Unterwegs auf allen Kanälen: So wirkt Crossmedia-Marketing

By on 19. März 2014

Businessmann mit Multimedia-TabletDurch das Internet hat sich die Medienlandschaft in entscheidender Weise verbreitert. War in den letzten Jahrzehnten das Fernsehen das Medium Nummer eins, machen ihm nun Online-Angebote bei der jüngeren Generation vielfach den Rang streitig. Dies gilt erst recht, seit mit den Social Media Plattformen des Web 2.0 sich auch weite Teile der privaten Kommunikation ins Netz verlagert haben.

Den Kunden auf unterschiedlichen Wegen erreichen

Im Schnitt gingen allerdings die durchschnittlichen Fernsehzeiten bisher nur in geringem Maße zurück. Insofern werden vielfach Fernsehen und Internet parallel konsumiert. Werbung hat es in diesen Zusammenhängen deutlich schwerer überhaupt noch zu den Konsumenten durchzudringen. Multimediale Kunden verlangen daher nach einem multimedialen Engagement der Werbung treibenden Unternehmen. Nur durch cross-mediale Schaltung im Print- und Onlinebereich lässt sich effektive Werbewirkung überhaupt noch erzielen und ein echter Wiedererkennungswert für Marken erlangen. Insofern machen groß angelegte Kampagnen nur dann wirklich Sinn, wenn sie in gleicher Sprache über die unterschiedlichsten Kanäle an die Konsumenten appellieren.

Regional ist Trumpf – auch im Internet

Mit den größten Grad an Werbewirkung erzielen regionale Medien. Dies gilt sowohl für das Internet als auch für lokal verankerte Printmedien. Der Grund dafür ist das höhere Maß an Aufmerksamkeit, welches Kunden diesen Medien-Angeboten regelmäßig schenken. In regionalen Zeitungen und Zeitschriften wird meist intensiver gelesen als in überregionalen Publikationen. Dies schlägt sich nicht zuletzt auch auf die in diesen Blättern publizierte Werbung aus, welche ebenfalls ein weit überdurchschnittliches Maß an Aufmerksamkeit erfährt. Denn bei dieser Werbung geht es zumeist um Angebote in der unmittelbaren Umgebung der Leser. Gleiches gilt für Informationsangebote im Internet mit ausschließlich oder vorwiegend lokalem Inhalt. Auch dort werden Banner, Annoncen und andere Formen der Werbung meist deutlich stärker wahrgenommen als auf anderen Webseiten. Auch die Nutzer-Seiten-Bindung ist bei gut gepflegten regionalen Angeboten im Internet meist deutlich höher als bei anderen Internetanbietern.

Die richtige Auswahl für regionale Kampagnen

Bei den Printmedien kann man als regional beheimatete Firma bzw. Agentur meist gut abschätzen, welche Zeitungen und Zeitschriften von der eigenen Zielgruppe bevorzugt gelesen werden. Um auch im Online-Bereich entsprechend präsent zu sein, sollten die unterschiedlichen regionalen Informationsangebote auf Attraktivität und Aktualität sowie Nutzungsrate überprüft werden, ehe man sich für die eine oder die andere Plattform entscheidet.

Web-Tipp:

Weitere Informationen zu den Themen Werbewirkung und Crossmedia-Marketing findet man auch auf www.cmp-gmbh.de.

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