkeit durchgedrungen, wonach der kleinste iMac nur alte Hardware an Bord hat.
So soll Apple einen Intel Core 2 Duo Prozessor mit 1,83 GHz samt einem GB Arbeitsspeicher, Intel-Onboard-Grafik, einer 160-GB-Festplatte und einem 24x-Combo-Laufwerk eingebaut haben.
Was Netbooks auf dem Laptop-Markt, sind Nettops auf dem PC-Markt. Klein, überschaubar ausgerüstet, energiesparsam und kostengünstig. Asus gilt auf diesem Bereich als Pionier, doch auch die Konkurrenz hat die Nettops für sich entdeckt. Dabei gibt es aber auch einige Geräte, die man sich besser nicht zulegen sollte.
Eines davon ist der TVBE vom bislang völlig unbekannten Hersteller CLVE. Der Hersteller glänzt zwar mit einem innovativen Format seines Kleinst-PC’s, doch viel hat der Rechner nicht zu bieten.
Die Form ähnelt einer überdimensionalen Bierdose - futuristisch, stylisch und hat dabei einen Durchmesser von 20 Zentimetern.
Abhängig von der Ausstattung variiert der Preis zwischen 299 und 349 Euro. In folgenden Konfigurationsmöglichkeiten ist der TVBE erhältlich: weiterlesen »
Ob Brotkrümel in der Tastatur, fettige Fingerabdrücke am Monitor oder Staub im PC-Gehäuse. Der permanente Gebrauch geht nicht spurlos an unseren Rechner vorbei. Entsprechend sind wir um die richtige Pflege bemüht. Hier ein paar Tipps:
Tastatur:
Für die Reinigung empfiehlt es sich, die Tastatur erstmal auszuschütteln, dann kann man sie ganz bequem mit dem Staubsauger absaugen. Wer die Tasten noch vom Schmutz befreien will, legt ein Küchenpapier drauf und sprüht in dann bspw. Mit Glasreiniger ein. Für die Reinigung der Tastenzwischenräume kann das Papier mit einem Pinsel in die Lücken gedrückt werden.
Monitor:
Hände weg von säurehaltigen Putzmitteln. Durch Aceton oder Essigsäure kann die Beschichtung des Bildschirms beschädigt werden. Brillenputztuch oder spezielle Reinigungstücher reichen völlig aus. Den Reiniger sollte man nie direkt auf den Monitor sprühen, da die Flüssigkeit im schlimmsten Fall ins Gehäuse eindringen kann. Immer die Tücher befeuchten und dann den Putzteufel spielen. Natürlich sollte das nicht mit Brachialgewalt vonstatten gehen - vorsichtig und ohne Druck ist besser.
Rechner:
Wer das Gehäuse seines PC’s über längere Zeit nicht entfernt hat, wird sich wundern, was sich über ein paar Monate alles an Staub im Inneren ansammelt. Der Staub gelangt durch den Lüfter in den Rechner. Daher mindestens einmal im Jahr das Innere entstauben. Bevor das Gehäuse geöffnet wird, sollte der Stecker raus gezogen werden. Den Staub vom Mainboard kann man am besten mit Druckluftspray entfernen. Für die kleinen Ecke oder empfindlichen Teile (Lüfter) eignet sich ein Wattestäbchen am besten.
Wer die Staubzufuhr entschärfen will, kann auf eine Strumpfhose zurückgreifen. Diese vor den Lüftereinlass platzieren und sie haben einen idealen Filter.
Habt ihr noch Tipps für die PC-Reinigung?
Wer einen Rechner der ganz leisen Sorte sucht, sollte sich bei Wortmann umschauen. Der Computerhersteller hat einen Mini-PC auf den Markt gebracht, der ohne Lüfter auskommt und somit in Umgebungen eingesetzt werden kann, wo es sehr ruhig zugeht.
Das Modell trägt den Namen Terra Thinclient 3778 V-1600 DVD und kostet 539 Euro. Bei einer Gehäusegröße von 55 x 251 x 214 mm wiegt der Mini-PC knapp zehn Kilo. Aufgrund seiner geringen Baugröße ist er ideal als Präsentations- oder Informations-PC geeignet.
Der Stromverbrauch bietet ein starkes Verkaufsargument. Benötigt der Terra Thinclient im Leerlauf 22 Watt und im Betrieb 32 Watt. weiterlesen »
Viele Menschen, die vor dem Kauf eines neuen PCs stehen, fragen sich, wo kaufe ich, um möglichst gute Qualität zu niedrigem Preis zu erhalten. Hierbei kommen oft große Elektrofachmärkte ins Spiel, die neue Modelle zu - wie diese meinen - Schleuderpreisen zu verkaufen. Dies ist aber nicht richtig. Bekanntermaßen lässt sich viel Geld sparen, wenn man was selbst machen kann oder will, egal ob das beim Hausbau, beim Renovieren, beim Auto oder Kochen ist. Und wie auch hier hat sicherlich jeder irgendwie die Möglichkeit entweder auf einen unabhängigen Händler zurückzugreifen, der oftmals günstigere Rechner als große Ketten anbieten kann, bedingt auch nicht zuletzt durch individuelle Zusammenstellung – hier zahlt der Kunde tatsächlich nur das, was auch wirklich benötigt wird. Oder man hat jemanden, der einem den Rechner in Eigenregie aus einzeln gekauften Komponenten zusammenstellen kann, hierbei kann man dann auch viele Schnäppchen kombinieren. Bei Händler A ist vielleicht gerade der Arbeitspeicher im Angebot, bei Händler B gibt’s das passende Board als Restposten wegen neuer Ware. Diese Möglichkeit bietet neben der Preisersparnis auch noch eine praktische Variante. Bei vielen Rechnern, die komplett erworben werden verfällt ausdrücklich die Garantie, wenn zum Beispiel das Gehäuse vom Anwender geöffnet wird, hier werden entsprechende Siegel angebracht, Nachrüsten bedarf dann hier das ein oder andere Mal auch einer Info an den Hersteller.
Wer sich einen neuen Rechner zulegen möchte, steht heutzutage vor der Qual der Wahl, so viele Hersteller, so viele unterschiedliche Modelle. Wo liegen die Tücken? Wo liegen die Vorteile? Was ist vielleicht schon zu viel für mich und was brauche ich aber mindestens?
Bevor man sich all diese Fragen stellt, sollte man sich erstmal überlegen, wie und vor allem wo will ich denn das Gerät nutzen. Habe ich nur einen festen Platz für die Nutzung und beabsichtige nicht, das Gerät überall mitzunehmen, dann ist wohl ein Standrechner für mich vor zu ziehen. Will ich die Möglichkeit haben, auch mit dem Gerät immer mobil zu sein, brauche ich es beispielsweise beruflich oder für das Studium, nehme ich es mit zu Freunden oder ins Cafe wo ich drahtlos surfen kann, dann ist aus diesen Gründen ja nur ein Laptop sinnvoll.
Neben diesen Grundgedanken sollte man sich aber auch noch über weitere Faktoren im Klaren sein. Im Wartungsfall zum Beispiel hat man mit einem mobilen Gerät eher das Nachsehen. Während bei einem Standrechner meistens einfach das defekte Teil getauscht werden kann -meist ohne größere Eingriffe und mit geringeren Kosten, geht ein Tausch bei einem Laptop meistens mit einer Einsendung, langer Wartezeit und – falls kein Garantiefall – definitiv höheren Kosten einher.
Auch eine spätere Aufrüstung sollte man im Hinterkopf haben. Wenn der Laptop nach einiger Zeit mal nicht mehr so schnell ist, wie es aktuelle Anwendungen erfordern oder sich die meist kleinere Festplate langsam mit wertvollen Daten füllt, dann müssen Erweiterungen her.
Bei einem Standrechner kein Thema, hier kann kurzerhand das gewünschte Teil ersetzt oder noch besser ergänzt werden, und dank der Fülle an Anbietern bekommt man hier auch meistens einen guten Preis. Aber hier fängt das Dilemma bei einem Laptop schon an, es kann nicht einfach so alles getauscht werden wie bei einem Standgerät, oftmals nur der Arbeitsspeicher (zu unproportional höheren Preisen) oder die Festplatte. Und beim Tausch des Datenspeichers geht dann nicht nur die ursprüngliche Kapazität, sondern auch die Installation mit flöten.
In vielen Geräten ist aufgrund der kompakten Bauweise und aus Kostengründen vieles nicht gesteckt, sondern schon zusammen verbaut (zum Beispiel Mainboard und Grafikkarte), was einen Tausch entweder verteuert oder ganz unmöglich macht. Neben Reparaturkosten ist bei der Anschaffung auch der Preis zu berücksichtigen, denn ich bekomme für das gleiche Geld auf jeden Fall beim Standrechner mehr Leistung für das gleihe Geld, da ja zum Beispiel Akkus oder besonders kleine 2,5-Zoll-Festplatten unnötig sind,. Und auch hier heißt es dann wieder, viel informieren schützt vor einem Fehlkauf und dem Ärger danach.
Das alles soll aber die immer größer werdende Laptop-Fangemeinde nicht verschrecken. Die Geräte haben natürlich immer noch einen riesigen Vorteil, den in der heutigen Welt immer mehr zu schätzen wissen – die bereits angesprochene Mobilität. Einfach abends im Bett noch mal schnell die E-Mail checken oder an vielen Orten kabellos surfen.Oder Meetings zum Beispiel, in denen eine Präsentation vorgestellt werden soll, mit modernen Medien ohne Laptop fast nicht mehr denkbar.
Und dann punkten die Laptops noch durch ein weiteren Punkt: Sie haben aus der Not, nicht immer eine Steckdose zur Verfügung zu haben, eine Tugend gemacht und sind wahre Stromsparer geworden. Und wo weniger Strom verbraten wird und keine Leistungsreserven für etwaigen Ausbau die Netzteile leerlaufen lassen, muss auch viel weniger Wärme aufwendig abgeführt werden.
Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile und beide ihre „Fangemeinde“. Als selbst betroffener Anwender eines mal wieder wegen Überhitzung defekten Laptops bekenne ich mich für die Zukunft erst mal wieder zu den Standrechneranwendern – eine Wonne, wenn ich den älteren Kasten auf dem anderen Schreibtisch sehe, der eigentlich außer modernen Spielen und extrem leistungslastiger Software wie Filmschnitt- oder Grafikbearbeitung noch alles am Laufen hält, und das bei Dauerbetrieb und schon ein paar Jahren auf dem Buckel. Aber wer weiß, vielleicht kommt der Tag, wo ich mich wieder für die Flexibilität entscheide und mein Herz sich am Regal wieder für einen Laptop erweichen lässt.